Samstag 21. Juli 2018
Pfarre Kopfing
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ
www.praysing.at
# Youth Time Kopfing
Einweihung der neuerrichteten Bründlkapelle
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing Am 23.Juni wurde in der Pfarre Kopfing, durch Probst Markus Grasl aus Reichersberg, das Sakrament der Firmung gespendet.
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ Wir Gratulieren unserer Krabbelstuben- und Kindergartenleiterin Frau Bianca Eder herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Leiterinnenschulung des Landes Oberösterreich
Christopherussammlung Samstag 21.Juli/Sonntag 22.Juli Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen

Reliquen des Apostel Andreas

Reliquen des Apostel Andreas

 

 

 

Die Gebeine des Apostels Andreas wurden aufgrund eines kaiserlichen Dekretes in einem großen Triumphzug von Patras nach Konstantinopel überführt, der am 3. März 357 die oströmische Hauptstadt erreichte.

 

Die Reliquien fanden ihre Ruhestätte in der Apostelkirche von Konstantinopel. Während des Vierten Kreuzzuges 1203/1204 wurden sie dort entwendet, offiziell um sie vor den Türken zu schützen, und von Kardinal Petrus von Capua in die seinerzeit bedeutende Seerepublik Amalfi am Golf von Salerno gebracht.

Seit dem 8. Mai 1208 ruhen sie dort in der Krypta des zu Ehren des heiligen Andreas erbauten Domes „San Andrea“. Ein Teil dieser Reliquien wurde am 21. Oktober 2007 am Rande des interreligiösen Friedenstreffens von Neapel dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus I. bei einem Festakt in der Kathedrale von Amalfi zurückgegeben.

 

Von Amalfi aus gelangte eine Armreliquie über die Stiftskirche von Rees am Niederrhein 1257 in die Kirche St. Andreas nach Köln, wo sie schließlich 1997 ihren Platz im Apostelschrein im Chor der Kirche fand.

 

Die vordere Kopfhälfte des Heiligen wurde ebenfalls abgetrennt, um sie Papst Pius II. zu übereignen; am Pfingstsonntag des Jahres 1462 brachte man sie bei einem glanzvollen Fest in den Petersdom nach Rom. Darüber wie das Andreashaupt nach Rom gelangte, bestehen allerdings zwei unterschiedliche Versionen.

 

Die eine besagt, dass es bereits 356 abgetrennt wurde und in Patras verblieb. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Türken 1453, sei es vom Bruder des gefallenen Kaisers Konstantin XI., Thomas Palaiologos, auf dem Weg nach Rom in Patras vor dem Zugriff der Türken gerettet und Pius II. zum Geschenk gemacht worden, in Erinnerung daran, dass Petrus und Andreas Brüder gewesen seien.

 

Nach der anderen Version wurde die Kopfreliquie erst in Amalfi abgetrennt und von Pius II. nach Rom gebracht, damit im Falle einer drohenden Plünderung Amalfis durch die Türken nicht die gesamte Reliquie verloren gehe.

 

Papst Paul VI. ließ 1964 dieses Kopfreliquiar während der dritten Sitzungsperiode des Zweites Vatikanisches Konzils als konziliaren Akt der Ökumene und um die Beziehungen der Kirche von Rom und der Kirche von Konstantinopel als Schwesterkirchen zu würdigen, wieder nach Patras überführen. Augustin Kardinal Bea übergab das Andreashaupt am 26. September 1964 dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Konstantin von Patras.

 

Im 8. Jahrhundert soll durch Bischof Acca von Hexham ein Teil der Andreasreliquien nach Schottland gelangt sein, eine andere Legende besagt, dass dies bereits um 300 durch den heiligen Mönch Regulus geschehen sei.

Diese Reliquien wurden in der heute zerstörten Kathedrale von St. Andrews verehrt, ihr Verbleib ist nicht bekannt.

