Donnerstag 21. Februar 2019
Pfarre Kopfing

Weihrauchsegen

Wie die Bibel erzählt, kamen bald, nachdem Jesus in Betlehem geboren worden war, Sterndeuter aus dem Morgenlande zu ihm:

 

"Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar." (Matthäus 2,11).

 

Diese drei Geschenke der Sterndeuter wurden von gläubigen Menschen im Lauf der Geschichte immer wieder symbolisch gedeutet.

 

So soll die Myrrhe, die bei antiken Begräbnissen Verwendung fand, an das Leiden und Sterben Jesu Christi erinnern, das sonnenähnliche Gold hingegen an seine Herrlichkeit im Himmel.

 

Der Weihrauch ist bis heute in vielen Religionen und Kulturen Ausdruck der Anbetung und der Festlichkeit, aber auch Zeichen des Schutzes und der Abwehr des Bösen. In der Naturheilkunde wird ihm reinigende und heilende Kraft zugeschrieben.

 

Der Weihrauchbaum gedeiht seit Jahrtausenden nur in drei Regionen der Welt: in Südarabien, in Somalia in Ostafrika und in Ostindien. Er kann sechs Meter hoch werden. Wenn man seine Rinde einschneidet, sondert er einen milchig weißen Saft ab. Das durch Trocknung daraus gewonnene Harz, kommt in Tropfenform auf den Markt. Beim Verbrennen dieser Weihrauchkörner entsteht ein angenehmer Duft. Weihrauch wird oft mit anderen Stoffen zu wohlriechendem Räucherwerk gemischt.

Auf Ersuchen der Polizei möchten wir vor dreisten Betrügern warnen.

Den potentiellen Opfern wird von einem Betrüger, der sich als Polizist ausgibt, eine Notlage vorgespielt, indem ihnen von einem angeblichen Verkehrsunfall eines nahen Angehörigen berichtet wird. Um eine Haftstrafe zu vermeiden, müsse eine hohe Kaution in bar an einen Polizisten übergeben werden.

 

Der Polizei ist folgende Klarstellung wichtig: Die Polizei ruft niemals bei Angehörigen an und fordert Geld, geschweige denn kommt sie zu Privatpersonen nach Hause, um Geld oder Wertgegenstände abzuholen.

 

In diesem Zusammenhang ersucht die Polizei auch die Bevölkerung, Angehörige oder ältere Bekannte über diese Art des Betruges in Kenntnis zu setzen.

 



 

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