Sonntag 19. August 2018
Pfarre Kopfing

FA Finanzen

2017 - 2022

 

FA Finanzen

 

KonsR Lambert Wiesbauer (Vorsitzender)

Friedrich Reitinger (Obmann)

Hubert Eichinger (Schriftführer)

Franz Glas

Annemarie Grünberger

Josef Grüneis

Josef Paminger

Johann Strasser

Otto Straßl

 

Rechnungsprüfung:

Herta Fischer

Maria Unger

FA Finanzen

Aufgaben des Finanzausschuss

 

 

 

 

Unter den Fachausschüssen des Pfarrgemeinderates nimmt der Fachausschuss für Finanzen eine gewisse Sonderstellung ein.

Dies deswegen, da er im Sinne des Artikels 15 des Staatsgrundgesetzes und auf Grund des Canon 537 des kirchlichen Gesetzbuches von 1983 die kirchliche Vermögensverwaltung und die Bauangelegenheiten zu besorgen hat, als gesetzlicher Vertreter und als Vermögensverwaltungsrat der Pfarre.

 

Der Finanzausschuss ist zuständig für:

Kirchliche Vermögensverwaltung und Bauangelegenheiten

  • der röm. kath. Pfarre und Pfarrkirche inkl. Haushaltsplan und Rechnungsabschluss.
  • der pfarrlichen Stiftungen sowie der Pfarrcaritas,
  • der Filialkirche ohne eigene Vertretungsorgane,
  • des Pfarrheimes,
  • des konfessionellen Friedhofs

 

Bauangelegenheiten von Gebäuden aller pfarrlicher Rechtsträger einschließlich der Pfarrpfründe.

Anghelegenheiten der Pfründenverwaltung über Ersuchen des Pfründeninhabers oder der Bischöflichen Behörde.

 

Abschluss und Auflösung von Verträgen mit DienstnehmerInnen der Pfarrkirche, Pfarre oder Pfarrcaritas.

 

Der Finanzausschuss ist gebunden an:

  • das kirchliche Gesetzbuch,
  • das geltende Diözesanrecht und
  • sonstige allgemeine und besondere Anordnungen.

Die gesamte Tätigkeit des Finanzausschusses unterliegt der Ausichtspflicht der bischöflichen Behörde (Diözesanfinanzkamer)

 

Damit die Zusammenarbeit zwischen PGR und FA Finanzen in all jenen Fragen, welche finanzielle Auswirkungen haben, möglichst gut funktioniert, wird empfohlen, jeweils am Beginn des Arbeitsjahres gemeinsame Überlegungen über die verschiedenen Vorhaben der Pfarre und deren Finanzierung anzustellen.

 

Wenn dies gelingt und Einvernehmen erzielt wird, könnte der PGR dem Finanzausschuss für bestimmte Bereiche eine Handlungsvollmacht erteilen. Auf jeden Fall muss der Finanzausschuss dem PGR regelmäßig berichten. Dies geschieht derzeit leichter, weil der Obmann als amtliches Mitglied im PGR und in der Leitung ist.

 

PGR und Finanzausschuss sollen also miteinander, nicht nebeneinander oder gar gegeneinander arbeiten.

 

Dieses Miteinander wird umso besser und reibungsloser gelingen, je besser das Wechselspiel von Delegation und Information funktioniert.

 

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
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