Samstag 21. Juli 2018
Pfarre Kopfing
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ
www.praysing.at
# Youth Time Kopfing
Einweihung der neuerrichteten Bründlkapelle
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing Am 23.Juni wurde in der Pfarre Kopfing, durch Probst Markus Grasl aus Reichersberg, das Sakrament der Firmung gespendet.
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ Wir Gratulieren unserer Krabbelstuben- und Kindergartenleiterin Frau Bianca Eder herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Leiterinnenschulung des Landes Oberösterreich
Christopherussammlung Samstag 21.Juli/Sonntag 22.Juli Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen

Christihimmelfahrt

Wissenswertes

Christi Himmelfahrt wird 40 Tage nach dem Ostersonntag, also immer an einem Donnerstag, begangen.

Diese 40 Tage gehen zurück auf das Zeugnis des Lukas: Den Aposteln erwies er sich nach seinem Leiden auch durch viele Beweise als lebendig, indem er ihnen während vierzig Tagen erschien und über das Reich Gottes redete. (Apostelgeschichte 1, 3).

 

Sowohl das Lukas-Evangelium als auch die Apostelgeschichte berichtet, wie Jesus, nachdem er am Ostertag von den Toten auferstanden war und immer wieder mit seinen Jüngern gesprochen hatte, vor ihren Augen emporgehoben, von einer Wolke aufgenommen und ihren Blicken entzogen wurde (Lukasevangelium 24, 51; Apostelgeschichte 1, 9). Himmelfahrt meint jenseits aller naiv-gegenständlichen Vorstellungen den endgültigen Eintritt der menschlichen Natur Jesu in die göttliche Herrlichkeit.

 

Das Gedächtnis der Erhöhung Christi war zunächst eng mit der Osterfeier verbunden. Die Osterzeit wurde nach 50 Tagen an Pfingsten festlich abgeschlossen, dabei beging man zunächst Himmelfahrt und Pfingsten zusammen. Wohl in der Folge des 1. Konzils von Nicäa setzte sich um 370 der Brauch durch, entsprechend der Chronologie des Lukas den 40. Tag nach Ostern als eigenständiges Fest zu begehen, wodurch zur 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern eine gewisse Entsprechung hergestellt wurde.

Traditionell sind die drei Tage zuvor, Montag, Dienstag und Mittwoch vor Christi Himmelfahrt, in der katholischen Kirche Bitttage, im 4. Jahrhundert erstmals in der römischen Kirche eingeführt, um 469 durch Bischof Mamertus erstmals in Vienne, 511 bereits in ganz Gallien begangen.

 

Um 600 hat sich Papst Gregor der Große um die Ausgestaltung von Prozessionen bemüht, die stets mit einer Messfeier in der Peterskirche in Rom endeten und erst 1969 abgeschafft wurden. Um 800 wurden von Papst Leo III. am Montag, Dienstag und Mittwoch vor Christi Himmelfahrt die Bittprozessionen in Rom eingeführt. An diesen drei Tagen vor Christi Himmelfahrt wurde in langen Bittprozessionen von Ort zu Ort für eine gute Ernte gebetet. Erhalten haben sich an manchen katholischen Orten bis heute kleinere Flurprozessionen; dabei gehen die Gläubigen und der Priester mit einem voran getragenen Kreuz durch die Felder und beten an Bildstöcken, Wegkreuzen und Feldkapellen, um von der Ernte alles Schädliche - wie lange Nässe oder Dürre - abzuhalten. Der Tag endet dann mit Speis und Trank; auch Tanz, Musik, Wettkämpfe und Geschicklichkeitsspiele bereicherten traditionell die Prozession.

 

Im Mittelalter verdeutlichte man die Himmelfahrt ganz realistisch: In der Kirche wurde eine Christusfigur in das Gewölbe hinaufgezogen, dann regnete es aus dem Gewölbehimmel Blumen, Heiligenbildchen und zum Teil auch brennendes Werg, das die Feuerzungen des heiligen Geistes darstellte. Manchmal war es üblich, zusätzlich zur Himmelfahrt Christi das Gegenstück zu veranschaulichen: aus dem Kirchengewölbe wurde eine Teufelsdarstellung gestürzt, die dann von der Gemeinde geschlagen wurde; mit diesem Himmelsturz bzw. Höllensturz wurde die Herrschaft des Bösen beendet, Christus konnte damit den ihm zustehenden himmlischen Thron einnehmen.

 

 

Die Koptische Kirche hat für den Gedenktag als festes Datum den 3. Mai; die liturgische Feier findet wie in den anderen Kirchen 40 Tage nach Ostern statt.

Flurprozessionen

Wissenswertes

 

Flurprozessionen am Fest Christi Himmelfahrt
Naturgemäss fallen viele Segnun- gen in die Zeit des natürlichen Wachstums. So auch der Wetterse- gen, der heute mit dem Fest des Evangelisten Markus am 25. April bis zum Fest der Kreuzerhöhung am 14. September am Schluss der Mes- se gespendet wird, dies geschieht jeweils mit einer Kreuzreliquie, wel- che in eine kleine Monstranz einge- hüllt ist. Der Bezug zu den beiden Festen Kreuzauffindung und Kreuz- erhöhung war somit gegeben. Der Brauch hat sich bis heute bewährt. Die Bedeutung des Kreuzes als Zei- chen des Heils und der Erlösung bleibt für immer gültig. Das Fest Christi Himmelfahrt ist die liturgische Krönung des Wetterse- gens, vorausgehend die drei Bittta- ge, an denen heute nur noch selten Bittgänge stattfinden.

 

Der Prozession vor- aus geht das Kreuz und es zeigt an, in welchem Namen wir voran- schreiten und wem wir folgen. Meist werden auch Fahnen von Schutzheiligen mitgetragen, z.B. je- ne des Hl. Markus. Früher waren die Flurgänge lediglich auf die Landwirtschaft ausgerichtet, man flehte um gedeihliches Wetter und um den Segen für die Früchte der Erde. Heute berücksichtigt die Kir- che aber auch die Anliegen weite- rer Berufsgruppen, wie sich aus den nachstehenden Fürbitten ergibt. Gott ist nämlich der Vater aller Menschen. Dies sichtbar zu ma- chen ist Sinn dieses Beitrages. Er will Verständnis und Interesse we- cken, an den Flurprozessionen wie- der vermehrt teilzunehmen.

 

 

Kirchenfahne der Pfarre Kopfing

 

Unsere Kirchenfahnen

 

Dreifaltigkeit - 1 Gott oder 3 (Bischof Stefan Oster der Diözese Passau)

 

-> zum Video

 

Dreifaltigkeit - Ein Gott oder doch drei Götter? Eine der schwierigsten theologischen Fragen überhaupt, die die 20-jährige Frederica da stellt. In unserem neuen YouTube-Magazin OSTERFRAGEN! hat Bischof Stefan Oster für sie und alle, die diese spannende Frage interessiert, eine Antwort parat.

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
Pfarrer Hufnagl-Straße 1
Telefon: 07763/2204
Telefax: 07763/2204-34
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