Montag 17. Dezember 2018
Pfarre Kopfing

Kleinkindliturgie am 2.Dezember im Festsaal des Pfarrhof

Nun hören wir die Geschichte von einem Hirtenjungen, der auf der Suche nach seinem Schaf so allerhand erlebt……

 

Kleinkindliturgie Dezember 2018

 

Es war schon die Zeit gekommen, wo die Tage kürzer und die Nächte länger werden. Da kam eines Tages ein Hirte aufgeregt zu seinem Sohn Samuel und sagte: Samuel, Samuel….wo steckst du, ich brauche dich!

Samuel antwortete: Papa….hier bin ich, was ist denn?

Samuel, glaubst du dass du auf dieses Lamm aufpassen kannst, es hat keine Mutter mehr, fragte der Vater.

Ja Papa! rief Samuel, das kann ich, ich habe es ja schon oft bei dir gesehen, wie du das machst.

Samuel freute sich über das kleine weiße Lamm und drückte und streichelte es. Er sorgte wirklich gut für sein Lamm und gab ihm den Namen Herkules Er fütterte es mit Milch und ließ es nie aus den Augen. In der Nacht durfte es sogar bei ihm schlafen. So vergingen einige Wochen. Eines Tages bemerkte Samuel erschrocken, dass sein Lamm davon gelaufen war…….

Herkules, Herkules wo steckst du nur, rief er verzweifelt.

Dann horchte e rund legte seine Hand hinter sein Ohr. Aber es war nichts zu hören. Besorgt beschloss Samuel sich auf die Suche nach seinem Lamm zu machen. Daes bereits finster wurde, holte er die Laterne seines Vaters in der vier Kerzen waren und zündete diese an. Er nahm seinen warmen Mantel und den Hirtenstock und machte sich auf den Weg hinaus in die Dunkelheit.

Herkules wo bist du! Rief er in alle Richtungen.

Plötzlich sagte eine schroffe Stimme: Was schreist du denn so rum?

Wer war das? Wer sprach da zu ihm? Als er näher kam, erkannte er einen römischen Soldaten.

Dieser sagte noch einmal: Junge, was ist denn los?

Samuel antwortete schüchtern: Ich suche mein Lamm, hast du es vielleicht gesehen?

Der Soldat aber war müde und sagte nur: Nein, da kann ich dir nicht helfen, ich habe dein Lamm nicht gesehen. Den ganzen Tag hatte der Soldat damit verbracht, die Einwohner zu zählen, es war der Befehl von Kaiser Augustus. Nun war es schon so spät, sodass er auf dem Feld übernachten musste. So sagte Samuel zu Ihm: Hier, ich schenke dir ein Licht damit du es heller und wärmer hast!

 

Lied: Tragt in die Welt nun ein Licht (1. Strophe)

 

Der Soldat war ganz überrascht und freute sich, Samuel aber machte sich wieder auf den Weg.

Nicht weit gekommen hörte er plötzlich wieder eine Stimme: Eine Gabe, bitte nur eine kleine Gabe……

Es war ein Bettler. Doch auch dieser arme Mann hatte sein kleines, weißes Lamm nicht gesehen.

Schade, meinte Samuel, aber hier, ich schenke dir ein Licht, damit du es heller und wärmer hast.

Danke, Danke, so freundlich sind nicht viele zu mir! rief der Bettler, ich hoffe dass du dein Lamm bald findest!

 

Lied: Tragt zu den Armen ein Licht

 

Samuel blickte dem Bettler hinterher, der langsam in der Dunkelheit verschwand. Auf einmal hatte er eine Idee, wo sein geliebter Herkules sein könnte.

Samuel rannte und rannte durch die ganze Stadt. Sein Ziel waren die Schafweiden auf der anderen Seite der Stadt Bethlehem.

Er hatte gerade die letzten Häuser hinter sich gelassen, und lief hinaus auf die freien Felder. Erst jetzt bemerkte er die tausenden, nein abertausenden Sterne funkeln. Und mitten drin strahlte ein Stern, der war viel, viel heller und größer als die anderen. So einen Stern hatte Samuel noch nie gesehen.

 

Kleinkindliturgie Dezember 2018

 

Lied: Stern über Bethlehem

 

Hallo Junge, hast du dich verlaufen? riss plötzlich eine Frauenstimme Samuel aus seinen Gedanken.

Nein, antwortete Samuel freundlich, aber ich bin auf der Suche nach meinem Lamm.

Ein Lamm? Erwiderte die Frau, nein ein Lamm habe ich hier nicht gesehen. Ich bin schon den ganzen Tag hier bei der Feldarbeit, da hätte ich ein Schaf sicher bemerkt.

Die Frau hatte noch einen weiten Weg vor sich. Ihre Familie wartete zu Hause sicher schon auf sie. Aber es war schon sehr spät und dunkel geworden.

Auch mit Ihr hatte Samuel Mitleid und sagte: Hier, ich schenke dir ein Licht, damit du es heller und wärmer hast!

 

3. Strophe: Tragt zu den Kindern ein Licht

 

Die Frau war dankbar und freute sich. Dann machte sie sich auf den Heimweg.

Samuel aber war so müde geworden, dass er sich hinsetzte und traurig einschlief. Noch immer hatte er sein Schaf nicht gefunden. Er schlief eine ganze Weile. Als er erwachte, hörte er einige Hirten um sich herum reden…….

Der erste Hirte sagte: Nach Bethlehem sollen wir gehen?

