Freitag 15. Dezember 2017
Pfarre Kopfing
Adventkonzert Klangviertel 2015
Pfarrcaritaskindereinrichtung
Am 8. Dezember werden auch heuer wieder Herbergsuchebilder ausgegeben. Diese sollen jeden Tag bis zum 24. Dezember an eine andere Familie weitergereicht werden – es sind auch Hauskirchehefte dabei - so kann ein Tag des Advents auf besondere Weise in der Familie...
Adventkonzert Klangviertel 2015 eistet werden. Vielen Dank für Ihre Spende! Das Chorensemble „Klangviertel“ lädt nächsten Sonntag, 17. Dez. (3. Adventsonntag) sehr herzlich um 15.00 Uhr zum Kopfinger Adventsingen in die Pfarrkirche ein – es steh
Die Roratemessen im Advent beginnen am Montag bis Donnerstag um 19.00 Uhr, am Freitag um 15.30 Uhr und am Samstag um 8.00 Uhr mit dem „Engel des Herrn“.

Pfarrkirche Kopfing

innere der Pfarrkirche Kopfing

Pfarrkirche der Pfarre Kopfing

Pfarrkirche Kopfing

 

Betritt man die Pfarrkirche (Dom­bau­mei­ster Matthäus Schlager, Weihe 1905) durch den gegenüber dem Pfarrhof gelegenen Ein­gang, leiten die Decken­ge­mälde des Mittelganges durch das hohe Langschiff Richtung Hochaltar. Die­ser ist an der linken Seite vom Marienaltar (zwi­schen Taufbecken und Kanzel) flankiert, rechts steht der Barmherzigkeitsaltar.

Das im Nazarenerstil gestaltete Langschiff ver­mit­telt einen letzten Nach­klang des Barock. Die Decken­ge­mäl­de (Prof. Engel­bert Darin­ger, er­neu­ert von Franz Da­rin­­ger 1966) zeigen Szenen zur Verherrli­chung Christi, von rückwärts nach vorne: Ge­burt Christi, Erscheinung des Herrn, Verklä­rung, Auferstehung und Himmelfahrt.

Der herrliche Kreuzweg der alten Pfarrkirche wurde leider nach dem Bau der Kirche ver­brannt, die neuen Reliefbilder stammen aus dem Jahr 1908.

Ein bemalter Rundbogen trennt das Presby­terium vom Kirchen­schiff. Er zeigt, wie die weltlichen und geistlichen Stände sich und die Pfarrkirche dem „Herzen Jesu“ anver­trauen; im links dargestellten Ulan verbirgt sich ein Selbstbildnis des Kirchenmalers Prof. Engelbert Daringer, im Priester rechts mit der Kirche in den Händen scheint Pfarrer Johann Baptist Plasser dargestellt worden zu sein (er setzte die Kopfinger Kirche zur Universalerbin seines großen Vermögens ein und ermöglichte so erst den Neubau der Pfarrkirche).

Die beiden Seitenaltä­re leiten zum Presbyterium über:
Den MARIENALTAR links schmückt die ehemalige Gnaden­statue der Rot­bründl­kapelle „Maria mit Jesuskind“ (1756), die beiden barocken Engel stammen vom alten Taber­nakel und knieten früher beim Ausset­zungs­thron des Hoch­­altares. Über dem Altar zeigt das Kremser-Schmidt-Ge­mäl­de die „Anbe­tung der Hirten“.

Der Taufstein ist neu, die Hl. Geist – Taube stammt vom früheren Aussetzungs­thron des alten Altars.

Der rechte Seitenaltar ist als Herz Jesu – Altar der hl. Faustina gewidmet. Die Pfarre Kopfing ist derzeit die einzige Pfarre in der Diözese Linz, die eine Reliquie dieser großen Heiligen zur öffentlichen Verehrung bewahrt. Die einfache Krakauer Ordensfrau Maria Faustyna Kowalska (1905 – 1938, von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen) verkündete der Welt die große Botschaft der unermesslichen Barmherzigkeit Jesu, wie das Schriftband „Jesus, ich vertraue auf dich“ zeigt. Die Pfarre Kopfing erhielt als zweite Kirche Österreichs eine Reliquie der Heiligen. Das Reliquiar befindet sich im Tabernakel des Altars aufgestellt. Das neue Altarbild des Seitenaltars ist eine Kopie des Bildes vom Barmherzigen Jesus.

Da von der alten Kirche nur der Turm stehen blieb, wurde mit dem Kirchenbau das Presbyterium völlig neu gestaltet.

In der halbrunden Altarnische über dem Tabernakel zieht eine barocke Kreu­­­zi­gungs­grup­­pe (Salz­bur­ger Meister um 1750) den Blick auf sich. Diese Anordnung wird als „Gnaden­­stuhl“ bezeich­net: Gott Vater hält das Kreuz, der Längsbalken des Kreu­zes mit den Wol­ken da­rüber steht für die Him­mel­fahrt Christi. Das Kreuz reicht von der Erde (Maria am Kreuzessockel) durch die Wol­ken empor in den Himmel bis hinauf zu Gott Vater.

Flankiert wird diese Himmel und Erde verbindende Kreuzigungsgruppe von zwei Statuen, welche die beiden Kirchenpatrone Johannes Evangelist und Johannes den Täufers darstellen, - ebenso wie beiden wunderschönen Glasfenster gleich daneben; ihre Stifter waren der gebürtige Kop­finger Johann Nepo­muk Hauser (Priester, päpstlicher Prälat, Landes­hauptmann von Ober­österreich; 1866-1927) und Pfarrer Matthias Hufnagl (1867 – 1937), 1904 / 05 „Bauherr“ der Kopfinger Pfarrkirche. An den Seitenwänden zeigen die Statuen neben den Fenstern St. Josef und St. Anna.

Die vier Statuen (wahrscheinlich 18. Jh.) stammen aus der alten Pfarrkirche und von Bauernhöfen der Pfarrgemeinde.

Das Deckenge­mälde zeigt das „Lamm Gottes“ auf dem Buch mit den 7 Siegeln, es ist ein Werk des Salzburger Bildhauers Sepp Meierhofer.

Geht man den Mittel­gang zu­rück, kommt die Empore mit der schö­nen Orgel in den Blick.

Die Vorder­ansicht wur­de von Dom­bau­mei­ster Matthäus Schlager ent­worfen, die Orgel (29 Register, 2 Manuale) 1913 vom Orgelbau­meister Brein­bauer aus Ottens­heim gebaut.

 

Dr. Josef Ruhland

 

Die Leistungen der Kirche in der Diözese und in unserer Region

 

Auf dem Gebiet der Diözese Linz sind etwa 2.400 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt –  von der Seelsorge in den Pfarren,  vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

 

Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in OÖ und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes.

 

Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen.

 

Die Kirchenbeiträge sind das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit  nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 75 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 109.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Josef Kohlbauer.

„Schließlich fließt von den Kirchenbeitragseinnahmen mehr als die Hälfte direkt und indirekt in die Pfarren zurück." „Die Kirche und die kirchlichen Einrichtungen sind fester gesellschaftlicher Bestandteil der Gesellschaft“, ergänzt Bernhard Hosner, Regionalleiter-Stellvertreter.

 

 

 

Wir danken allen, die die Kirche in der Vergangenheit mit Ausdauer und Treue, finanziell, sowie mit ihrem persönlichen Einsatz, unterstützt haben. Wir bitten auch für die Zukunft um Ihr Wohlwollen und Ihren finanziellen Beitrag, damit die Kirche weiterhin segensreich für unser Land wirken kann. Vergelt´s Gott!

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
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