Freitag 18. August 2017
Pfarre Kopfing
Kleinkindliturgie März 2017
Heilige Messe im Glatzinger Bründl
Glatzinger Bründl
Ministrantentreffen Stift St. Florian 2015
öffentliche Bücherei Kopfing
Kleinkindliturgie März 2017 Wenn du dir vorstellen kannst, ein- bis zweimal im Jahr eine kindgerechte Liturgiefeier abzuhalten, dann melde dich im Pfarrbüro oder bei Karin Hatzmann.
Heilige Messe im Glatzinger Bründl Von Mai bis Oktober ist jeden Dienstag die Abendmesse in der Bründlkirche

Maria Himmelfahrt

15.August

Geschichte

 

„Mariä Himmelfahrt“ oder „Mariä Aufnahme in den Himmel“ ist eines der ältesten christlichen Hochfeste und findet jährlich am 15. August statt. „Mariä Himmelfahrt“ wurde im 5. Jh. n. Chr. von Kyrill von Alexandria (auch: Cyrill von Alexandrien) eingeführt, dessen Todestag die katholische Kirche am 27. Juni gedenkt. Kyrill von Alexandria bestimmte den 15. August als Feiertag für das „Marienfest“, aus dem das römisch-katholische Hochfest hervorgegangen ist. Dem Fest liegt der Glaube zugrunde, dass Maria, die Mutter Jesus, nach ihrer Bestattung in einem steinernem Grab von Christus in den Himmel gerufen worden sei - „mit Leib und Seele“, wie es in dem im Jahre 1950 von Papst Pius XII. verkündeten Dogma wörtlich lautet. Belege für das Ereignis finden sich nicht in der Bibel, jedoch stützt man sich auf anderweitige textliche Beweise. Anders als der römisch-katholische Feiertag Christi Himmelfahrt, der immer 39 Tage nach dem Ostersonntag stattfindet und dessen Datum jährlich variiert, besteht für Mariä Himmelfahrt ein fixes Datum.

 

Brauchtum

 

KirchenfensterDas Hochfest findet auch in der kirchlichen Praxis Eingang. Allein in Österreich gibt es nahezu 50 Mariä-Himmelfahrts-Kirchen; in Wien zählen die Pfarrkirche Rodaun in Wien-Liesing und die Hirschstettner Pfarrkirche in Wien-Donaustadt zu den Kirchen, die der Schutzherrschaft, d. h. dem Patrozinium „Mariä Aufnahme in den Himmel“ unterstellt sind.

Die Katholische Kirche feiert Mariä Himmelfahrt am 15. August traditionell mit einer Kräuterweihe, die dem Glauben nach Krankheit und Unglück fernhalten soll. Verschiedene Kräuter werden zu einem Bündel verschnürt, während des Gottesdienstes geweiht und zu Hause getrocknet. Für jenes Kräuterbündel sind sieben Hauptkräuter vorgesehen: Arnika, Johanniskraut, Kamille, Königskerze, Salbei, Spitzwegerich und Wermut. Diesen sieben Kräutersorten werden weitere Kräuter beigefügt, so dass sich die Anzahl zu einer magischen Zahl summiert: 9, 12, 15 oder 19. Die Verbindung zur Jungfrau Maria erklärt sich aus einer Legende, die besagt, dass das leere Grab Marias einen Kräuterduft ausgeströmt habe. Auch ein Beiname der Mutter Gottes, die in alt-christlichen Gebeten „Blume des Feldes und Lilie der Täler“ genannt wird, stützt den Brauchtum der Kräuterweihe am Feiertag Mariä Himmelfahrt.

Gesetzliche Regelung

Der 15. August (Mariä Himmelfahrt) ist ein Feiertag im Sinne des Bundesgesetzes und somit ein arbeitsfreier Tag für gesamt Österreich.

Pfarre Kopfing
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