Samstag 21. Juli 2018
Pfarre Kopfing

Weihe Marienaltar

16.August 2008

 

Am 16.August 1905 wurde die Pfarrkirche von Bischof Franz Maria Doppelbauer geweiht.


Genau 103 Jahre später am 16.August 2008 wird der neue Marienaltar geweiht.
Als Votivgabe für die Gottesmutter wurde der Altar von Msgr. Alois Heinzl gewidmet.

 

Prälat Josef Ahammer weihte den Altar stellvertretend für Alt Bischof Maximilian Aichern, der leider an diesem Tag verhindert war. Viele kamen um bei diesem historischen Fest dabei zu sein - Musikkapelle, Golhaubengruppe und viele andere Vereine zogen feierlich in die Kirche ein.

 

 

 

Bischof Maximilian kam aber am Sonntag nach Kopfing in die Pfarrkirche, um den Rosenkranz zu weihen und mit den Kopfingern dieses Fest zu feiern.

Ein Jahr wurde an diesem Altar gearbeitet und von Fritz Litzlbauer, Bildhauer aus Neukirchen am Walde angefertigt.

 

 

Alois Heinzl der 50 Jahre in Kopfing Pfarrer war, hat in seinem Leben immer den Schutz der Gottesmutter erfahren. Er erzählte dass ihm seine Mutter 1935 am Pöstlingberg in Linz einen Rosenkranz gekauft hat. Dieser Rosenkranz hat ihn während des Krieges begleitet, bis heute. Seine Familie hat für ihn während des Krieges in der Bründlkapelle gebetet, dass er wieder gesund nach Hause kommt. 10 Jahre nach dem Krieg ist er in Kopfing Pfarrer geworden.

 

 

An der linken Seite des Hauptaltares schmückt der Marienaltar die Pfarrkirche. Die Gottesmutter überreicht dem Hl. Dominikus den Rosenkranz, der aus Medjugorje und aus den Steinen vom Erscheinungsberg angefertigt wurde. All das betrachtet eine Familie im Gebet. Eine Familie in den Farben der Kopfinger Tracht. Das Antlitz Christi befindet sich zwischen Hl.Dominik und der Familie. Das Antlitz ist eine Kopie des Muschelseitentuches (Volto Santo) aus Manoppello in Italien. Papst Benedikt erhielt das gleiche während seines Besuches in Manoppello. Die Marienstatue ist von Engelsfiguren umgeben und symbolisiert den Frieden. Umrahmt von apokalyptischen Zeichen Sonne und Sterne die sich auch in Fatima bei den Erscheinungen wiederfinden.

 

My beautiful picture

Der Marienaltar vor der Renovierung 2000

 

Dreifaltigkeit - 1 Gott oder 3 (Bischof Stefan Oster der Diözese Passau)

 

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Dreifaltigkeit - Ein Gott oder doch drei Götter? Eine der schwierigsten theologischen Fragen überhaupt, die die 20-jährige Frederica da stellt. In unserem neuen YouTube-Magazin OSTERFRAGEN! hat Bischof Stefan Oster für sie und alle, die diese spannende Frage interessiert, eine Antwort parat.

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

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