 

Es wird angenommen, dass sie während der Schottischen Reformation bei einer Kirchenplünderung zerstört wurden. Aus Amalfi wurden der wiedererblühenden römisch-katholischen Kirche von Schottland 1879 und 1969 Andreasreliquien geschenkt, die sich in St. Mary’s Cathedral in Edinburgh befinden.

 

Eine Reliquie (lateinisch Überbleibsel) ist ein Gegenstand religiöser Verehrung, besonders ein Körperteil oder Teil des persönlichen Besitzes eines Heiligen. Eine Sonderform sind Berührungsreliquien, also Gegenstände wie Kleidungsstoffe, mit denen der Heilige in Berührung kam oder gekommen sein soll.

 

Im Christentum (Katholizismus und Orthodoxie) ist die Reliquienverehrung eine der ältesten Formen der Heiligenverehrung und schon im mittleren 2. Jahrhundert eindeutig nachweisbar, lange vor z. B. der Verehrung von Ikonen- oder anderen Heiligenbildnissen.

Dies ist bemerkenswert, da in der heidnischen Antike die Reliquienverehrung nicht erwünscht war und Körperteile von noch so frommen Verstorbenen als unrein galten. Im Protestantismus wird die Reliquienverehrung seit der Zeit Martin Luthers größtenteils abgelehnt.

 

Die Heiligenverehrung (lat. veneratio, griech. δουλεία, douleia) ist in der katholischen Kirche und in den orthodoxen Kirchen die feierliche Ehrung einer Person und dadurch die Verehrung Gottes, der die "heilige" Person (nach seinem Ebenbild) erschaffen, in Gnade angenommen, mit Charismen reich beschenkt und nach Ablauf ihres irdischen Lebens bei sich vollendet hat.

 

Die Verehrung der Gnade Gottes, die in den Heiligen verwirklicht gesehen wird, wird häufig äußerlich in einer Form der respektvollen Verbeugung vor einem Heiligenbild (Ikone) oder einer Reliquie zum Ausdruck gebracht, normalerweise verbunden mit dem Schlagen des Kreuzzeichens; auch ein Kuss der Ikone oder Reliquie oder ein gegenseitiger "Friedenskuss" kann erfolgen, oder eine andere kulturell angemessene Weise des Zeigens von Ehre und Respekt.

 

Eine Art der Verehrung ist auch die Reliquienprozession.

 

Viele Heilige haben ihren Gedenktag im liturgischen Kalender. In der Regel ist das der Todestag ("Geburtstag im Himmel"). An diesem Tag wird des oder der Heiligen in den Texten der Heiligen Messe und des Stundengebets gedacht. Die Schriftlesungen sind auf seine/ihre Person und Botschaft bezogen (in der Orthodoxie jedoch nicht, dort werden nur kurze, formelhafte Erinnerungen und Anrufungen, die Troparia und Kontakia, eingefügt). Der vielen unbekannten bzw. unerkannten Heiligen gedenkt die Kirche am Hochfest Allerheiligen.

 

Auch Orte (Kirchen, Berge, Quellen), Devotionalien (Kreuz) und Zeiten (Feiertage, Fasttage) können als "heilig" betrachtet werden, insofern durch sie Gott Ehre erwiesen wird. Alle christlichen Kirchen, ob sie Heiligenverehrung praktizieren oder nicht, halten daran fest, dass die Anbetung nur Gott allein gebührt.

 

 

 Verein VORNE

 



 

 

 

 

 

Dreifaltigkeit - 1 Gott oder 3 (Bischof Stefan Oster der Diözese Passau)

 

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Dreifaltigkeit - Ein Gott oder doch drei Götter? Eine der schwierigsten theologischen Fragen überhaupt, die die 20-jährige Frederica da stellt. In unserem neuen YouTube-Magazin OSTERFRAGEN! hat Bischof Stefan Oster für sie und alle, die diese spannende Frage interessiert, eine Antwort parat.

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
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