Mittwoch 13. Dezember 2017
Pfarre Kopfing
Adventkonzert Klangviertel 2015
Pfarrcaritaskindereinrichtung
Am 8. Dezember werden auch heuer wieder Herbergsuchebilder ausgegeben. Diese sollen jeden Tag bis zum 24. Dezember an eine andere Familie weitergereicht werden – es sind auch Hauskirchehefte dabei - so kann ein Tag des Advents auf besondere Weise in der Familie...
Adventkonzert Klangviertel 2015 eistet werden. Vielen Dank für Ihre Spende! Das Chorensemble „Klangviertel“ lädt nächsten Sonntag, 17. Dez. (3. Adventsonntag) sehr herzlich um 15.00 Uhr zum Kopfinger Adventsingen in die Pfarrkirche ein – es steh
Die Roratemessen im Advent beginnen am Montag bis Donnerstag um 19.00 Uhr, am Freitag um 15.30 Uhr und am Samstag um 8.00 Uhr mit dem „Engel des Herrn“.

Weihnachten - Krippe

Pfarrbrief 2010

Weihnachtskrippe der Pfarrkirche Kopfing


Die KRIPPEN - einfach bis kunstvoll gefertigt, die wir alljährlich unter den Christbaum stellen, oder schon in den Tagen vor Weihnachten aufstellen, um jeden Tag einen Strohhalm oder eine Krip- penfigur in den symbolischen Stall zu Bethlehem zu legen oder/ stellen, bis dann am 24.Dezember das Jesuskind  selber auf Heu und Stroh gebettet wird und so in unseren Herzen Platz finden möchte – war eigentlich eine Erfindung des Hl.Franziskus.  Der Hl. Franz von Assisi hatte sich um 1217 im Tal von Rieti eine Hütte gebaut, die er nur zum Predigen über die Umkehr (von Sittenlosigkeit und Laster) verlassen wollte. Nach einer Reise zu den Stätten in Palästina spürte er noch stärker als bisher die Anbetung für das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in sich. Als er ein- mal kurz vor Weihnachten nach Greccio kam, entstand in ihm während des Gebetes der innige Wunsch,  das in Beth- lehem geborene Kind in der Krippe – mitsamt Ochs und Esel - darzustellen und mit den leiblichen Augen die Entbeh- rungen, die es ertragen musste, zu sehen. In kurzer Zeit hatte er in der Grotte alles Notwendige hergerichtet und die Menschen kamen in Scharen in den stillen dunklen Wald, der von Lichtern erhellt und vom Gesang frommer Lieder erfüllt war.  Franziskus unterrichtete seine Brüder davon und sein Wunsch wurde auch vom Papst abgesegnet. Hinter dem Satz des Evangelisten Lukas 2,1  „Es begab sich aber zu der Zeit… steht die faszinierende Idee Gottes: Er beschließt, in der Gestalt eines kleinen, hilflosen Kindes auf die Erde zu kommen. Dazu muss er einen bestimmten Zeitpunkt, einen bestimmten Ort und eine bestimmte Person wählen.  Er nimmt dazu Bethlehem in Israel, in der römischen Provinz Judäa, während der Regentschaft des römischen Kaisers Augustus; als Person wählt er den ersten Sohn der jungen Frau Maria aus nicht näher bezeichneten Familie, verlobt mit dem Zimmermann Josef aus dem Stamm David. Aus einem göttlichen Beschluss wird ein Geschehen. Der gestalt- lose Gott bekommt eine Gestalt und begibt sich in die Grenzen der Zeit und es ist  somit ein senkrechter Einschlag  der Ewigkeit in unsere Zeit. (Werner Tiki Küstenmacher) Und so beinhaltet die Botschaft von Weihnachten für uns Christen die zentrale Wahrheit unseres Glaubens: In der Menschwerdung Gottes erbarmt sich Gott des Menschen, schickt Seinen eingeborenen Sohn die die Welt und beschenkt alle mit dem kostbarsten  aller Geschenke: mit der Würde der Kindschaft Gottes, die uns Heil und Rettung verheißt!          

