Sunday 26. June 2022
Pfarre Kopfing

Martinstag

Martini

 

Der Martinstag, auch Martini genannt, ist der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours. Besonders in Österreich hat der 11. November als Feiertag große Bedeutung.

Im Burgenland, wo der Hl. Martin Landespatron ist, wird dieser mit einem Festtag geehrt, an dem Ämter und Behörden geschlossen und Schüler frei haben.

 

Geschichte

 

Der Feiertag geht auf eine Legende aus dem Jahr 334 nach Christus zurück. Martin war als römischer Offizier in Armenien stationiert. Als er eines Tages einem frierenden Bettler begegnet, teilte er, der Offizier, kurzerhand seinen Mantel mit dem Schwert und gab dem armen Mann eine Hälfte. Des Nachts erschien ihm dann Christus im Traum, bekleidet mit dieser Hälfte seines Mantels.

Brauchtum

Durch diese barmherzige Tat ist St. Martin zu einem Symbol christlicher Demut geworden. Im Mittelalter entwickelten sich daraus eine ganze Reihe von Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben.

Da bis zur ausgehenden Neuzeit neben den 40 Tagen vor Ostern eine weitere Fastenzeit existierte, deren Beginn der Tag nach Martini war, wurde der 11. November zu einem Feiertag, an dem man noch einmal richtig gut aß.

 

Auch war St. Martin ein Tag, an dem viele Dienstverhältnisse begannen oder endeten und der Zehnte gezahlt wurde - zumeist in Naturalien, darunter auch fetten Gänsen, die ob des bevorstehenden Winters, des kargen Futters und der Aussicht auf 40 Tage Fastenzeit gerne am 11. November verzehrt wurden.

 

Der Brauch des Martinigansls, wie es in Österreich gerne bezeichnet wird, geht auch auf eine weitere Legende des Sankt Martin zurück. Weil man ihn erwählte, Bischof von Tours zu werden, hatte er sich in einem Stall versteckt, wo ihn die schnatternden Gänse verraten hätten.

 

Ein Brauch, der am Martinstag heute noch gern begangen wird, ist der Martinsumzug. Kinder ziehen mit selbstgebastelten Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Anschließend werden die Legende rund um die Mantelteilung des Heiligen Martins nachgespielt und Martinswecken - aus Hefeteig und Rosinen gebackene Männchen - gegessen.

 

Martinssegen, Martinsbetteln und Martinssingen sind weitere alte Bräuche, die am 11. November begangen werden. Beim Martinsbetteln etwa ziehen die Kinder am Martinstag von Haus zu Haus und erbitten Süßigkeiten, Obst und Nüsse im Namen des St. Martin.

Eine weitere burgenländische Tradition ist das sogenannte Martiniloben. Dabei handelt es sich um einen alten Brauch der Winzer. Bis zum 11. November in etwa dauerte die Reifezeit des jungen Weißweines, erst dann überzeugten sich die Weinbauern zum ersten Mal von der Qualität ihres Weines. Diesem alten Brauch folgend öffnen heute viele Winzer um den Neusiedler See ihre Weinkeller und laden zur Weinverkostung ein.

 

 

 

Gesetzliche Regelung

Der 11. November (Martinstag) ist kein Feiertag im Sinne des Bundesgesetzes und somit nicht generell arbeitsfrei. In Burgenland wird der Hl. Martin als Landespatron gefeiert. Schulen, Ämter und Behörden haben in diesem Bundesland geschlossen.

Der Heilige Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>> Informationen zum Hl. Martin<<

Kinderkirche
Kinderkirche Kopfing

 

>> Näheres zur Kinderkirche Kopfing können Sie hier lesen<<

 

In der Kirche gibt es nun ein eigenes Kinderregal. Dort findet ihr  Kinderbücher (übrigens gibt es einige neue), Ausmalbilder und Farbstifte. Dieses Angebot ist vor allem für Gottesdienste gedacht, an denen es keine Kinderkirche gibt.
Außerdem liegt der der aktuellen Flyer auf (gerne zum Mitnehmen und andere einladen), und etwaige Angebote wie Kinderkirche ToGo. Und bestimmt kommen da noch ein paar gute Ideen…

 



 

Wer war Carlo Acutis?

 

Ein 15-Jähriger wird selig Viele haben die Ankündigung der Seligsprechung von Carlo Acutis, dem Computergenie, das die Eucharistie zutiefst liebte, schon lange erwartet. Wegen der Pandemie wurde das Datum auf Oktober verschoben, wie Kardinal Angelo Becciu

 

>>Liste der Weltweiten Eucharistischen Wunder (erstellt von Carlo Acutis)



 

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
Pfarrer Hufnagl-Straße 1
Telefon: 07763/2204
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: