Montag 17. Dezember 2018
Pfarre Kopfing

Fest Maria Empfängnis

Neun Monate vor Mariä Geburt am 9. September feiert die katholische Kirche das Hochfest der "Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria".

 

Maria, so lautet die Glaubenslehre der katholischen Kirche, war von allem Anfang ihres Daseins von aller Schuld befreit. "Denn du hast Maria vor der Erbschuld bewahrt, du hast sie mit der Fülle der Gnade beschenkt, da sie erwählt war, die Mutter deines Sohnes zu werden," heißt es in der Liturgie des heutigen Tages.

 

Das Fest Maria Empfängnis entspringt zwar nicht dem biblischen Befund, aber es steht in enger Verbindung zur Verkündigung der Geburt Jesu an Maria.


Das Evangelium des Festtages erzählt auch vom Besuch des Engels Gabriel bei Maria. "Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden" (Lk 1,30). Damit wird die Bedeutung des Festes als das Fest der "Erwählung Mariens" hervorgehoben.

 

"Maria Empfängnis" entstammt dem ostkirchlichen Bereich der Christenheit. An manchen Orten wurde es im Osten bereits seit dem 10. bis 12. Jahrhundert als "Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna" gefeiert.

 

In der westlich-lateinischen Kirche feierte Anselm von Canterbury das Fest um 1100 in seiner Diözese. Papst Sixtus IV. ordnete die Feier 1477 in Rom an. Clemens XI. weitete das Fest als "Mariä Empfängnis" 1708 auf die gesamte katholische Kirche aus.
Höhepunkt war letztlich die feierliche Verkündigung des Glaubensdogmas über die "Unbefleckten Empfängnis Mariens" durch Papst Pius IX. im Jahr 1854 (Apostolisches Schreiben "Ineffabilis Deus", verkündet am 8. Dezember 1854).

 

Viel Brauchtum rankt sich um diesen Tag. Frauen sollten an diesem Tag nicht arbeiten. Nach alter Tradition beginnt man mit der Weihnachtsbäckerei an diesem Tag.

 

200 Jahre "Stille Nacht". Zum Jubiläum des Weihnachtsliedes, das fast überall auf der Welt bekannt ist und gesungen wird.

 

Weihnachten im Jahre 1818. In der Christmette der damaligen St.-Nicola-Kirche in Oberndorf bei Salzburg tragen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber ihr Lied das erste Mal vor. Ab 1832 ging „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ dann vom Zillertal aus hinaus in die Welt. Heute wird das Weihnachts- und Weltfriedenslied in mehr als 300 Sprachen und Dialekten gesungen. 

 

Erfahren Sie mehr in der KirchenZeitung

Ein Lied geht um die Welt

 



 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

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