W. Mayrhuber

Geschichte der Weihnachtskrippe

 

 

Lange bevor der Christbaum am Heiligen Abend

in jeder festlich geschmückten Stube stand,

versammelten sich die Menschen um die Krippe.

 

 

 

Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche Kopfing

 

 

Um dieses kleine Bethlehem, das sie mit geschickten Händen nachgebildet hatten, das sie in Holz geschnitten, bemalten und mit Phantasie ausgestalteten und erweiterten, so daß dieses Bethlehem schließlich irgendwo in den Tiroler Bergen lag oder am vertrauten See. Bethlehem hier und heute.

 

Die frühesten Darstellungen der Krippe finden wir auf den Sarkophagreliefen der römischen Katakomben. Sie zeigen bereits das Jesuskind in der Krippe, Maria und Josef und auch Ochs und Esel, manchmal auch schon die drei Weisen aus dem Morgenland. Um die Mitte des 3. Jahrhunderts versammelten sich die Christen in der Geburtshöhle von Bethlehem um einen Krippentrog.

 

Als Papst Liberius ein Jahrhundert später den 25. Dezember als Geburtstermin festsetzte, erhielt dieser Brauch noch mehr Gewicht. Dieses Datum fiel zusammen mit dem Geburtsfest des antiken Sol invictus, dem "Tag der unbesiegbaren Sonne". Damals klagte der spätere Heilige und Kirchenlehrer Hieronymus: "O möchte es mir doch vergönnt sein, jede Krippe zu sehen, in der einst unser Herr lag!" Dieser Wunsch vieler Gläubigen veranlaßte Papst Sixtus im Jahre 440, in Rom eine Krippe für fromme Pilger zu errichten.

 

Eine entscheidende Ausformung erfuhr die Krippe durch den heiligen Franz von Assisi . Er versammelte im Jahre 1223 die Leute der Umgebung von Greccio um eine schlichte Krippe, die der Geburtsstätte von Bethlehem näher kam als der byzantinische Glanz, der anderen Krippendarstellungen anhaftete. Er holte das Kind zurück in den Stall und in die Stube der Armen. Viel Weltliches fand in die Krippendarstellung Eingang. Schließlich sprach man schon zu Recht von einem "Krippenunwesen".

 

In Österreich verbot Kaiser Josef II. im Zuge der Aufklärung im Jahre 1782 das Aufstellen von Krippen in Kirchen und Klöstern. Dieses Verbot hielt jedoch nicht lange, und seitdem sieht man wieder die schönsten Krippen in den verschiedensten Formen.

 

 

Tonkrippe

wurde einige Jahre in der Pfarrkirche aufgestellt

Die Leistungen der Kirche in der Diözese und in unserer Region

 

Auf dem Gebiet der Diözese Linz sind etwa 2.400 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt –  von der Seelsorge in den Pfarren,  vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

 

Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in OÖ und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes.

 

Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen.

 

Die Kirchenbeiträge sind das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit  nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 75 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 109.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Josef Kohlbauer.

„Schließlich fließt von den Kirchenbeitragseinnahmen mehr als die Hälfte direkt und indirekt in die Pfarren zurück." „Die Kirche und die kirchlichen Einrichtungen sind fester gesellschaftlicher Bestandteil der Gesellschaft“, ergänzt Bernhard Hosner, Regionalleiter-Stellvertreter.

 

 

 

Wir danken allen, die die Kirche in der Vergangenheit mit Ausdauer und Treue, finanziell, sowie mit ihrem persönlichen Einsatz, unterstützt haben. Wir bitten auch für die Zukunft um Ihr Wohlwollen und Ihren finanziellen Beitrag, damit die Kirche weiterhin segensreich für unser Land wirken kann. Vergelt´s Gott!

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
Pfarrer Hufnagl-Straße 1
Telefon: 07763/2204
Telefax: 07763/2204-34
Katholische Kirche in Oberösterreich
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