Saturday 11. July 2020
Pfarre Kopfing

Johannes der Täufer

Pfarrpatron der Pfarrkirche Kopfing

Kirchenfenster Altarraum

Kirchenfenster

Pfarrkirche Kopfing

 

 

Man geht davon aus, das die Entstehung der Pfarrkirche von Kopfing auf die Zeit um 700 n. Christus fällt

 

Es gibt zwei Thesen weshalb die damals neu erbaute Kirche Johannes dem Täufer geweiht wurde:

 

  1. Kopfing war eine Taufkirche, wo die damals zum Christentum Bekehrten die heilige Taufe empfingen.
  2. Die damals heidnischen Bewohner hultigten einem Sonnen oder Lichtkult, und denen war daher die Zeit der Winter- und Sommersonnenwende besonders heilig. Als christliche Alternative wurde der Heilige Johannes dessen Fest am 24.Juni (Sommersonnenwende) gefeiert wird, als Pfarrpatron eingesetzt

 

Deckengemälde welches die Enthauptung Johannes des Täufers zeigt.

Wurde bei der Kirchenrtenovierung nach dem II. Vatikanischen Konziel entfernd.

Johannes der Täufer in der Bibel

 

Gemälde Pfarrkirche Kopfing

Gemälde

Pfarrkirche Kopfing

 

 

 

Johannes der Täufer ist der Sohn des Zacharias, der Prister der Abteilung Abias ( oder Abija) (1.Chr 24,10)

 

Seine Mutter ist Elisabeth, eine Nachfahrin Aarons, Johannes wurde geboren, als beide schon alt waren.

 

Das Empfangen des Kindes wurde durch den Engel Gabriel vorhergesagt

Dieser hatte angekündigt, das Johannes mit dem Heiligen Geist erfgüllt sein würde.

 

Sein Auftrag wurde ebenfalls vorausgesagt: Er würde der Vorläufer Christi sein und die Menschen zur Buße aufrufen, in Übereinstimmung mit der Prophezeihung in Jesaja 40,3.

 

Über seine Kindheit wird lediglich berichtet, dass "das Kindlein aber wuchs und erstakte in Geist, und ...

 

in den Wüsteneien (war) bis zum Tage seines Dienstes wird es in Matthäus 3,1-6 beschrieben:

 

Er aber, Johannes, hatte seine Kleidung von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Nahrung aber war Heuschrecken und wilder Honig."

 

Er predigte in der Wüste, die Menschen zur Buße aufrufend, denn das Reich der Himmel war nahe gekommen. Die Menschen gingen zu ihm hinaus und wurden im Jordan von ihm getauft, wobei sie ihre Sünden bekannten.

 

Zu den Pharisäern und Sadducäern sprach er besonders ernst. Er bezeichnet sie als "Otternbrut" (Mt 3,7). Im Lukas Evangelium nannte er die Volksmenge so, als er sie auf den kommenden Zorn  hinwies, dem es zu entfliehen galt. Hinzu war es notwendig, dass sie der Buße würdige Früchte brachten.

 

" Schon ist aber auch die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt ..." (Lk 3,8ff)

 

Es würde jemand mit der Wortschaufel in seiner Hand kommen, der den Weizen von der Spreu trennen würde.

 

 Bis jetzt haben wir den amtlichen Platz des Johannes als Vorläufer Christi betrachtet, aber in dem Evangelium des Johannes gibt der Täufer dem Lamm Gottes Zeugnis. Er fügt an " Ich kenne ihn nicht," aber ihm war durch Gott gesagt worden, dass der, auf welchen er den Geist herniederfahren und auf ihm bleiben sah, es ist, der mit dem Heiligem Geist tauft.

 

Weiter sagt er: "Ich habe gesehen und habe bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist."

 

 Er hat den Herrn Jesus wohl als Mensch gekannt. Aber das Erkennen des Sohnes Gottes wurde ihm durch ein göttliches Zeugnis gegeben. Johannes rief über den Herrn Jesus aus:


 "Das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt hinwegnimmt,... 

In Begleitungt von zwei Jünger sagt er "Siehe, das Lamm Gottes".

