Mittwoch 13. Dezember 2017
Pfarre Kopfing
Adventkonzert Klangviertel 2015
Pfarrcaritaskindereinrichtung
Am 8. Dezember werden auch heuer wieder Herbergsuchebilder ausgegeben. Diese sollen jeden Tag bis zum 24. Dezember an eine andere Familie weitergereicht werden – es sind auch Hauskirchehefte dabei - so kann ein Tag des Advents auf besondere Weise in der Familie...
Adventkonzert Klangviertel 2015 eistet werden. Vielen Dank für Ihre Spende! Das Chorensemble „Klangviertel“ lädt nächsten Sonntag, 17. Dez. (3. Adventsonntag) sehr herzlich um 15.00 Uhr zum Kopfinger Adventsingen in die Pfarrkirche ein – es steh
Die Roratemessen im Advent beginnen am Montag bis Donnerstag um 19.00 Uhr, am Freitag um 15.30 Uhr und am Samstag um 8.00 Uhr mit dem „Engel des Herrn“.

Das Bildnis des Barmherzigen Jesus

Das Bildnis des Barmherzigen Jesus
     
Worum geht es?

Das Bildnis:
Das Bildnis zeigt den weiß gekleideten Christus. Seine rechte Hand segnet, seine linke Hand zeigt auf sein offenes Herz, von welchem ein weißer und ein roter Strahl ausgehen. Diese Strahlen stehen für Wasser und Blut, welches Johannes aus der Seite Christi nach dessen Tod am Kreuz fließen sah.
( Joh. 21,34 )


Dies ist eine Darstellung des überfließenden Stroms der Liebe, welchen Jesus über uns ausgießen möchte als ein kostenloses Geschenk seiner grenzenlosen Gnade.

"Am Kreuz wurde durch die Lanze die Quelle meiner Barmherzigkeit für alle Seelen weit geöffnet – ich habe niemanden ausgeschlossen!"
(Tagebuch 1182)


Die Inschrift: Unter dem Bildnis steht "Jezu, ufam Tobie" welches "Jesus, ich vertraue auf dich" bedeutet.
Wir müssen uns nicht fürchten, uns Jesus zu nähern; an seiner Seite sind wir sicher und in Frieden. Wir können ihm alles in seine machtvollen Hände übergeben, vertrauend, dass er uns hört und uns versorgt.

Warum sollen wir dieses Bild verehren?

Um Jesu Willen zu entsprechen; "Ich biete den Menschen ein Gefäß an, mit dem sie immer kommen können, um die Gnaden der Quelle meiner Barmherzigkeit zu empfangen. Das Gefäß ist das Bildnis mit der Inschrift: "Jesus, ich vertraue auf dich".
(Tagebuch 327)

Wie können wir die versprochenen Gnaden empfangen?

„Durch dieses Bildnis verspreche ich den Seelen viele Gnaden; so lass jede Seele daran Zugang haben."
(Tagebuch 570)


„Ich verspreche, dass die Seele, die das Bild verehrt, nicht verloren gehen wird“.
„Ich verspreche ihr den Sieg, besonders in der Stunde des Todes“.

„Ich wünsche ein Fest der Barmherzigkeit“.
„Ich wünsche, dass das Bild, welches du mit dem Pinsel malen wirst, am ersten Sonntag nach Ostern feierlich geweiht wird“.
   - Dieser Sonntag soll das Fest der Barmherzigkeit sein.

„Ich wünsche, dass die Priester Meine große Barmherzigkeit gegenüber sündigen Seelen verkünden sollen“.
   - Der Sünder soll keine Angst haben, sich mir zu nähern.“
(Tagebuch 48)

Das erste Bild vom Barmherzigen Jesus entstand in der wundersamen Atmosphäre eines Wunder Gottes und der Erlebnisse der Hl. Faustyna. Des Malens würdig erwies sich ein Kunstmaler aus Vilnius, Eugeniusz Kazimirowski. Er hatte Kunst, unter der Leitung von Luszczakiericz, Axentowicz und Wyczólkowski in Krakau beendet. Als Stipendiat war er in Lwów, München und Paris. Er hatte seine Kunstausbildung auch an der Hl. Lukas-Akademie in Rom vertieft. Malen nach Diktat bedeutete, dass der Maler auf seine eigenen künstlerischen Vorstellungen verzichten musste und nur nach dem, was die Hl. Faustyna berichtete, arbeiten musste.

Sie besuchte das Atelier des Kunstmalers mindestens einmal in der Woche ein halbes Jahr lang, um die Einzelheiten hinzuzufügen und die Fehler zu zeigen. Sie bemühte sich, das in der Vision erteilte Vorbild des Barmherzigen Jesus treu und Gottes Willen gemäß darzustellen.

Beim Malen des Bildes beteiligte sich auch der Stifter des Kunstwerkes der Priester Michal Sopocko, der auf die Bitte des Malers in Priesteralben angezogen posierte. Die Zeit des gemeinsamen Malens wurde zu einer Gelegenheit, den Inhalt des Bildes eingehender zu deuten. Strittige Fragen entschied. Herr Jesus selbst.
(Tagebuch 299, 326, 327, 344)


Sehr ausdrucksvoll war das Gespräch zwischen der Hl. Faustyna und Jesus über das gemalte Bild: "Ich sagte zum Herrn: Wer vermag Dich so schön zu malen, wie Du bist“? Darauf hörte ich folgende Worte. Nicht in der Schönheit der Farben oder des Pinselstrichs liegt die Größe dieses Bildes, sondern in Meiner Gnade".
(Tagebuch 313)


Aus diesem Gespräch strahlt die Aufrichtigkeit der Person, die in ihren mystischen Erlebnissen die Schönheit des auferstandenen Erlösers sah. Der Herr Jesus erschien der Hl. Faustyna oft in einer solchen Gestalt, wie Er auf dem Bild ist (Tagebuch 473, 500, 851, 1046, 1565), und mehrmals forderte Er auch, dass dieses Bild zur Verehrung der Gläubigen zugänglich gemacht werde. Das beweist, dass Jesus dieses Kunstwerk akzeptierte - Er heiligte es durch Seine lebendige Anwesenheit.

