Donnerstag 21. Februar 2019
Pfarre Kopfing

Legende über die Heilige Barbara

Sie war eine Märtyrerin des 3. Jahrhunderts, die von ihrem eigenen Vater enthauptet wurde. Ein blühender Zweig in ihrer Gefängniszelle spendete ihr Trost, besagt die Legende über Barbara.

 

 

 

Eines Tages soll Barbara, deren Gedenktag der 4. Dezember ist, ihre Eltern gefragt haben, ob die Götter Menschen gewesen seien und warum man diese Götter und nicht eine unsterbliche Gottheit anbete. Sie richtete in einem Brief ihre Fragen an den damals wichtigsten Gelehrten von Alexandria, an den christlichen Theologen Origenes, der ihr durch den Priester Valentinus eine Antwort schickte. Valentinus belehrte und taufte sie.

 

Barbara, die Schutzhelferin bei Sturm und Unwetter

Schon früh gab es im Osten des römischen Reiches die Verehrung der heiligen Barbara. Das älteste Zeugnis im Westen ist ein Pfeilerfresko um 700 in der Kirche S. Maria Antiqua in Rom. In Tirol taucht Barbara als Heilige der im Bergbau Arbeitenden seit dem frühen 14. Jahrhundert auf. Wegen des Blitzschlags, der ihren Vater traf, werden bei Stürmen Gebeten an sie gerichtet. Als eine der 14 Nothelfer wird Barbara besonders zum Schutz vor jähem Tod und als Beistand der Sterbenden angerufen, ihr Gebet um Sündenvergebung für alle Christen sei ihr durch eine Stimme vom Himmel bestätigt worden.

 

Wenn es im Winter zu blühen beginnt...

Die historische Existenz der Heiligeist zwar ungesichert, doch die Beliebtheit der schönen, klugen und standhaften Barbara zeigt sich in zahlreichen Bräuchen, die bis heute praktiziert werden. Am beliebtesten sind die Barbarazweige: Von Kirsch- oder Apfelbäumen werden am 4. Dezember Zweige abgeschnitten und ins Wasser gestellt, und mit etwas Glück blühen die Zweige zu Weihnachten. Der Brauch soll an die Gefangenschaft der Barbara erinnern: In der Zelle habe die zum Tod verurteilte Barbara einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinknapf benetzt, der Zweig begann zu blühen und spendet ihr Trost in den letzten Tagen ihres Lebens.

 

Quelle: Erzdiözese Wien/Jeller


>> Nähere Informationen zur Heiligen Barbara<<


 

Auf Ersuchen der Polizei möchten wir vor dreisten Betrügern warnen.

Den potentiellen Opfern wird von einem Betrüger, der sich als Polizist ausgibt, eine Notlage vorgespielt, indem ihnen von einem angeblichen Verkehrsunfall eines nahen Angehörigen berichtet wird. Um eine Haftstrafe zu vermeiden, müsse eine hohe Kaution in bar an einen Polizisten übergeben werden.

 

Der Polizei ist folgende Klarstellung wichtig: Die Polizei ruft niemals bei Angehörigen an und fordert Geld, geschweige denn kommt sie zu Privatpersonen nach Hause, um Geld oder Wertgegenstände abzuholen.

 

In diesem Zusammenhang ersucht die Polizei auch die Bevölkerung, Angehörige oder ältere Bekannte über diese Art des Betruges in Kenntnis zu setzen.

 



 

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