Wednesday 28. July 2021
Pfarre Kopfing

Fest Maria Empfängnis

Neun Monate vor Mariä Geburt am 9. September feiert die katholische Kirche das Hochfest der "Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria".

 

Maria, so lautet die Glaubenslehre der katholischen Kirche, war von allem Anfang ihres Daseins von aller Schuld befreit. "Denn du hast Maria vor der Erbschuld bewahrt, du hast sie mit der Fülle der Gnade beschenkt, da sie erwählt war, die Mutter deines Sohnes zu werden," heißt es in der Liturgie des heutigen Tages.

 

Das Fest Maria Empfängnis entspringt zwar nicht dem biblischen Befund, aber es steht in enger Verbindung zur Verkündigung der Geburt Jesu an Maria.


Das Evangelium des Festtages erzählt auch vom Besuch des Engels Gabriel bei Maria. "Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden" (Lk 1,30). Damit wird die Bedeutung des Festes als das Fest der "Erwählung Mariens" hervorgehoben.

 

"Maria Empfängnis" entstammt dem ostkirchlichen Bereich der Christenheit. An manchen Orten wurde es im Osten bereits seit dem 10. bis 12. Jahrhundert als "Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna" gefeiert.

 

In der westlich-lateinischen Kirche feierte Anselm von Canterbury das Fest um 1100 in seiner Diözese. Papst Sixtus IV. ordnete die Feier 1477 in Rom an. Clemens XI. weitete das Fest als "Mariä Empfängnis" 1708 auf die gesamte katholische Kirche aus.
Höhepunkt war letztlich die feierliche Verkündigung des Glaubensdogmas über die "Unbefleckten Empfängnis Mariens" durch Papst Pius IX. im Jahr 1854 (Apostolisches Schreiben "Ineffabilis Deus", verkündet am 8. Dezember 1854).

 

Viel Brauchtum rankt sich um diesen Tag. Frauen sollten an diesem Tag nicht arbeiten. Nach alter Tradition beginnt man mit der Weihnachtsbäckerei an diesem Tag.

 

Auf dem Weg in die Zukunft
Auf dem Weg in die Zukunft

Bischof Manfred Scheuer hat seine Entscheidung getroffen: Die Reform der pfarrlichen Strukturen in der Diözese Linz wird kommen. Die KirchenZeitung berichtet ausführlich darüber, was dies für die Pfarren bedeutet.

 

Das Statement von Bischof Manfred Scheuer am Montag ließ Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: „Ja, wir machen das, wir gehen gemeinsam! Ich habe eine große Beteiligung und eine große Zustimmung für die Notwendigkeit des Prozesses wahrgenommen. Das war und ist die Grundlage für meine Entscheidung, die ich getroffen habe und von der ich weiß, dass sie in Übereinstimmung mit den kirchlichen Normen und Gesetzen erfolgt.“

 

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Wer war Carlo Acutis?

 

Ein 15-Jähriger wird selig Viele haben die Ankündigung der Seligsprechung von Carlo Acutis, dem Computergenie, das die Eucharistie zutiefst liebte, schon lange erwartet. Wegen der Pandemie wurde das Datum auf Oktober verschoben, wie Kardinal Angelo Becciu

 

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