Saturday 11. July 2020
Pfarre Kopfing

Marienaltar

Kirchenführer der Pfarrkirche Kopfing

 

 

Der Marienaltar links des Chorbogens ist eine Votivgabe von Msgr. Alois Heinzl, der 50 Jahre Pfarrer in Kopfing war, an die Gottesmutter und wurde im Jahr 2007 vom Krakauer Künstler Prof. Czeslaw Dzwigaj neu gestaltet, vom Bildhauer Fritz Litzlbauer mit Schnitzwerk versehen und am 16.August 2008 geweiht.

 

Im Strahlenkranz steht die Gnadenstatue " Maria mit dem Jesuskind" (1756) aus der Rotbründlkapelle. Die Gottesmutter überreicht dem hl. Dominikus einen Rosenkranz, der aus Steinen vom Erscheinungsberg in Medjugore angefertigt wurde.

 

Dem wohnt eine Familie in Kopfinger Tracht bei und lernt im Gebet Jesus kennen.

 

Zwischen der Familie und dem hl. Dominikus ist das Antlitz Christi zu sehen, eine Kopie des Muschelseidentuches (Volto Santo) in Manopollo in den Abruzzen. Das Antlitz des Herrn kann jeder Mensch finden, der ihn in Demut und Gebet sucht.

 

Die beiden Engel rechts und links der Madonna stammen vom neubarocken Hochaltartabernakel.

 

Darüber befindet sich ein Gemälde der Anbetung des Christkinds durch die Hirten; es ist in der Art der Kremser-Schmidr-Schule (um 1773) gemalt und stammt aus der Vorgängerkirche.

 

 



 

 

Weihe Marienaltar

Kopfinger Marienaltar erstraht in neuem Glanz

 

Am 16.August 1905 wurde die Pfarrkirche von Bischof Franz Maria Doppelbauer geweiht.


Genau 103 Jahre später am 16.August 2008 wird der neue Marienaltar geweiht.
Als Votivgabe für die Gottesmutter wurde der Altar von Msgr. Alois Heinzl gewidmet.

 

Prälat Josef Ahammer weihte den Altar stellvertretend für Alt Bischof Maximilian Aichern, der leider an diesem Tag verhindert war. Viele kamen um bei diesem historischen Fest dabei zu sein - Musikkapelle, Golhaubengruppe und viele andere Vereine zogen feierlich in die Kirche ein.

 

Bischof Maximilian kam aber am Sonntag nach Kopfing in die Pfarrkirche, um den Rosenkranz zu weihen und mit den Kopfingern dieses Fest zu feiern.

Ein Jahr wurde an diesem Altar gearbeitet und von Fritz Litzlbauer, Bildhauer aus Neukirchen am Walde angefertigt.

 

 

Alois Heinzl der 50 Jahre in Kopfing Pfarrer war, hat in seinem Leben immer den Schutz der Gottesmutter erfahren. Er erzählte dass ihm seine Mutter 1935 am Pöstlingberg in Linz einen Rosenkranz gekauft hat. Dieser Rosenkranz hat ihn während des Krieges begleitet, bis heute. Seine Familie hat für ihn während des Krieges in der Bründlkapelle gebetet, dass er wieder gesund nach Hause kommt. 10 Jahre nach dem Krieg ist er in Kopfing Pfarrer geworden.

 

 

An der linken Seite des Hauptaltares schmückt der Marienaltar die Pfarrkirche. Die Gottesmutter überreicht dem Hl. Dominikus den Rosenkranz, der aus Medjugorje und aus den Steinen vom Erscheinungsberg angefertigt wurde. All das betrachtet eine Familie im Gebet. Eine Familie in den Farben der Kopfinger Tracht. Das Antlitz Christi befindet sich zwischen Hl.Dominik und der Familie. Das Antlitz ist eine Kopie des Muschelseitentuches (Volto Santo) aus Manoppello in Italien. Papst Benedikt erhielt das gleiche während seines Besuches in Manoppello. Die Marienstatue ist von Engelsfiguren umgeben und symbolisiert den Frieden. Umrahmt von apokalyptischen Zeichen Sonne und Sterne die sich auch in Fatima bei den Erscheinungen wiederfinden.

 

 

 


 

 



 

 

Corona Verhalten in der Pfarrkirche
Caritas OÖ - wir sind für Sie da !
pfarrplakat_coronoa_1a.indd
Herz Jesu Monat Juni – Herz Jesu Fest (heuer am Freitag, 19.Juni)
Altarbild der Pfarrkirche Kopfing

 

Text von Pfarrer Lambert Wiesbauer:

 

Wir freuen uns, wenn wir von einem Mitmenschen sagen können: der hat sein Herz auf dem rechten Fleck, das ist jemand voller Herzlichkeit. Herzlose Worte, Vorgänge, Entscheidungen stimmen uns traurig, tun uns weh, denn in ihnen fehlt es uns an Liebe zu Personen, zur Natur, zur Geschichte von etwas. Mit Herzlichkeit hingegen verbinden wir Einfühlungsvermögen, Rücksicht, Zärtlichkeit, Erbarmen und vieles mehr.

Unsere Welt fehlt weithin die innere Mitte, das gute Herz, von dem das Leben, die Freude, die Anteilnahme usw. ausgehen. Die Hl. Schrift spricht öfters davon, dass Gott uns Menschen das Herz aus Stein austauscht mit einem Herzen aus Fleisch, dass in ihm das Mitleid mit dem Menschen und seiner Schöpfung auflodert, denn sie haben sich von ihm abgewandt. Im Blick darauf dreht sich Gottes Herz um. Gott schickt der Welt seinen Sohn, damit er dieser Welt und uns ein neues Herz gibt. Jesus begegnet den Menschen mit aller Herzlichkeit, sosehr, dass ihn dies den Tod am Kreuz kostet.

Liebe tut weh, das hat Jesus selbst erfahren. Liebe lässt leben, macht warm, schenkt Licht, dazu will uns Jesus mit seiner Liebe führen. Liebe ermöglicht es uns, dass wir uns ganz Gott, einer bestimmten Person oder auch einer Sache hingeben.

Wie das Herz ein Zeichen für die Liebe ist, so ist das dornenumwundene und entflammte Herz Jesu mit dem Kreuz inmitten der Flammen das Zeichen für Gottes Liebe zu uns. Sie und nichts anderes feiern wir mit dem Herzen Jesu.



 

Theologischer Fernkurs für die Pfarren der Diözese Linz

Sie wollen über Ihren und den Glauben der Kirche nachdenken und verstehen, was Sie glauben - und woran Sie zweifeln?

Im Theologischen Kurs findet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben statt: Hintergrundwissen - Einsicht in Zusammenhänge - begründbare Standpunkte.
Für den Kursbesuch brauchen Sie weder einschlägige Vorkenntnisse noch müssen Sie der römisch-katholischen Kirche angehören. Mitzubringen ist die Bereitschaft, sich auf den Prozess des theologischen Nachdenkens einzulassen und sich dafür Zeit zu nehmen.

Im Herbst 2020 starten Fernkurse mit Studienwochenenden in Burgenland und Oberösterreich. Eine Anmeldung ist ab Anfang Juni möglich.

 



 

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
Pfarrer Hufnagl-Straße 1
Telefon: 07763/2204
Telefax: 07763/2204-34
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: