Sunday 12. July 2020
Pfarre Kopfing

Hochfest der Gottesmutter

 

 

Es ist ein sogenannter "allgemeiner Gedenktag der Gottesmutter". Der erste

Jänner ist auch das "Hochfest der Namensgebung des Herrn".

 

Dem "Fest der Namensgebung" liegt der Bericht des Evangelisten Lukas über die Namensgebung und Beschneidung Jesu zu Grunde. "Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde." (Lk 2,21)

 

Maria die Fürsprecherin bei Gott

 

Gott wurde von den Christen im Lauf der Zeit immer mehr als der strenge Richter angesehen, der die Menschen für ihre Vergehen und Sünden bestraft. Deshalb suchten die Menschen Maria, die als die milde Herrscherin dargestellt wird. Man erhoffte durch Gebete, die man an sie richtete (wie etwa das Rosenkranzgebet), ihre Fürsprache bei Gott zu erhalten.

An vielen Orten entwickelten sich Marienwallfahrtsorte, die bis heute ihre Anziehungskraft ausüben. Maria ist die Frau des Glaubens, die uns heute vorgestellt wird. Über sie berichtet der Evangelist Lukas im Weihnachtsevangelium: "Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach" (Lk 2,19).

Sie zeigte den Hirten und den Weisen den Gottessohn. Sie ist der Thron für Jesus.
Maria wurde von Gott erwählt, die Frau aus dem Volk, eine einfache Frau, wie es in einem alten Lied heißt. Ihr Glaube und ihr Vertrauen machen Maria zu einem Vorbild im Glauben. Maria wird seit Generationen um die Fürsprache bei Gott gebeten. Im Stundenbuch der Kirche heißt es: "Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesgebärerin; verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau."

Papst Paul VI. erhob den 1. Jänner außerdem zum Weltfriedenstag. An diesem Tag sind Christen und alle Menschen guten Willens zum Gebet für den Frieden in der Welt aufgerufen.

Silvesternacht



 

 

 



 

Corona Verhalten in der Pfarrkirche
Caritas OÖ - wir sind für Sie da !
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Herz Jesu Monat Juni – Herz Jesu Fest (heuer am Freitag, 19.Juni)
Altarbild der Pfarrkirche Kopfing

 

Text von Pfarrer Lambert Wiesbauer:

 

Wir freuen uns, wenn wir von einem Mitmenschen sagen können: der hat sein Herz auf dem rechten Fleck, das ist jemand voller Herzlichkeit. Herzlose Worte, Vorgänge, Entscheidungen stimmen uns traurig, tun uns weh, denn in ihnen fehlt es uns an Liebe zu Personen, zur Natur, zur Geschichte von etwas. Mit Herzlichkeit hingegen verbinden wir Einfühlungsvermögen, Rücksicht, Zärtlichkeit, Erbarmen und vieles mehr.

Unsere Welt fehlt weithin die innere Mitte, das gute Herz, von dem das Leben, die Freude, die Anteilnahme usw. ausgehen. Die Hl. Schrift spricht öfters davon, dass Gott uns Menschen das Herz aus Stein austauscht mit einem Herzen aus Fleisch, dass in ihm das Mitleid mit dem Menschen und seiner Schöpfung auflodert, denn sie haben sich von ihm abgewandt. Im Blick darauf dreht sich Gottes Herz um. Gott schickt der Welt seinen Sohn, damit er dieser Welt und uns ein neues Herz gibt. Jesus begegnet den Menschen mit aller Herzlichkeit, sosehr, dass ihn dies den Tod am Kreuz kostet.

Liebe tut weh, das hat Jesus selbst erfahren. Liebe lässt leben, macht warm, schenkt Licht, dazu will uns Jesus mit seiner Liebe führen. Liebe ermöglicht es uns, dass wir uns ganz Gott, einer bestimmten Person oder auch einer Sache hingeben.

Wie das Herz ein Zeichen für die Liebe ist, so ist das dornenumwundene und entflammte Herz Jesu mit dem Kreuz inmitten der Flammen das Zeichen für Gottes Liebe zu uns. Sie und nichts anderes feiern wir mit dem Herzen Jesu.



 

Theologischer Fernkurs für die Pfarren der Diözese Linz

Sie wollen über Ihren und den Glauben der Kirche nachdenken und verstehen, was Sie glauben - und woran Sie zweifeln?

Im Theologischen Kurs findet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben statt: Hintergrundwissen - Einsicht in Zusammenhänge - begründbare Standpunkte.
Für den Kursbesuch brauchen Sie weder einschlägige Vorkenntnisse noch müssen Sie der römisch-katholischen Kirche angehören. Mitzubringen ist die Bereitschaft, sich auf den Prozess des theologischen Nachdenkens einzulassen und sich dafür Zeit zu nehmen.

Im Herbst 2020 starten Fernkurse mit Studienwochenenden in Burgenland und Oberösterreich. Eine Anmeldung ist ab Anfang Juni möglich.

 



 

Pfarre Kopfing
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