Saturday 11. July 2020
Pfarre Kopfing

Sakramentsaltar

Pfarrkirche Kopfing

 


 

 

 



 

 

Der Tabernakel

Aufbewahrungsort des Allerheiligsten

 

Tabernakel (von lat. tabernaculum - Zelt) ist ein kunstgerechtes Schränkchen, indem das Allerheiligste Altarsakrament aufbewahrt wird, sei es im Ziborium, einer Custodia oder kleinen Monstranz.

 

Er muss sich an irgendeinem hervorragenden Platz der Kirche oder Kapelle befinden, der gut sichtbar, kunstvoll ausgestattet und zum Gebet geeignet ist

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Vor dem Tabernakel, in dem die heiligste Eucharistie aufbewahrt wird, muss ununterbrochen ein besonderes Licht brennen, durch das Christi Gegenwart angezeigt und verehrt wird.

 

Die heiligste Eucharistie darf nur in einem einzigen Tabernakel einer Kirche oder Kapelle ständig aufbewahrt werden.

Der Tabernakel, in dem ständig die heiligste Eucharistie aufbewahrt wird, darf nicht beweglich sein; er muss aus festem, undurchsichtigem Material gefertigt und so verschlossen sein, dass, soweit irgend möglich, die Gefahr der Profanierung vermieden wird.

 

An geheiligten Orten, wo die heiligste Eucharistie aufbewahrt wird, muss ständig jemand da sein, der sie in seiner Obhut hat; soweit es möglich ist, soll wenigstens zweimal im Monat ein Priester dort die Messe feiern. Wenn kein schwerwiegender Grund dem entgegensteht, ist eine Kirche, in der die heiligste Eucharistie aufbewahrt wird, täglich wenigstens einige Stunden für die Gläubigen offenzuhalten, damit sie vor dem heiligsten Sakrament dem Gebet obliegen können.

 

Der Ursprung des Tabernakels dürfte auf die Bundeslade der Stiftshütte zurück zu führen sein, in der die Gesetzestafeln, das Allerheiligste der Juden, aufbewahrt wurden. Diese Tradition der Bundeslade hat sich im Judentum als Erinnerung bis heute im Thoraschrein erhalten, der das Heiligste der jeweiligen Gemeinde, die Thorarolle, enthält. Das Allerheiligste der Christenheit, das Altarsakrament, hat seinen herausgehobenen Platz im Tabernakel.

Papst Pius XII. hob hervor, dass die Person des Herrn den Mittelpunkt des Kultes bilde, und sprach dabei das gewichtige Wort: "Den Tabernakel vom Altar trennen bedeutet zwei Dinge trennen, die nach Ursprung und Natur vereint bleiben müssen"

 



 

Corona Verhalten in der Pfarrkirche
Caritas OÖ - wir sind für Sie da !
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Herz Jesu Monat Juni – Herz Jesu Fest (heuer am Freitag, 19.Juni)
Altarbild der Pfarrkirche Kopfing

 

Text von Pfarrer Lambert Wiesbauer:

 

Wir freuen uns, wenn wir von einem Mitmenschen sagen können: der hat sein Herz auf dem rechten Fleck, das ist jemand voller Herzlichkeit. Herzlose Worte, Vorgänge, Entscheidungen stimmen uns traurig, tun uns weh, denn in ihnen fehlt es uns an Liebe zu Personen, zur Natur, zur Geschichte von etwas. Mit Herzlichkeit hingegen verbinden wir Einfühlungsvermögen, Rücksicht, Zärtlichkeit, Erbarmen und vieles mehr.

Unsere Welt fehlt weithin die innere Mitte, das gute Herz, von dem das Leben, die Freude, die Anteilnahme usw. ausgehen. Die Hl. Schrift spricht öfters davon, dass Gott uns Menschen das Herz aus Stein austauscht mit einem Herzen aus Fleisch, dass in ihm das Mitleid mit dem Menschen und seiner Schöpfung auflodert, denn sie haben sich von ihm abgewandt. Im Blick darauf dreht sich Gottes Herz um. Gott schickt der Welt seinen Sohn, damit er dieser Welt und uns ein neues Herz gibt. Jesus begegnet den Menschen mit aller Herzlichkeit, sosehr, dass ihn dies den Tod am Kreuz kostet.

Liebe tut weh, das hat Jesus selbst erfahren. Liebe lässt leben, macht warm, schenkt Licht, dazu will uns Jesus mit seiner Liebe führen. Liebe ermöglicht es uns, dass wir uns ganz Gott, einer bestimmten Person oder auch einer Sache hingeben.

Wie das Herz ein Zeichen für die Liebe ist, so ist das dornenumwundene und entflammte Herz Jesu mit dem Kreuz inmitten der Flammen das Zeichen für Gottes Liebe zu uns. Sie und nichts anderes feiern wir mit dem Herzen Jesu.



 

Theologischer Fernkurs für die Pfarren der Diözese Linz

Sie wollen über Ihren und den Glauben der Kirche nachdenken und verstehen, was Sie glauben - und woran Sie zweifeln?

Im Theologischen Kurs findet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben statt: Hintergrundwissen - Einsicht in Zusammenhänge - begründbare Standpunkte.
Für den Kursbesuch brauchen Sie weder einschlägige Vorkenntnisse noch müssen Sie der römisch-katholischen Kirche angehören. Mitzubringen ist die Bereitschaft, sich auf den Prozess des theologischen Nachdenkens einzulassen und sich dafür Zeit zu nehmen.

Im Herbst 2020 starten Fernkurse mit Studienwochenenden in Burgenland und Oberösterreich. Eine Anmeldung ist ab Anfang Juni möglich.

 



 

Pfarre Kopfing
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