Sonntag 19. August 2018
Pfarre Kopfing

Kinderliturgie am 3.Mai 2015

Weinstock und Rebe

 

 

 

 

 

 

Wir begrüßten 25 Kinder und deren Eltern mit dem Kreuzzeichenlied.

 

Jesus sagt: (Bibelvers: Joh 15, 1-8)

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.

Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht;

denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

 

Jesus erzählte von einem Weinstock. Die Kinder wussten, das ist die Pflanze, an der die Weintrauben wachsen.

Jesus benutzte den Weinstock als Bild. Die Kinder durften das Weinstockpuzzle zusammenfügen:

  • Gott ist der Weingärtner. Er kümmert sich um den Weinstock und um die Reben. Er sorgt dafür, dass gute Frucht wachsen kann.

  • Jesus selbst ist der Weinstock. Er ist der Stamm, an dem alles andere wachsen kann.

  • Wir Christen sind die Reben. Nicht jeder Mensch gehört automatisch zum Weinstock. Nur, wer Jesus als Retter angenommen hat, gehört zu Gott. Und nur dann gehört man auch zu Jesus, dem Weinstock.

  • Die Trauben sind die Früchte, die an den Reben

    wachsen. Wir sollen in unserem Leben auch Frucht bringen, das heißt gute Taten tun und so leben, wie es Gott gefällt.

    Danach tanzten wir alle den Gebärdentanz Weinstock: [Für alle, die den Tanz zuhause nochmals machen möchten:]

     

    Wir pflanzen die Weinstöcke.                 

    (Mit den Kindern im Kreis herumgehen und mit den  Händen Pflanzbewegungen ausführen)

     

    Der Rebstock wächst.                              

    (Mit den Händen von unten nach oben fahren.)

     

    Wir pflegen den Rebstock.          

    (Mit den Händen schützend um die imaginäre Pflanze fahren.)

     

    Wir ernten die Trauben.                           

    (Die imaginären Reben vom Weinstock ablesen)

     

    Wir pressen die Trauben.

    (die imaginären Trauben mit den Händen und Füssen zusammenpressen)

     

    Der Traubensaft fließt in ein Becken

    .

    Wir füllen den Traubensaft in Fässer.

    (Imaginäres Gefäß in ein Fass leeren.)

     

    Wir lassen den Traubensaft ruhen.

     

    Er wird zu Wein.                                        

    (Hände und Arme ineinander verschränken)

     

    Wir probieren den jungen Wein und freuen uns.

    (Aus einem imaginären Glas trinken und  sich anschließend freuen.)

     

    Und Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben.“

    (Miteinander nachsprechen)

     

    Nach dem Gebhärdentanz wurde die Geschichte von der kleinen Rebe, die immer unzufrieden war in verschieden Rollen erzählt.

    Die Geschichte wurde mit dem Alltag der Kinder verglichen und Beispiele gesucht, wie es denn den Kindern dabei geht. Nach dem Lied „Du bist der Weinstock“ gingen wir dann gemeinsam in die Kirche.

     

     

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

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