Mittwoch 21. November 2018
Pfarre Kopfing

Allerheiligen & Allerseelen

  Jährliche Gedenktage für Verstorbene - seien es Märtyrer, Heilige oder "Normalsterbliche" - gab es bereits im antiken Christentum.

 

Mit Fotos von Johann Gschwendtner - Allerheiligen 2018

 

Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing
Allerheiligen in der Pfarre Kopfing

 

Jährliche Gedenktage für Verstorbene - seien es Märtyrer, Heilige oder "Normalsterbliche" - gab es bereits im antiken Christentum. Seit dem 9. Jahrhundert hat dieses Gedenken ein festes Datum: Allerheiligen wird am 1. November begangen. 998 legte dann Odilo von Cluny die Allerseelenfeier für den 2. November fest, die Mönche von Cluny verbreiteten das Fest im 11. Jahrhundert, in Rom wurde es erstmals im 14. Jahrhundert gefeiert.

 

An beiden Tagen wird der Verstorbenen gedacht - mit verschiedenen Schwerpunkten. An Allerheiligen stehen - der Name sagt es - alle Heiligen (Märtyrer) im Mittelpunkt. Anno 835 wurde Allerheiligen in diesem Sinne von Papst Gregor IV. eingeführt.

An Allerheiligen werden auch die Gräber auf den Friedhöfen von den Angehörigen geschmückt, bei Katholiken wird das "Seelenlicht" entzündet, das auch noch am darauffolgenden Allerseelentag leuchtet. Damit leitet Allerheiligen allerdings bereits über zu Allerseelen.
 

Denn an Allerseelen steht die Hilfe der Lebenden für die Verstorbenen im Zentrum. Folgenreich war in diesem Zusammenhang der Armseelenkult. Dieser Kult wurde durch die von einigen Kirchenvätern vertretene und vom Trienter Konzil bestätigte Auffassung gefördert, die Seelen Verstorbener, die vor Gottes Gericht bestanden hätten, seien vor ihrer Aufnahme in den Himmel an einem Ort der Reinigung (Purgatorium, Fegfeuer). Die Lebenden könnten den Toten durch Armseelenspenden helfen: Messopfer, Gebete, Opfer und Fasten. Eben diese „Pflege der Seelen” in Form von „Seelgerätestiftungen”, die Hilfe der Lebenden für die Verstorbenen, deren endgültige Erlösung durch „gute Werke” befördert werden sollte, konzentrierte sich auf Allerseelen.

 

Buchausstellung 2018

 



 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

 



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