Thursday 2. April 2020
Pfarre Kopfing

Der Rosenkranz

 

 Der Rosenkranz – ein Gebet 

   
1. „Verankert“ im dreifaltigen Gott: 

Der Rosenkranz ist von seiner Struktur her biblisch. Er ist kein magischer Zugriff auf Gott durch eine Gebetstechnik, sondern stellt uns durch seine 50 Ave-Maria einfach in die Situation des re- denden Gottes und antwortenden Menschen. Gott spricht: „Sei gegrüßt, Maria“. Die Antwort Mariens soll zu unserer Antwort werden. Im Rosenkranz lernen wir, den Ruf Gottes zu hören und anzunehmen, da uns dieses Gebet innerlich öffnet. „Rede Herr, Dein Diener hört“, haben die alttestamentlichen Propheten Gott geantwortet, wenn er offenbarend an sie herangetreten ist. Im Rosenkranz wiederholt der Beter dutzende Male den Engelsgruß an Maria: „Sei gegrüßt, Du Begnadete, der Herr ist mit Dir!“ Die Demut Gottes, die sich so tief neigt, und die Demut des Menschen begegnen sich hier. Das Resultat war der heilige Gott und der heilige Mensch in der Gestalt Jesu Christi, des Sohnes Got- tes und der Jungfrau Maria. In dieselbe Situation stellt sich der Rosenkranzbeter hinein: Er wir angesprochen und ist gehalten, durch sein Leben Gott zu antworten. 

 

2. Gibt meinem Leben einen Rhythmus: 

Beten ist immer ein geistiger Akt, Beten geschieht im Heiligen Geist und reißt deshalb die Be- wusstlosigkeit zwischen uns und dem ewigen Gott weg. Der Rosenkranz bietet als besondere Hilfe hierfür seine Rhythmik und seine Dauer: Seine Einfachheit, die sich mit einer Prägnanz in Bezug auf die betrachteten Geheimnisse paart. Beides ist auch möglich und von den geistlichen Lehrern erlaubt: Das Verharren beim Wort, das die Lippen sprechen; aber auch das Fliegen des Geistes, das Ausscheren der Gedanken – aller- dings nur hin zu den Geheimnissen der Erlösung, die man betrachtet. Wir dürfen und sollen also beim Rosenkranz unsere Fantasie anstrengen, dürfen und sollen uns ruhig bildlich die Lebensgeheimnisse Jesu vorstellen. Der Nebeneffekt des betrachtenden Rosen- kranzgebetes wird natürlich auch sein, dass er wesentlich spannender wird, weil das Auge des Herzens und des Geistes in ganz neue Welten eindringen wird. 

 

3. Auf mich „Zugeschnitten“: 

Der Rosenkranz ist ein schlichtes Gebet. Man braucht dazu weder eine theologische Fachausbil- dung noch eine spezielle charismatische Veranlagung, man braucht keine Redegewandtheit oder Formulierungskraft. Der Rosenkranz ist sowohl in seinem Aufbau als auch in seinem Inhalt ein schlichtes, einfaches, simples Gebet. Wer das Vaterunser, das Ave-Maria und das Ehre-sei-dem-Vater kennt, kann den Rosenkranz schon beten. Er ist ein Gebet für Kinder und für Menschen mit kindlichem Herzen. Viele Menschen, speziell junge Menschen, haben durch den Rosenkranz erst gelernt, was Beten ist: Ein kindliches Sprechen des Herzens mit Gott, ein unbefangenes Betrachten der Heilsgeheim- nisse Gottes. 

 

4. Verbindet mich mit Menschen in nah und fern: 

Der Rosenkranz ist aber nicht nur ein Geschenk der Liebe für die Gottesmutter, sondern auch ein Geschenk für jene Menschen, für die wir ihn beten. 
 
Eine gute Art, wie man den Rosenkranz lernen kann, ist zum Beispiel, bei jedem Ave-Maria an einen ande- ren Menschen zu denken und das Ave-Maria für ihn aufzuopfern: Da kann man im Geist jene Menschen, die einem am Herzen liegen, seine Familie, seine Nachbarn, seine Schulkameraden usw. an sich vorüber- ziehen lassen. Und zuletzt sei erwähnt, dass die Missionserfolge der Kirche bis zum heutigen Tag ohne Rosenkranz nicht vorstellbar und erklärbar wären. Das Rosenkranzgebet leistet zur Popularisierung des Glaubens einen wichtigen Beitrag: Es ist Gebet und doch zugleich beständige biblische Katechese. Eindrucksvoll etwa das Beispiel Japans, wo in einer 200-jährigen Verfolgungszeit keine Priester und Kate- cheten wirken durften. Als im Jahr 1865 wieder Missionare ins Land kamen, konnten sie es selbst nicht fassen, dort Katholiken anzutreffen, die religiös gebildet waren und als Erkennungszeichen den Rosen- kranz zu beten wussten.  Halten wir fest: Der Rosenkranz ist eine altehrwürdige kirchliche Gebetsform, die sich in der Kirche aus einer lan- gen Tradition des Psalmodierens und Betrachtens entwickelt hat, die von Millionen Christen praktiziert wird und vielen Menschen geistliche Kraft gibt.


Diese „geistliche Kraft“ in Ihrem Alltag wünscht Ihnen 

Ihr Pfarradministrator Karl Burgstaller

 

Pfarrer Karl Burgstaller

Pfarrbrief Oktober 2014

 



 

Unterstütungsangebot der Landjugend Kopfing
Gemeinsam gegen Corona
Gottesdienst-Vorschläge für die Feier zuhause
Palmsonntag 2018 - Pfarrkirche

>> Hier können Sie die verschiednen PDF der einzelnen Kartage ansehen, bzw. ausdrucken<<

 

Diese Gottesdienst-Vorschläge für die Feier zuhause wurden von den LiturgiereferentInnen aller Diözesen Österreichs, sowie der deutschsprachigen Schweiz und der Diözese Boxen-Brixen erstellt. Unter dem "Dach" der "Netzwerk-Gottesdienste" sind sie nicht nur hier, sondern auch auf diversen gedruckten Aussendungen aller Diözesen zu finden, bei uns als "inpuncto". Wir hoffen, Ihnen und euch allen damit ein gutes Zugehen auf und ein besonderes Feiern von Ostern zu ermöglichen.

 



 

Katholische Gottesdienste live >> link<<

Radio:

 

>> Radio Maria Österreich<< : Montag bis Freitag 8:00 Uhr

 

>>Radio Maria Südtirol << : Montag bis Samstag 8:00

 

>> Radio Horeb<<  : Montag bis Samstag 9:00

 

>> Radio Klassik Stephansdom << : Montag bis Samstag 12:00 Uhr 


 

FERNSEHEN, Video/Internetstreaming:

 

>> vaticannews.va<< : tgl. 7.00  Messe

mit Papst Franziskus aus der Casa Santa Marta

(Italienisch mit deutscher Übersetzung durch Radio Vatikanmitarbeiter) 

 

>> Morgenmesse mit Kadinal Schönborn<< : Montag bis Samstag 8:00 Uhr

 

>> Domradio.de<< : Montag bis Samstag 8.00  

 

>> Bibel-TV<<  Montag bis Samstag 8.00 Uhr 

 

>> Katholisch.de << : Montag bis Samstag: 8.00

 

>> MISSIO "Licht der Völker Kapelle Wien" << :  tgl.  12.00 Uhr

Diese Messe wird auch im Fernsehen auf K TV gesendet (12:00)

 

>> Hl. Messe aus dem Gotischen Saal Salzburg tgl. 18:00 Uhr

 



 

Sonntagsgottesdienste im Fernsehen, Radio oder Livestream im Internet

Fernsehen:

ORF III

10.00 Uhr - 11.00 Uhr

 

Radio:

Radio Oberösterreich

10.00 Uhr - 11.00 Uhr


Livestream/Internet:

Erzdiözese Salzburg ( LorettoHOME move°)          

 

9.00 Uhr - 10 Uhr

>>„9 Uhr Messe“ St. Blasius Stream<<

 

 

10.30 Uhr - 12.00 Uhr

>>SUNDAYmorning Stream<<

 

19.30 Uhr

>> Gebetsabend<<  (Loretto/Salzburg)

 

 

 



 

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