Sonntag 19. August 2018
Pfarre Kopfing

Gesätz und Gesätzchen

Gesätz wird ein Abschnitt genannt:

 

1 "Vater unser" und 10 "Gegrüßet seist du Maria"

 

Bei jeder 10er Gruppe von "Gegrüßet seist Du Maria" wird immer nach dem Wort "Jesus" das sogenannte "Geheimnis" eingefügt:

Freudenreicher Rosenkranz: 5 freudvolle Geheimnisse:

 

  1. Den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast;
  2. Den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast;
  3. Den du, o Jungfrau, zu Bethlehem geboren hast;
  4. Den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast;
  5. Den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast;

 



 

Schmerzhafte Rosenkranz: 5 schmerzhafte Geheimnisse:

 

 

  1. Der für uns Blut geschwitzt hat;
  2. Der für uns gegeißelt worden ist;
  3. Der für uns mit Dornen gekrönt worden ist;
  4. Der für uns das schwere Kreuz getragen hat;
  5. Der für uns gekreuzigt worden ist;

 



 

Glorreiche Rosenkranz: 5 glorreiche Geheimnisse

 

 

  1. Der von den Toten auferstanden ist;
  2. Der in den Himmel aufgefahren ist;
  3. Der uns den Heiligen Geist gesendet hat;
  4. Der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat;
  5. Der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat;

 



 

 

Barmherziger Rosenkranz: 5 barmherzige Geheimnisse

 

 

  1. Durch sein schmerzhaftes Leiden, hab Erbarmen für uns und für die ganze Welt.
  2. Durch sein schmerzhaftes Leiden, hab Erbarmen für uns und für die ganze Welt
  3. Durch sein schmerzhaftes Leiden, hab Erbarmen für uns und für die ganze Welt.
  4. Durch sein schmerzhaftes Leiden, hab Erbarmen für uns und für die ganze Welt.
  5. Durch sein schmerzhaftes Leiden, hab Erbarmen für uns und für die ganze Welt.


 

Lichtreicher Rosenkranz: 5 lichtreiche Geheimnisse

 

 

  1. Der von Johannes getauft worden ist.
  2. Der sich bei der Hochzeit von Kana offenbart hat.
  3. Der uns das Reich Gottes verkündet hat
  4. Der auf dem Berg verklärt worden ist.
  5. Der uns die Eucheristie geschenkt hat.


 

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

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