Donnerstag 22. Juni 2017
Pfarre Kopfing

Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes

Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes

 

 

Das Kloster auf der Anhöhe in Łagiewniki in Krakau war Papst Johannes Paul II. gut bekannt. Schon während der deutschen Besatzung ging er auf dem Weg zur Arbeit in der Fabrik Solvay täglich dort vorbei. Wann er dort zum ersten mal war, ist schwer zu sagen. Die Annalen des Ordens berichten erst die Ereignisse, an denen er als junger Priester teilnahm, später als Hirte der Krakauer Diözese, der sich für das apostolische Werk der Kongregation und für die sich rasch entwickelnde Andacht zur Barmherzigkeit Gottes interessierte, wie sie von Schwester Faustyna vermittelt worden war.

Am 7. Juni 1997 kam er dorthin wie er selbst gestand aus einem Bedürfnis seines Herzens, um vor dem berühmten Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und bei den Reliquien der seligen Schwester Faustyna der Barmherzigkeit Gottes das Schicksal der Menschheit und der Kirche sowie sein eigenes Pontifikat anzuvertrauen.

Dort hat Papst Johannes Paul II gesagt:
„Und so komme ich als Pilger zu diesem Sanktuarium, um mich dem ewig dauernden Gesang zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes anzuschließen. Nichts braucht der Mensch so notwendig wie die Barmherzigkeit Gottes, jene gnadenreiche und mitfühlende Liebe, die den Menschen über seine Schwächen hinaus zu den unendlichen Höhen der Heiligkeit Gottes trägt. An diesem Ort wird uns das in besonderer Weise bewusst. Von hier nämlich ging die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes aus, die Christus selbst durch die Vermittlung der seligen Schwester Faustyna unserer Generation übermitteln wollte.
Und es ist eine klare und für jeden verständliche Botschaft. Jeder kann hierher kommen, um das Bild des barmherzigen Christus zu betrachten, Sein Herz, das Gnaden ausstrahlt, und in der Tiefe seiner Seele das hören, was die selige Schwester gehört hat.


Fürchte nichts, Ich bin immer mit dir
(TB 613)

Und wer ehrlichen Herzens sagt: "Jesus, ich vertraue auf Dich!"


der wird Linderung für seine Bekümmernisse und Ängste finden.
In diesem Dialog des Vertrauens wird zwischen dem Menschen und Christus ein besonderes Band erlösender Liebe geknüpft. Die Kirche bemüht sich von neuem, die Botschaft der Barmherzigkeit zu ergründen, um den Menschen am Ende des zweiten Jahrtausends und den zukünftigen Generationen das Licht der Hoffnung zu bringen. Die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes war mir immer nah und teuer. Das war auch meine persönliche Erfahrung, die ich mit nach Rom genommen habe und die jetzt gewissermaßen die Gestalt dieses Pontifikats formt. Ich danke der Göttlichen Vorsehung, dass es mir durch die Einführung des Festes der Barmherzigkeit Gottes persönlich gegeben war, zur Erfüllung des Willens Jesu Christi beizutragen. Hier, bei den Reliquien der seligen Faustyna Kowalska, danke ich auch für die Gabe ihrer Seligsprechung.
Unablässig bitte ich Gott um "Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt (Rosenkranz).“
Als unseren Teil für die Kirche in Kopfing aber auch als Apostolat der Barmherzigkeit Gottes für alle, die ihn brauchen, wollen wir das Bild vom Barmherzigen Jesus und Reliquien der Hl. Schwester Faustyna in unserer Kirche installieren. Der Mensch von heute braucht unsere Verkündigung der Barmherzigkeit; er braucht unsere Werke der Barmherzigkeit und er braucht unser Gebet um Barmherzigkeit.

Deshalb fuhren wir Pilger im Mai 2006 nach Krakau zu diesem Sanktuarium. Dort bekamen wir das Bild vom Barmherzigen Jesus und Reliquien der Hl. Schwester Faustyna. So vervollständigen wir nach 100 Jahren den Herz-Jesu-Altar und widmen ihn weiter der unendlichen Gottesliebe.

Pfarre Kopfing
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