Mittwoch 21. November 2018
Pfarre Kopfing

2.Februar - Darstellung des Herrn

 

Das "Fest der Darstellung des Herrn" ist gleichzeitig das alttestamentliche Reinigungsfest einer Wöchnerin (Lev 12,1-8). Daher stammt auch der alte Name des Festes: Mariä Reinigung. Nach dem Alten Testament musste eine Frau am 40. Tag nach der Geburt eines Sohnes ein Opfer im Tempel darbringen. Damit sie wieder als rein galt, musste die Frau zwei Tauben oder ein Schaf opfern.


Da Jesus der Erstgeborene war, war er nach jüdischem Brauch Gottes Eigentum und musste von den Eltern beim Tempel ausgelöst werden. Daher brachten ihn seine Eltern Josef und Maria zum Tempel und stellten ihn den Priestern vor.

 

Auf dem Weg zum Tempel begegneten Josef, Maria und Jesus - so berichtet es das Lukasevangelium - dem betagten Simeon und der Prophetin Hannah. Die beiden erkannten, dass Jesus kein gewöhnliches Kind war und priesen Gott für die Erlösung.

 

Segnung der Kerzen für Kirche und Haus

 

Der alte Name "Mariä Lichtmess" hat sich aus den Kerzensegnung und der Lichterprozession am Beginn dieses Festes entwickelt. Der Ursprung liegt in einer heidnischen Sühneprozession, die in Rom alle fünf Jahre abgehalten und später verchristlicht wurde. Der Brauch, Kerzen an "Maria Lichtmess" für das kommende Jahr oder für den Hausgebrauch zu segnen, hat sich bis heute gehalten. Die gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetbuch beleuchten oder als schwarze Wetterkerzen Unwetter abwehren.

Der 2. Februar war bis 1912 ein offizieller Feiertag. An diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach dem Winter wieder. Als "Schlenkeltag" war Lichtmess ein wichtiger Termin für Dienstboten: an diesem Tag wurde der Dienstherr gewechselt.

Seit 1960 wird dieser Tag auch im Abendland wieder als Fest gefeiert. Die Ostkirche hatte an dieser Tradition unter dem Namen "Hypapanthe", "Begegnung", festgehalten. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil wird das Fest auch in der katholischen Kirche nach dem biblischen Zeugnis das "Fest der Darstellung des Herrn" genannt.

 

Buchausstellung 2018

 



 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

 



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