Montag 17. Dezember 2018
Pfarre Kopfing

Legende über die Heilige Barbara

Sie war eine Märtyrerin des 3. Jahrhunderts, die von ihrem eigenen Vater enthauptet wurde. Ein blühender Zweig in ihrer Gefängniszelle spendete ihr Trost, besagt die Legende über Barbara.

 

 

 

Eines Tages soll Barbara, deren Gedenktag der 4. Dezember ist, ihre Eltern gefragt haben, ob die Götter Menschen gewesen seien und warum man diese Götter und nicht eine unsterbliche Gottheit anbete. Sie richtete in einem Brief ihre Fragen an den damals wichtigsten Gelehrten von Alexandria, an den christlichen Theologen Origenes, der ihr durch den Priester Valentinus eine Antwort schickte. Valentinus belehrte und taufte sie.

 

Barbara, die Schutzhelferin bei Sturm und Unwetter

Schon früh gab es im Osten des römischen Reiches die Verehrung der heiligen Barbara. Das älteste Zeugnis im Westen ist ein Pfeilerfresko um 700 in der Kirche S. Maria Antiqua in Rom. In Tirol taucht Barbara als Heilige der im Bergbau Arbeitenden seit dem frühen 14. Jahrhundert auf. Wegen des Blitzschlags, der ihren Vater traf, werden bei Stürmen Gebeten an sie gerichtet. Als eine der 14 Nothelfer wird Barbara besonders zum Schutz vor jähem Tod und als Beistand der Sterbenden angerufen, ihr Gebet um Sündenvergebung für alle Christen sei ihr durch eine Stimme vom Himmel bestätigt worden.

 

Wenn es im Winter zu blühen beginnt...

Die historische Existenz der Heiligeist zwar ungesichert, doch die Beliebtheit der schönen, klugen und standhaften Barbara zeigt sich in zahlreichen Bräuchen, die bis heute praktiziert werden. Am beliebtesten sind die Barbarazweige: Von Kirsch- oder Apfelbäumen werden am 4. Dezember Zweige abgeschnitten und ins Wasser gestellt, und mit etwas Glück blühen die Zweige zu Weihnachten. Der Brauch soll an die Gefangenschaft der Barbara erinnern: In der Zelle habe die zum Tod verurteilte Barbara einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinknapf benetzt, der Zweig begann zu blühen und spendet ihr Trost in den letzten Tagen ihres Lebens.

 

Quelle: Erzdiözese Wien/Jeller


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200 Jahre "Stille Nacht". Zum Jubiläum des Weihnachtsliedes, das fast überall auf der Welt bekannt ist und gesungen wird.

 

Weihnachten im Jahre 1818. In der Christmette der damaligen St.-Nicola-Kirche in Oberndorf bei Salzburg tragen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber ihr Lied das erste Mal vor. Ab 1832 ging „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ dann vom Zillertal aus hinaus in die Welt. Heute wird das Weihnachts- und Weltfriedenslied in mehr als 300 Sprachen und Dialekten gesungen. 

 

Erfahren Sie mehr in der KirchenZeitung

Ein Lied geht um die Welt

 



 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

 



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