 

Der Herr Jesus war der Gegenstand ihrer Herzen geworden und sie folgtem ihm nach.

 

 

Als Johannes danach gesagt wurde, dass der Herr Jesus taufte und alle Menschen zu ihm gingen, gab er eine bemerkenswerte Antwort:

 

"Der die Braut hat, ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dasteht und ihn hört, ist hocherfreut über die Stimme des Bräutigams; diese meine Freude nun ist erfüllt. Er muss wachsen, ich aber abnehmen."

 

Johannes war derFreund des Bräutigams. Der Herr sagt, dass unter den von Frauen Geborenen kein größerer Prophet war als Johannes, aber der Kleinste im Reich der Himmel war größer als er, weil letzterer zu einer neuen Haushaltung gehörte, Johannes war noch verbunden mit dem Gesetz und den Propheten der alten Haushaltung (Mt 11,11-13)

 

Während Johannes im Gefängnis war, schien sein Glaube oder sein Ausharren nachzulassen. Er schickte zwei seiner Jünger mit der Frage zu dem Herrn:

 

"Bist Du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?"

 

Er hatte offenbar nicht die bevorstehende Erniedrigung und Ablehnung des Herrn vor Augen und erwartete, aus dem Gefängnis durch die Macht, die der Herr in Gnade bereits ausgeübt hatte, befreit zu werden.

 

Der Herr tat viele Wunder, während die Jünger des Johannes bei ihm waren. Er sagte ihnen, dass sie das, was sie gesehen und gehört hatten, ihm mitteilen sollten und fügte hinzu:

 

"Glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird."

(Lk 7,19-23).

 

Der Grund für die Gefangennahme des Johannes war offensichtlich seine Ehrlichkeit, mit der er die Sünden des Herodes Antipas tadelte. Dies führte zu seinem Tod durch Salome und ihrer schuldigen Mutter.

Der Auftrag des Johannes war vollbracht, er war treu bis in den Tod (Mk 6,14-29)

 

 

 

Corona Verhalten in der Pfarrkirche
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Herz Jesu Monat Juni – Herz Jesu Fest (heuer am Freitag, 19.Juni)
Altarbild der Pfarrkirche Kopfing

 

Text von Pfarrer Lambert Wiesbauer:

 

Wir freuen uns, wenn wir von einem Mitmenschen sagen können: der hat sein Herz auf dem rechten Fleck, das ist jemand voller Herzlichkeit. Herzlose Worte, Vorgänge, Entscheidungen stimmen uns traurig, tun uns weh, denn in ihnen fehlt es uns an Liebe zu Personen, zur Natur, zur Geschichte von etwas. Mit Herzlichkeit hingegen verbinden wir Einfühlungsvermögen, Rücksicht, Zärtlichkeit, Erbarmen und vieles mehr.

Unsere Welt fehlt weithin die innere Mitte, das gute Herz, von dem das Leben, die Freude, die Anteilnahme usw. ausgehen. Die Hl. Schrift spricht öfters davon, dass Gott uns Menschen das Herz aus Stein austauscht mit einem Herzen aus Fleisch, dass in ihm das Mitleid mit dem Menschen und seiner Schöpfung auflodert, denn sie haben sich von ihm abgewandt. Im Blick darauf dreht sich Gottes Herz um. Gott schickt der Welt seinen Sohn, damit er dieser Welt und uns ein neues Herz gibt. Jesus begegnet den Menschen mit aller Herzlichkeit, sosehr, dass ihn dies den Tod am Kreuz kostet.

Liebe tut weh, das hat Jesus selbst erfahren. Liebe lässt leben, macht warm, schenkt Licht, dazu will uns Jesus mit seiner Liebe führen. Liebe ermöglicht es uns, dass wir uns ganz Gott, einer bestimmten Person oder auch einer Sache hingeben.

Wie das Herz ein Zeichen für die Liebe ist, so ist das dornenumwundene und entflammte Herz Jesu mit dem Kreuz inmitten der Flammen das Zeichen für Gottes Liebe zu uns. Sie und nichts anderes feiern wir mit dem Herzen Jesu.



 

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Pfarre Kopfing
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