Pfarre Kopfing

Pfarrcaritas - Kindergarten Drucken E-Mail
1972 wurde mit der Planung für den Bau eines Pfarrcaritaskindergarten begonnen.
Schon im folgenden Jahr wurde der alte Stall- und Heubodentrakt umgebaut und schon im Februar 1973 versahen die Zimmerleute den Anbau mit dem Dachstuhl.
Im August waren die Außenarbeiten abgeschlossen. In den folgenden Monaten wurde der Bau innen ausgefertigt.

Im Frühjahr 1974 wurde vom Standplatz der ehemaligen Scheune noch übrig gebliebenes Areal zu einem Kinderspielplatz ausgestaltet, wobei die alten Granitfutterbarren und Türstöcke des Stalls für die Umfassungsmauer verwendet wurden.

Am 1.September 1975, nach einem Informationsabend, wurde der Kindergarten eröffnet.
Er wurde damals nur mit einer Gruppe geführt. Am 26.Oktober 1975 wurde der Kindergartenbau und mit ihm das Kopfinger Pfarrzentrum, durch Weihbischof Dr. Wagner und Diözesancaritasdirektor Kanonikus Pfeiffer eingeweiht.

Herta Ertl und Maria Schatzberger waren die ersten Angestellten des Pfarrcaritaskindergarten.
Im ersten Jahr besuchten bereits 31 Kopfinger Kinder den Kindergarten.

1979 wurden aus einer Kindergartengruppe zwei. Das Obergeschoss wurde eingerichtet. Diese Erweiterung war erforderlich, da auch viele Kinder aus der Nachbargemeinde St. Aegidi in Kopfing in den Kindergarten gehen wollten.

Als in St.Aegidi 1981 ein Kindergarten eröffnet wurde, kamen die Kinder aus St.Aegidi  zurück in Ihren Kindergarten.

In den ersten Jahren gab es noch keinen Bustransport, die Kinder mussten täglich von den Eltern gebracht und wieder abgeholt werden. Die Kinder waren großteils ganztags im Kindergarten und wurden zu Mittag von der Helferin Maria verköstigt.

1981 übernahm Anna Danninger die Leitung des weiterhin in zwei Gruppen geführten Kindergarten. Hildegard Wiesinger führte die zweite Gruppe.

Diese beiden Kindergärtnerinnen sind bis heute im Kindergarten tätig, nur kurze Karenzunterbrechungen gab es während diesen 23 Jahren.

Das Team wurde mit einer zweiten Helferin verstärkt, mit Gerlinde Hoffmann.

Folgende Kindergärtnerinnen waren Karenzvertretungen:
Romana Skopek – Litschau
Daniela Schönbauer – Kopfing
Johanna Windpessl – St.Willibald

Im Jahr 1998 und im Jahr 2003 waren im Kindergarten für jeweils ein Jahr 3 Gruppen. Die 3. Gruppe war jeweils am Nachmittag im Kindergarten, wegen den räumlichen Begrenztheiten. Monika Lugmayr aus St.Roman führte diese Gruppe.

Im Jahr 2000 gab es in Kopfing erstmals Kinder im Kindergarten mit „besonderen Bedürfnissen“. Sie wurden in den Kindergarten integriert mit personeller Unterstützung und speziellen Fördermaßnahmen. Die Stützkindergärtnerinnen bzw. Helferin waren Anita Hauzinger aus Münzkirchen und Isabella Rathmayr aus Neukirchen. Seit dem  Jahr 2000 waren jährlich 1-2 Kinder im Kindergarten integriert. Das Jahr 2000 war auch ein Feierjahr. Der Kindergarten feierte im Juni mit einem großen Fest sein 25 Jähriges Bestehen.

Nach fast 30 Jahren war eine Sanierung und Erweiterung unbedient erforderlich.
Im Februar 2004 zogen die Kinder aus und fanden in der Volksschule und im Vereinsgebäude Unterkunft.
Am 13. September 2004 soll der „neue Kindergarten“ bezugsfertig sein. Der Kindergarten wurde auf den neuesten Stand der Pädagogik eingerichtet und bietet auch Platz für Zukunftsprojekte wie:
Betreuung von Kindern unter 3 Jahren in einer normalen Kindergartengruppe und Mitbetreuung von Schulkindern am Nachmittag und an Schulfreien Tagen.

Im Herbst 2004 besuchen 43 Kinder den Kindergarten, das bedeutet, der Kindergarten ist zu 100 % ausgelastet. Das Einzelintegrationskind betreute Theresia Fleckl aus Enzenkirchen.

Am 2.Juli 2005, war es dann soweit. Der Kindergarten wurde von Msgr.Alois Heinzl gesegnet und mit einem Fest eröffnet. Der Kindergarten hat mit Bezug des neuen Gebäudes ein Logo, das die Arbeit der Kindergärtnerinnen darstellen soll.


KINDER UNTERM REGENBOGEN

Der Regenbogen ist in Verbindung mit der Kinderbetreuung unter folgenden Aspekten zu sehen:

  *FARBENVIELFALT

Die Kinder sollen bei uns ein interessantes, spannendes und farbenfrohes Umfeld erleben und sich gut entfalten.

  *SCHUTZ

Der Bogen symbolisiert die Schützende Hand unseres Schöpfers. Die Kinder brauchen auch die schützende Atmosphäre im Kindergarten, die wir jedem Kind bieten müssen.
Bewahre die Individualität des einzelnen Kindes.

  *ZUSAMMENSPIEL VON SONNE UND REGEN

Ohne Sonne und Regen gibt es keinen Regenbogen. Es symbolisiert das unerlässliche Zusammenarbeiten des Kindergartens mit der Umwelt, Eltern, Gemeinde,...
Nur „sonnige Stunden „ gibt es auch im Kindergarten nicht – Beides ist notwendig, damit Beziehungen wachsen können.

  *SICH ERGÄNZEN UND VERBINDEN

Die Farben des Regenbogens sind Mischfarben und somit Symbol der sozialen Integration im Kindergarten.
Üben und Erlernen von sozialer Fähigkeiten und zur „Gemeinschaft verschmelzen“.
Aktualisiert ( Samstag, den 22. März 2008 um 21:39 Uhr )