Sonntag 18. November 2018
Pfarre Kopfing
Buchausstellung in der Pfrarre Kopfing
Friedhof Pfarre Kopfing
Herzliche Einladung zum Kunsthandwerksmarkt im Stift Reichersberg diesen Samstag und Sonntag!
Buchausstellung in der Pfrarre Kopfing Buchausstellung der Öffentlichen Bücherei im Pfarrsaal Freitag, 16. Nov. (16.30 – 18.00 Uhr) Samstag, 17. Nov. (9.00 – 17.00 Uhr) Sonntag, 18. Nov. ( 8.30 – 17.00 Uhr)

Martinstag

Martini

 

Der Martinstag, auch Martini genannt, ist der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours. Besonders in Österreich hat der 11. November als Feiertag große Bedeutung.

Im Burgenland, wo der Hl. Martin Landespatron ist, wird dieser mit einem Festtag geehrt, an dem Ämter und Behörden geschlossen und Schüler frei haben.

 

Geschichte

 

Der Feiertag geht auf eine Legende aus dem Jahr 334 nach Christus zurück. Martin war als römischer Offizier in Armenien stationiert. Als er eines Tages einem frierenden Bettler begegnet, teilte er, der Offizier, kurzerhand seinen Mantel mit dem Schwert und gab dem armen Mann eine Hälfte. Des Nachts erschien ihm dann Christus im Traum, bekleidet mit dieser Hälfte seines Mantels.

Brauchtum

Durch diese barmherzige Tat ist St. Martin zu einem Symbol christlicher Demut geworden. Im Mittelalter entwickelten sich daraus eine ganze Reihe von Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben.

Da bis zur ausgehenden Neuzeit neben den 40 Tagen vor Ostern eine weitere Fastenzeit existierte, deren Beginn der Tag nach Martini war, wurde der 11. November zu einem Feiertag, an dem man noch einmal richtig gut aß.

 

Auch war St. Martin ein Tag, an dem viele Dienstverhältnisse begannen oder endeten und der Zehnte gezahlt wurde - zumeist in Naturalien, darunter auch fetten Gänsen, die ob des bevorstehenden Winters, des kargen Futters und der Aussicht auf 40 Tage Fastenzeit gerne am 11. November verzehrt wurden.

 

Der Brauch des Martinigansls, wie es in Österreich gerne bezeichnet wird, geht auch auf eine weitere Legende des Sankt Martin zurück. Weil man ihn erwählte, Bischof von Tours zu werden, hatte er sich in einem Stall versteckt, wo ihn die schnatternden Gänse verraten hätten.

 

Ein Brauch, der am Martinstag heute noch gern begangen wird, ist der Martinsumzug. Kinder ziehen mit selbstgebastelten Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Anschließend werden die Legende rund um die Mantelteilung des Heiligen Martins nachgespielt und Martinswecken - aus Hefeteig und Rosinen gebackene Männchen - gegessen.

 

Martinssegen, Martinsbetteln und Martinssingen sind weitere alte Bräuche, die am 11. November begangen werden. Beim Martinsbetteln etwa ziehen die Kinder am Martinstag von Haus zu Haus und erbitten Süßigkeiten, Obst und Nüsse im Namen des St. Martin.

Eine weitere burgenländische Tradition ist das sogenannte Martiniloben. Dabei handelt es sich um einen alten Brauch der Winzer. Bis zum 11. November in etwa dauerte die Reifezeit des jungen Weißweines, erst dann überzeugten sich die Weinbauern zum ersten Mal von der Qualität ihres Weines. Diesem alten Brauch folgend öffnen heute viele Winzer um den Neusiedler See ihre Weinkeller und laden zur Weinverkostung ein.

 

 

 

Gesetzliche Regelung

Der 11. November (Martinstag) ist kein Feiertag im Sinne des Bundesgesetzes und somit nicht generell arbeitsfrei. In Burgenland wird der Hl. Martin als Landespatron gefeiert. Schulen, Ämter und Behörden haben in diesem Bundesland geschlossen.

Der Heilige Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>> Informationen zum Hl. Martin<<

Buchausstellung 2018

 



 

Tageswallfahrt ins Salzkammergut mit Besuch des Wolfganseer Advents


Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

 



Pfarre Kopfing
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