In der späteren Korrespondenz mit dem Priester Sopocko schreibt die Hl. Faustyna: "Gott gab mir zu erkennen, dass Er damit zufrieden ist, was schon gemacht wurde“. Als ich mich im Gebet und in der Nähe Gottes vertiefte, erfuhr ich in der Seele einen tiefen Frieden über das ganze Werk. Und jetzt, was diese Bilder (Kopien) anbelangt, Leute fangen an sie zu kaufen und manch eine Seele erfuhr schon Gottes Gnade, die durch diese Quelle geflossen ist. Wie alles, so wird auch dies langsam weiter gehen. Diese kleinen Bilder sind nicht so schön, wie das große Bild. Sie werden von denjenigen gekauft, die durch Gottes Gnade hingezogen werden."
(ein Ausschnitt des Briefes, Krakau, 21. Februar 1938)

Dank der Bemühungen des Priesters Sopocko wurde das Bild vom Barmherzigen Erlöser am 26.-28. April 1935 im Fenster der Ostrobramska-Kapelle in Vilnius ausgestellt und, während der Feier zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Welterlösung, das erste Mal den zahlreichen betenden Gläubigen zur Verehrung übergeben. "Als das Bild ausgestellt wurde, sah ich eine lebendige Bewegung der Hand Jesu; er machte ein großes Kreuzzeichen.
Am gleichen Abend sah ich, wie das Bild über die Stadt ging. Die Stadt war mit Schlingen und Fangnetzen bestückt. Als Jesus vorüberging, durchschnitt Er alle Schlingen“.
(Tagebuch 416)


Diese Feier fiel auf den 1. Sonntag nach Ostern zeitlich zusammen, wie das Jesus der Herr gefordert hatte. An dem Fest nahm die Hl. Faustyna teil und die Predigt über die Barmherzigkeit Gottes hielt Priester Sopocko. "Als er von der großen Barmherzigkeit des Herrn sprach, nahm das Bild eine lebendige Gestalt an und die Strahlen drangen in die Herzen der Versammelten, aber nicht in gleichem Masse“.
(Tagebuch 417)

"Als am Ende der Andacht der Priester das Allerheiligste nahm, um den Segen zu erteilen, sah ich Jesus, wie auf dem Bild. Der Herr segnete und die Strahlen gingen in alle Welt. Da erblickte ich eine unzugängliche Helligkeit, wie eine Wohnung aus Kristall, die aus Lichtwellen geflochten wurde und weder Geschöpfen noch Geistern zugänglich war. Zu dieser Helligkeit gab es drei Türen - und in diesem Augenblick ging Jesus, in einer solchen Gestalt wie auf dem Bild, in dieses Licht hinein - durch die zweite Tür- ins Innere der Einheit".
(Tagebuch 420)

Die Festlichkeiten in Ostra Brama in Vilnius waren eine öffentliche Offenbarung der Macht der Barmherzigkeit Gottes; für die Hl. Faustyna - ein Zeichen und die Erfüllung schon früher angekündigter Gnaden.

"Drei Tage lang war das Bild öffentlich ausgestellt und von den Menschen verehrt worden. Das Bild war in der "Ostra Brama", im Giebelfenster, ausgestellt und konnte von weitem gesehen werden. In "Ostra Brama" wurde feierlich drei Tage lang der Abschluss des Jubiläumsjahres der Welterlösung begangen – 1900 Jahre seit dem Leiden des Erlösers. Jetzt sehe ich, dass das Erlösungswerk mit dem vom Herrn verlangten Werk der Barmherzigkeit verbunden ist".
(Tagebuch 89)

Papst Johannes Paul II. betete während der Pilgerfahrt nach Litauen am 5. September 1993 vor dem Bild des Barmherzigen Jesus in der Kirche des Heiligen Geistes in Vilnius. In seiner Predigt zu den Gläubigen nannte er dieses Bild:

„EIN HEILIGES ABBILD"
Die Leistungen der Kirche in der Diözese und in unserer Region

 

Auf dem Gebiet der Diözese Linz sind etwa 2.400 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt –  von der Seelsorge in den Pfarren,  vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

 

Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in OÖ und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes.

 

Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen.

 

Die Kirchenbeiträge sind das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit  nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 75 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 109.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Josef Kohlbauer.

„Schließlich fließt von den Kirchenbeitragseinnahmen mehr als die Hälfte direkt und indirekt in die Pfarren zurück." „Die Kirche und die kirchlichen Einrichtungen sind fester gesellschaftlicher Bestandteil der Gesellschaft“, ergänzt Bernhard Hosner, Regionalleiter-Stellvertreter.

 

 

 

Wir danken allen, die die Kirche in der Vergangenheit mit Ausdauer und Treue, finanziell, sowie mit ihrem persönlichen Einsatz, unterstützt haben. Wir bitten auch für die Zukunft um Ihr Wohlwollen und Ihren finanziellen Beitrag, damit die Kirche weiterhin segensreich für unser Land wirken kann. Vergelt´s Gott!

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
Pfarrer Hufnagl-Straße 1
Telefon: 07763/2204
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Katholische Kirche in Oberösterreich
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