Montag 17. Dezember 2018
Pfarre Kopfing

Heiliger Nikolaus von Myra

Das Verteilen von Geschenken am Vorabend des Nikolaustages gründet auf den vielfältigen Legenden über den Heiligen.

 

 

Kindergottesdienst HL.Nikolaus in der Pfarrkirche Kopfing

 

Das traditionelle Fest des Nikolaus hält alljährlich am 6. Dezember Einzug in die heimischen Wohnzimmer. Bis zur zweiten Hälfte des 16. Jh. stellte dies für Kinder den Höhepunkt der Weihnachtszeit dar, wurden sie doch am 6. Dezember traditionell reichlich beschenkt, während die Erwachsenen einander zu Neujahr ihre Gaben reichten.

 

Ein Brauch, der auf die Antike zurückgeht, wo man einander in Ägypten, Grie­chenland und Rom zu Jah­renswechsel Feigen, Honig, Münzen und vergol­dete Früchte schenkte. So hieß auch unser Weih­nachtsbaum ursprünglich St. Niklas-Bäumli und wur­de am Festtag des Heiligen geschmückt und aufgestellt. Erst unter dem Einfluss Martin Luthers und der Reformation löste der 24. Dezember den Nikolaustag als Fest der Bescherung ab. Anstelle des beliebten Bischofs trat der Heilige Christ oder das Christkind als Gabenbringer auf.

 

Der Nikolaus wurde vielfach zum Schutzpatron

 

Im Mittelalter wurden ihm zu Ehren unzählige Kirchen, Kapellen und Klöster, Altäre und Standbilder errichtet. Alleine in der ewigen Stadt Rom waren ihm 60 Kirchen geweiht. Der Nikolaus wur­de zum Schutzpatron der verschiedensten Altersstufen und Berufsgruppen: zum Patron der Seefahrer, Schiffsbauer, Fährleute und Flößer, zum Schutzherrn der Reisenden, der Kaufleute, der Gefangenen, der Advo­katen, der Pfandleiher, der Müller und Bäcker...

 

Auch wurde er zum Schutzpatron verschiedener Städte und Nationen. So gilt er als Nationalheiliger Russlands, als Lieblingsheiliger der Nie­derlande und als Schutzpat­ron von Elsass-Lothringen. Unter seinem Patronat stehen Städte wie Antwerpen, Berlin, Moskau und Neapel.

 

Wer aber war nun Nikolaus von Myra wirklich?

 

Historische Fakten sind le­diglich fragmentarisch und unzureichend belegt. So wurde er als Sohn reicher Eltern im Jahre 270 in Patara, einer Stadt im klein­asiatischen Lykien, geboren und galt bereits in jungen Jahren als in sich gekehrt, fromm und großzügig gegenüber seinen Mitmenschen.

 

Unter der letzten und schlimmsten Christen­verfolgung wurde er unter Kaiser Diokletian rund um das Jahr 303 ins Gefängnis geworfen und erst durch Kaiser Konstantins Regie­rungsantritt befreit. In Myra sei Nikolaus zum Bischof gesalbt worden und um das Jahr 342 oder 347 friedlich entschlafen. Als sicher gilt, dass Myra im 4. Jh. einen Bischof besaß, der auch am Konzil von Nicäa (325) teilgenommen hat. Vieles weist darauf hin, dass es sich dabei um den heiligen Nikolaus gehandelt hat.

 

Heutzutage kennt man sowohl den Nikolaus als auch Knecht Ruprecht als seinen Helfer, der in der Schweiz und in Österreich als Krampus benannt, Bekanntheit erlangte.


>> Nähere Informationen zum Heiligen Nikolaus<<


 

200 Jahre "Stille Nacht". Zum Jubiläum des Weihnachtsliedes, das fast überall auf der Welt bekannt ist und gesungen wird.

 

Weihnachten im Jahre 1818. In der Christmette der damaligen St.-Nicola-Kirche in Oberndorf bei Salzburg tragen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber ihr Lied das erste Mal vor. Ab 1832 ging „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ dann vom Zillertal aus hinaus in die Welt. Heute wird das Weihnachts- und Weltfriedenslied in mehr als 300 Sprachen und Dialekten gesungen. 

 

Erfahren Sie mehr in der KirchenZeitung

Ein Lied geht um die Welt

 



 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

 



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