Sonntag 17. Dezember 2017
Pfarre Kopfing
Adventkonzert Klangviertel 2015
Pfarrcaritaskindereinrichtung
Am 8. Dezember werden auch heuer wieder Herbergsuchebilder ausgegeben. Diese sollen jeden Tag bis zum 24. Dezember an eine andere Familie weitergereicht werden – es sind auch Hauskirchehefte dabei - so kann ein Tag des Advents auf besondere Weise in der Familie...
Adventkonzert Klangviertel 2015 eistet werden. Vielen Dank für Ihre Spende! Das Chorensemble „Klangviertel“ lädt nächsten Sonntag, 17. Dez. (3. Adventsonntag) sehr herzlich um 15.00 Uhr zum Kopfinger Adventsingen in die Pfarrkirche ein – es steh
Die Roratemessen im Advent beginnen am Montag bis Donnerstag um 19.00 Uhr, am Freitag um 15.30 Uhr und am Samstag um 8.00 Uhr mit dem „Engel des Herrn“.

Der Rosenkranz

 

 Der Rosenkranz – ein Gebet 

   
1. „Verankert“ im dreifaltigen Gott: 

Der Rosenkranz ist von seiner Struktur her biblisch. Er ist kein magischer Zugriff auf Gott durch eine Gebetstechnik, sondern stellt uns durch seine 50 Ave-Maria einfach in die Situation des re- denden Gottes und antwortenden Menschen. Gott spricht: „Sei gegrüßt, Maria“. Die Antwort Mariens soll zu unserer Antwort werden. Im Rosenkranz lernen wir, den Ruf Gottes zu hören und anzunehmen, da uns dieses Gebet innerlich öffnet. „Rede Herr, Dein Diener hört“, haben die alttestamentlichen Propheten Gott geantwortet, wenn er offenbarend an sie herangetreten ist. Im Rosenkranz wiederholt der Beter dutzende Male den Engelsgruß an Maria: „Sei gegrüßt, Du Begnadete, der Herr ist mit Dir!“ Die Demut Gottes, die sich so tief neigt, und die Demut des Menschen begegnen sich hier. Das Resultat war der heilige Gott und der heilige Mensch in der Gestalt Jesu Christi, des Sohnes Got- tes und der Jungfrau Maria. In dieselbe Situation stellt sich der Rosenkranzbeter hinein: Er wir angesprochen und ist gehalten, durch sein Leben Gott zu antworten. 

 

2. Gibt meinem Leben einen Rhythmus: 

Beten ist immer ein geistiger Akt, Beten geschieht im Heiligen Geist und reißt deshalb die Be- wusstlosigkeit zwischen uns und dem ewigen Gott weg. Der Rosenkranz bietet als besondere Hilfe hierfür seine Rhythmik und seine Dauer: Seine Einfachheit, die sich mit einer Prägnanz in Bezug auf die betrachteten Geheimnisse paart. Beides ist auch möglich und von den geistlichen Lehrern erlaubt: Das Verharren beim Wort, das die Lippen sprechen; aber auch das Fliegen des Geistes, das Ausscheren der Gedanken – aller- dings nur hin zu den Geheimnissen der Erlösung, die man betrachtet. Wir dürfen und sollen also beim Rosenkranz unsere Fantasie anstrengen, dürfen und sollen uns ruhig bildlich die Lebensgeheimnisse Jesu vorstellen. Der Nebeneffekt des betrachtenden Rosen- kranzgebetes wird natürlich auch sein, dass er wesentlich spannender wird, weil das Auge des Herzens und des Geistes in ganz neue Welten eindringen wird. 

 

3. Auf mich „Zugeschnitten“: 

Der Rosenkranz ist ein schlichtes Gebet. Man braucht dazu weder eine theologische Fachausbil- dung noch eine spezielle charismatische Veranlagung, man braucht keine Redegewandtheit oder Formulierungskraft. Der Rosenkranz ist sowohl in seinem Aufbau als auch in seinem Inhalt ein schlichtes, einfaches, simples Gebet. Wer das Vaterunser, das Ave-Maria und das Ehre-sei-dem-Vater kennt, kann den Rosenkranz schon beten. Er ist ein Gebet für Kinder und für Menschen mit kindlichem Herzen. Viele Menschen, speziell junge Menschen, haben durch den Rosenkranz erst gelernt, was Beten ist: Ein kindliches Sprechen des Herzens mit Gott, ein unbefangenes Betrachten der Heilsgeheim- nisse Gottes. 

 

4. Verbindet mich mit Menschen in nah und fern: 

Der Rosenkranz ist aber nicht nur ein Geschenk der Liebe für die Gottesmutter, sondern auch ein Geschenk für jene Menschen, für die wir ihn beten. 
 
Eine gute Art, wie man den Rosenkranz lernen kann, ist zum Beispiel, bei jedem Ave-Maria an einen ande- ren Menschen zu denken und das Ave-Maria für ihn aufzuopfern: Da kann man im Geist jene Menschen, die einem am Herzen liegen, seine Familie, seine Nachbarn, seine Schulkameraden usw. an sich vorüber- ziehen lassen. Und zuletzt sei erwähnt, dass die Missionserfolge der Kirche bis zum heutigen Tag ohne Rosenkranz nicht vorstellbar und erklärbar wären. Das Rosenkranzgebet leistet zur Popularisierung des Glaubens einen wichtigen Beitrag: Es ist Gebet und doch zugleich beständige biblische Katechese. Eindrucksvoll etwa das Beispiel Japans, wo in einer 200-jährigen Verfolgungszeit keine Priester und Kate- cheten wirken durften. Als im Jahr 1865 wieder Missionare ins Land kamen, konnten sie es selbst nicht fassen, dort Katholiken anzutreffen, die religiös gebildet waren und als Erkennungszeichen den Rosen- kranz zu beten wussten.  Halten wir fest: Der Rosenkranz ist eine altehrwürdige kirchliche Gebetsform, die sich in der Kirche aus einer lan- gen Tradition des Psalmodierens und Betrachtens entwickelt hat, die von Millionen Christen praktiziert wird und vielen Menschen geistliche Kraft gibt.


Diese „geistliche Kraft“ in Ihrem Alltag wünscht Ihnen 

Ihr Pfarradministrator Karl Burgstaller

 

Pfarrer Karl Burgstaller

Pfarrbrief Oktober 2014

 



 

Die Leistungen der Kirche in der Diözese und in unserer Region

 

Auf dem Gebiet der Diözese Linz sind etwa 2.400 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt –  von der Seelsorge in den Pfarren,  vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

 

Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in OÖ und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes.

 

Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen.

 

Die Kirchenbeiträge sind das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit  nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 75 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 109.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Josef Kohlbauer.

„Schließlich fließt von den Kirchenbeitragseinnahmen mehr als die Hälfte direkt und indirekt in die Pfarren zurück." „Die Kirche und die kirchlichen Einrichtungen sind fester gesellschaftlicher Bestandteil der Gesellschaft“, ergänzt Bernhard Hosner, Regionalleiter-Stellvertreter.

 

 

 

Wir danken allen, die die Kirche in der Vergangenheit mit Ausdauer und Treue, finanziell, sowie mit ihrem persönlichen Einsatz, unterstützt haben. Wir bitten auch für die Zukunft um Ihr Wohlwollen und Ihren finanziellen Beitrag, damit die Kirche weiterhin segensreich für unser Land wirken kann. Vergelt´s Gott!

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
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Katholische Kirche in Oberösterreich
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