Und ein zweiter behauptete: Dort ist der lang ersehnte Retter geboren worden.

Da entdeckte ihn der dritte Hirte und fragte Samuel: Suchst du auch das Kind in der Krippe? Hast du die gute Nachricht vom Engel auch gehört?

Samuel traute seinen Ohren nicht und fragte: Wovon redet ihr? Nein, ich suche Herkules mein kleines, weißes Lamm. Habt ihr es gesehen?

Die Hirten meinten: Wir haben viele Schafe, aber keines mit dem Namen Herkules. Samuel, wir können dir leider nicht weiterhelfen, aber du könntest uns helfen……..die Nacht ist soo dunkel und du hast noch ein Licht in deiner Laterne…….könntest du uns nicht den Weg leuchten zum Kind im Stall?

Samuel wollte nicht so recht, eigentlich war er ja auf der Suche nach Herkules. Er ließ sich aber doch dazu überreden, gemeinsam mit den Hirten zum Stall zu gehen, von dem der Engel gesprochen hatte. Das muss wohl sehr eindrucksvoll gewesen sein, weil die Hirten so fasziniert erzählten. Samuel blieb bei den Hirten und leuchtete ihnen den Weg bis sie beim Stall ankamen.

 

Kleinkindliturgie Dezember 2018

 

Lied: Kommet ihr Hirten

 

Die Flamme der Kerze war klein geworden, kurz vor dem Verlöschen. Als sie den Stall betraten, flackerte sie ein letztes Mal auf und verlosch. Sie hatte ihre Arbeit getan…….die Hirten waren ergriffen vor Freude. Sie sahen, was der Engel verheißen hatte…….ein Kind in einer Krippe.

Sie machten sich ganz klein und knieten sich vor ihm nieder. Aus Ehrfurcht und Zuneigung nahmen sie ihre Hüte vom Kopf und dankten Gott für dieses wunderbare Geschenk, das er ihnen gemacht hatte. Mit diesem Kind war der Retter, auf den schon alle sehnlichst gewartet hatten, geboren.

Samuel tat es den Hirten gleich, auch er war überwältigt beim Anblick dieses Kindes, obwohl es in ärmlichster Umgebung geboren worden war.

Als Samuel so bei der Krippe kniete, spürte er, dass eine feuchte, warme Nase an seinen Arm stupste.

Herkules, Herkules rief er hocherfreut, Herkules, da bist du ja wieder, ich bin froh dich hier zu finden. Jetzt weiß ich, wo du mich hinführen wolltest……zum Jesuskind in der Krippe!

 

 

 

 

 

 

Fürbitten:

Jesus ist als Licht in unsere Welt gekommen. Wo er den Menschen begegnet ist, wurde es heller und wärmer. Wir bitten Gott um die Kraft, einander dieses Licht und diese Wärme zu schenken.

 

1. Fürbitte: Das erste Licht gab Samuel einem Soldaten, als“ Licht des Friedens.“ Weil wir Menschen manchmal miteinander streiten und nicht immer gut zueinander sind, bitten wir dich: Gott, lass uns Frieden schaffen, damit wir gut zu anderen sein können.

 

2. Fürbitte: Das 2. Licht gab Samuel einem Bettler, als“ Licht der Hoffnung“. Weil so viele Menschen auf dieser Welt in Armut leben, bitten wir: Gott mache uns zum Teilen bereit, damit auch durch uns, die Not in der Welt gelindert wird.

 

3. Fürbitte: das 3.Licht gab Samuel einer Frau, als „Licht der Hilfe“. Weil wir Menschen uns manchmal nicht gegenseitig helfen bitten wir dich: Gott, lass uns nicht nur auf andere warten, sondern mache uns selber zur Hilfe bereit.

 

4. Fürbitte: das 4. Licht lieh Samuel den Hirten und es wurde zum“ Licht der Dankbarkeit“. Weil wir es oft als selbstverständlich ansehen beschenkt zu werden bitten wir: Gott, lass uns dankbar sein für das größte Geschenk dass du uns gabst, Jesus Christus-deinen Sohn, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

 

Kleinkindliturgie Dezember 2018

 

 

Segensgebet:

Herr, wir warten auf dich,

du bist unser Licht,

das alle Dunkelheit durchbricht.

Mache uns offen und bereit für dein Kommen.

Lass dein Licht aufleuchten in unseren Herzen und in unserer großen Welt.

Dazu bitten wir dich um deinen Segen, jetzt und in Ewigkeit.

AMEN.

 

 

Kleinkindliturgie Dezember 2018
Kleinkindliturgie Dezember 2018
Kleinkindliturgie Dezember 2018
Kleinkindliturgie Dezember 2018
Kleinkindliturgie Dezember 2018
Kleinkindliturgie Dezember 2018

 

 

200 Jahre "Stille Nacht". Zum Jubiläum des Weihnachtsliedes, das fast überall auf der Welt bekannt ist und gesungen wird.

 

Weihnachten im Jahre 1818. In der Christmette der damaligen St.-Nicola-Kirche in Oberndorf bei Salzburg tragen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber ihr Lied das erste Mal vor. Ab 1832 ging „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ dann vom Zillertal aus hinaus in die Welt. Heute wird das Weihnachts- und Weltfriedenslied in mehr als 300 Sprachen und Dialekten gesungen. 

 

Erfahren Sie mehr in der KirchenZeitung

Ein Lied geht um die Welt

 



 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

 



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