Montag 17. Dezember 2018
Pfarre Kopfing

Der Adventkranz

Der Adventkranz ist ein verhältnismäßig junger Brauch, der aus unterschiedlichsten schon seit Jahrhunderten bekannten Elementen "zusammengestückelt" wurde.

 

"Erfunden" wurde der Adventkranz 1839 in Hamburg vom Begründer der evangelischen Inneren Mission und Direktor einer Erziehungsanstalt, Johann Hinrich Wichern. Mit seinen Zöglingen hielt er in der Vorweihnachtszeit einmal pro Tag eine Kerzenandacht, bei der jeden Tag eine Kerze mehr angezündet wurde, bis schließlich 23 Kerzen erstrahlten. Licht ist ein Symbol für Jesus Christus, das Licht der Welt. Das Licht der Kerzen zeigt den stufenweisen Aufstieg zum vollen Licht der Weihnacht. Der (grüne) Kranz bedeutet Leben, Hoffnung und Gemeinschaft.

 

In so gut wie jeder christlichen Familie hat sich dieser ursprünglich evangelische Brauch eingebürgert. Die Farben der Kerzen nehmen immer vielfältigere Schattierungen an; waren früher vor allem gelb und rot, sowie die liturgischen Farben violett und rosa (vgl. die Farbe der Messgewänder während des Advents) auf einem Adventkranz zu finden, sieht man heute auch orange, grüne, blaue oder auch gold- und silberfarbene Kerzen.

Auch der Adventkranz selbst wird nicht mehr unbedingt nur aus den traditionell üblichen Reisigzweigen gewunden, sondern auch aus Stroh oder anderen Materialien hergestellt.

200 Jahre "Stille Nacht". Zum Jubiläum des Weihnachtsliedes, das fast überall auf der Welt bekannt ist und gesungen wird.

 

Weihnachten im Jahre 1818. In der Christmette der damaligen St.-Nicola-Kirche in Oberndorf bei Salzburg tragen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber ihr Lied das erste Mal vor. Ab 1832 ging „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ dann vom Zillertal aus hinaus in die Welt. Heute wird das Weihnachts- und Weltfriedenslied in mehr als 300 Sprachen und Dialekten gesungen. 

 

Erfahren Sie mehr in der KirchenZeitung

Ein Lied geht um die Welt

 



 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

 



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