Samstag 23. Juni 2018
Pfarre Kopfing
Unsere Firmlinge zu Besuch im Schloss Hartheim
Unsere Firmlinge in der SpiriNight- Andorf
Pfingsttreffen 2018  in Salzburg
Firmlinge der Pfarre Kopfing besuchen Stift Reichersberg
# Youth Time Kopfing
Unsere Firmlinge zu Besuch im Schloss Hartheim Unsere Firmlinge zu Besuch im Schloss Hartheim Berichte siehe weiter unten
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Pfingsttreffen 2018  in Salzburg PFINGSTFEST 2018 in Salzburg - Auch einige Kopfinger waren dabei Was vor 19 Jahren mit 100 Jugendlichen begann entwickelte sich heuer zum Großereignis >> Bericht siehe weiter unten
Firmlinge der Pfarre Kopfing besuchen Stift Reichersberg Ein paar Tage vor dem Fest der Firmung besuchte rund die Hälfte unserer Firmlinge das Augustiner Chorherrenstift Reichersberg. Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen.
Am Samstag, 23.Juni ist nach der Abendmesse JugendGebetsKreis im Festsaal.

Heiliger Nikolaus von Myra

Das Verteilen von Geschenken am Vorabend des Nikolaustages gründet auf den vielfältigen Legenden über den Heiligen.

 

Das traditionelle Fest des Nikolaus hält alljährlich am 6. Dezember Einzug in die heimischen Wohnzimmer. Bis zur zweiten Hälfte des 16. Jh. stellte dies für Kin­der den Höhepunkt der Weihnachtszeit dar, wurden sie doch am 6. Dezember traditionell reichlich be­schenkt, während die Er­wachsenen einander zu Neujahr ihre Gaben reich­ten.

 

Ein Brauch, der auf die Antike zurückgeht, wo man einander in Ägypten, Grie­chenland und Rom zu Jah­renswechsel Feigen, Honig, Münzen und vergol­dete Früchte schenkte. So hieß auch unser Weih­nachtsbaum ursprünglich St. Niklas-Bäumli und wur­de am Festtag des Heiligen geschmückt und aufgestellt. Erst unter dem Einfluss Martin Luthers und der Reformation löste der 24. Dezember den Nikolaustag als Fest der Bescherung ab. Anstelle des beliebten Bischofs trat der Heilige Christ oder das Christkind als Gabenbringer auf.

 

Der Nikolaus wurde vielfach zum Schutzpatron

 

Im Mittelalter wurden ihm zu Ehren unzählige Kirchen, Kapellen und Klöster, Altäre und Standbilder errichtet. Alleine in der ewigen Stadt Rom waren ihm 60 Kirchen geweiht. Der Nikolaus wur­de zum Schutzpatron der verschiedensten Altersstufen und Berufsgruppen: zum Patron der Seefahrer, Schiffsbauer, Fährleute und Flößer, zum Schutzherrn der Reisenden, der Kaufleute, der Gefangenen, der Advo­katen, der Pfandleiher, der Müller und Bäcker...

 

Auch wurde er zum Schutzpatron verschiedener Städte und Nationen. So gilt er als Nationalheiliger Russlands, als Lieblingsheiliger der Nie­derlande und als Schutzpat­ron von Elsass-Lothringen. Unter seinem Patronat stehen Städte wie Antwerpen, Berlin, Moskau und Neapel.

 

Wer aber war nun Nikolaus von Myra wirklich?

 

Historische Fakten sind le­diglich fragmentarisch und unzureichend belegt. So wurde er als Sohn reicher Eltern im Jahre 270 in Patara, einer Stadt im klein­asiatischen Lykien, geboren und galt bereits in jungen Jahren als in sich gekehrt, fromm und großzügig gegenüber seinen Mitmenschen.

 

Unter der letzten und schlimmsten Christen­verfolgung wurde er unter Kaiser Diokletian rund um das Jahr 303 ins Gefängnis geworfen und erst durch Kaiser Konstantins Regie­rungsantritt befreit. In Myra sei Nikolaus zum Bischof gesalbt worden und um das Jahr 342 oder 347 friedlich entschlafen. Als sicher gilt, dass Myra im 4. Jh. einen Bischof besaß, der auch am Konzil von Nicäa (325) teilgenommen hat. Vieles weist darauf hin, dass es sich dabei um den heiligen Nikolaus gehandelt hat.

 

Heutzutage kennt man sowohl den Nikolaus als auch Knecht Ruprecht als seinen Helfer, der in der Schweiz und in Österreich als Krampus benannt, Bekanntheit erlangte.


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