Saturday 11. July 2020
Pfarre Kopfing

Papst Johannes Paul II über Eucharistie

 

 

 

 

 

 

 

 

Enzyklika

ECCLESIA DE EUCHERISTIA

 

 17.April 2003

 

 

 

 

 

 

 



 

 

Was ist Eucharistie

 

Der Begriff Eucharistie umfasst dreierlei. Zu­nächst verstehen wir darunter die hl. Messe. In der Feier der hl. Messe geschieht die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers. Hier und jetzt. In dieser Kirche, innerhalb dieser konkreten Gemeinde wiederholen sich Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi.

Weiters verstehen wir unter dem Begriff "Eu­charistie" die heilige Kommunion, wo wir Christus selbst in Gestalt von Brot und Wein empfangen. 

Schließlich verehren wir die heilige Eucharistie im Tabernakel, denn unserem Glauben nach ist Christus selbst auch außerhalb der Eucha­ristiefeier im heiligen Brot gegenwärtig.

Diese Verehrung Christi im allerheiligsten Sak­rament des Altares manifestiert sich auch bei der Fronleichnamsprozession, bei der die Monstranz durch die Straßen getragen wird und auch bei der Anbetung des ausgesetzten Allerheiligsten in unserer Kirche.

 

Die Feier der Eucharistie

Um die heilige Messe feiern zu können, braucht man Brot und Wein. Es dürfen keine Ersatzprodukte verwendet werden.

Es braucht einen Zelebranten, der der Feier vorsteht. Dieser muss ein gültig geweihter Priester sein. Er gibt sich während der Feier stellvertretend für Christus als Opfer dar.

Der Priester muss sich an die vorformulierten Texte halten. Er darf weder eigenmächtig, noch auf Drängen der Gemeinde, Texte verfälschen, verändern oder auslassen.

Es kann in manchen Fällen notwendig sein, dass ein Priester die heilige Messe allein feiert, aber zu den wesentlichen Dingen gehört auch die mitfeiernde Gemeinde.

Seit dem Konzil ist Konzelebration erlaubt, um Priestern, die sonst allein feiern würden, das Mitfeiern in einer Gemeinde zu ermöglichen. In diesem Fall feiert jeder Zelebrant seine eigene Messe, auch mit einer eigenen Intention.

Die heilige Messe darf nur an einem würdigen Ort gefeiert werden. Grundsätzlich ist der Ort der Feier eine Kirche oder eine Kapelle. Messfeiern im Freien, auf einem Berg oder in einer Privatwohnung sind in Ausnahmefällen erlaubt, dürfen aber nicht zur Regel werden.

 

Die mitfeiernde Gemeinde

Die gottesdienstliche Gemeinde muss sich mit dem Geschehen am Altar identifizieren.

Die Bereitschaft, mitzufeiern und nicht nur als Zuschauer anwesend zu sein, drückt sich im engagierten Mitbeten und Mitsingen aus. Pri­vates Gebet ist gut und richtig, aber während der heiligen Messe, steht das allgemeine Ge­bet im Vordergrund.

Beim Schuldbekenntnis soll sich jeder Anwe­sende seiner eigenen Schuld gegenüber Gott und den Menschen bewusst werden und alle seine Verfehlungen bereuen.

Beim Hören von Lesungen, Evangelium und der Homilie (Predigt) genügt es, mitunter einen Gedanken, einen Satz, mitzunehmen und zu bedenken.

Das Absammeln bei der Opferung ist eine sinnvolle Geste, aber es soll nicht bei der ma­teriellen Spende bleiben, jeder und jede sollte eine persönliche Gabe mitbringen und neben Brot und Wein symbolisch auf den Altar legen. Z. B. ein Verzicht, ein Vorsatz, eine Kränkung, die man verzeiht .....

Bei der heiligen Wandlung werden dann nicht nur Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelt, sondern auch die Gaben der mitfeiernden Gemeinde werden zum Se­gen und Heil für den Spender verwandelt.

Es ist noch nicht allzu lange her, dass die mit­feiernde Gemeinde bei jeder heiligen Messe die Kommunion empfängt. Die häufige Kom­munion ist gut und richtig, aber es darf nie dazu kommen, dass man den Leib des Herrn gedankenlos und gewohnheitsmäßig emp­fängt.

 

Die Pfarrgemeinde und die Eucharistie

Die Pfarrgemeinde ist dazu aufgerufen, dafür Sorge zu tragen, dass die heilige Eucharistie im Mittelpunkt des Pfarrgeschehens steht. Christus ist der Mittelpunkt unseres Lebens und unserer Pfarre.

 

SakramentAltar Pfarrkirche Kopfing

 


 

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Corona Verhalten in der Pfarrkirche
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Herz Jesu Monat Juni – Herz Jesu Fest (heuer am Freitag, 19.Juni)
Altarbild der Pfarrkirche Kopfing

 

Text von Pfarrer Lambert Wiesbauer:

 

Wir freuen uns, wenn wir von einem Mitmenschen sagen können: der hat sein Herz auf dem rechten Fleck, das ist jemand voller Herzlichkeit. Herzlose Worte, Vorgänge, Entscheidungen stimmen uns traurig, tun uns weh, denn in ihnen fehlt es uns an Liebe zu Personen, zur Natur, zur Geschichte von etwas. Mit Herzlichkeit hingegen verbinden wir Einfühlungsvermögen, Rücksicht, Zärtlichkeit, Erbarmen und vieles mehr.

Unsere Welt fehlt weithin die innere Mitte, das gute Herz, von dem das Leben, die Freude, die Anteilnahme usw. ausgehen. Die Hl. Schrift spricht öfters davon, dass Gott uns Menschen das Herz aus Stein austauscht mit einem Herzen aus Fleisch, dass in ihm das Mitleid mit dem Menschen und seiner Schöpfung auflodert, denn sie haben sich von ihm abgewandt. Im Blick darauf dreht sich Gottes Herz um. Gott schickt der Welt seinen Sohn, damit er dieser Welt und uns ein neues Herz gibt. Jesus begegnet den Menschen mit aller Herzlichkeit, sosehr, dass ihn dies den Tod am Kreuz kostet.

Liebe tut weh, das hat Jesus selbst erfahren. Liebe lässt leben, macht warm, schenkt Licht, dazu will uns Jesus mit seiner Liebe führen. Liebe ermöglicht es uns, dass wir uns ganz Gott, einer bestimmten Person oder auch einer Sache hingeben.

Wie das Herz ein Zeichen für die Liebe ist, so ist das dornenumwundene und entflammte Herz Jesu mit dem Kreuz inmitten der Flammen das Zeichen für Gottes Liebe zu uns. Sie und nichts anderes feiern wir mit dem Herzen Jesu.



 

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Für den Kursbesuch brauchen Sie weder einschlägige Vorkenntnisse noch müssen Sie der römisch-katholischen Kirche angehören. Mitzubringen ist die Bereitschaft, sich auf den Prozess des theologischen Nachdenkens einzulassen und sich dafür Zeit zu nehmen.

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Pfarre Kopfing
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