Sunday 12. July 2020
Pfarre Kopfing

Pfarrgemeinderat 2017 - 2022

Kurzübersicht

 

Obmann PGR

 

Mitglieder PGR

 

 

 

Pfarrgemeinderat

Entscheidungs- und Arbeitsstruktur


Der Pfarrgemeinderat – das Plenum:

 

Der Pfarrgemeinderat hat die Richtlinienkompetenz, er legt die Grundlinien fest. Das gemeinsame Hirtenwort der österreichischen Bischöfe zur Pfarrgemeinderatswahl betont die besondere Rolle und Aufgabe dieses zentralen Forums der Pfarrgemeinde: „Der Pfarrgemeinderat … ist das zentrale Gremium, das für das Leben und die Entwicklung der Pfarrgemeinde Verantwortung trägt.“ Auch Papst Benedikt XVI. hat im Mai 2009 bei der Eröffnung der Pastoraltagung der Diözese Rom festgestellt: „Es bedarf einer Änderung der Mentalität besonders in Bezug auf die Laien, die nicht mehr nur als 'Mitar- beiter' des Klerus betrachtet werden dürfen, sondern als wirklich 'mitver- antwortlich' für das Sein und Handeln der Kirche erkannt werden müssen [...]“. Der Pfarrgemeinderat legt auch die Art der Fachausschüsse und ihre Kompetenzen fest. 

 


Die Fachausschüsse:

 

Fachausschüsse haben je nach Aufgabe und Pfarrsituation 3 bis 10 Mitar- beiterInnen. Sie können Unterausschüsse einrichten (z. B. der Fachausschuss Liturgie eine Subgruppe „Familiengottesdienste“). Bereichsverantwortliche werden für Themen bestellt, die jemand nach Art einer Anwaltschaft „wach halten“ soll, wenn sich (noch) kein Fachausschuss bilden kann. Eine ihrer wichtigen Aufgaben ist es, für diesen Bereich Mitarbeite- rInnen zu finden.

 

Der Pfarrgemeinderat kann eine Arbeitsgruppe zu einem bestimmten Thema – zeitlich befristet – einsetzten, um z. B. eine Frage einer Klärung zuzuführen oder etwas auszuarbeiten (Konzept, Plan …). Wenn sie ihren Auftrag erfüllt hat, schließt sie ihre Aufgabe mit einem Bericht im PGR- Plenum ab. Die Arbeitsgruppen haben beschriebene Aufgabenstellungen und sind auf definierte kürzere Zeiträume bestellt. Ein Projekt-Team wird dann eingesetzt und beauftragt, wenn es gilt, ein ganzes Projekt umzusetzen (z. B. Bibelausstellung, Orgelprojekt, Glocken- projekt, Homepage neu, etc. – auch ein Bauausschuss oder ein Planungs- ausschuss gehört in diese Kategorie).

Ein Projekt-Team kann sehr flexibel agieren. Daher ist es vor allem dann einzusetzen, wenn es ungewohnte Aufgabenstellungen zu bewältigen gibt. Es kann sich innerhalb und auch außerhalb der Pfarre Projektpartner (z. B. Vereine, Firmen) suchen.

 
Die Leitung des Pfarrgemeinderates:

 

und Entscheidungsvorgänge im Plenum vorgesehen sind; wenn ein Pfarrgeund Koordinationsgremium ist, dann verlieren die Mitglieder ihre Motivation. Sie hat das Pfarrleben laufend im Auge, koordiniert die PGR-Arbeit und sorgt für die Durchführung der Be- schlüsse. In immer mehr Pfarren wird die PGR-Leitung auch als „Pfarrleitung“ gesehen. 
Zusammenarbeit von Plenum, Leitung und Fachausschüssen Das Plenum kann Fachausschüsse um die Bearbeitung eines Themas bzw. um die Vorbereitung der Diskussion im Pfarrgemeinderat bitten.  Aber auch der Fachausschuss kann Themen, die seine Kapazitäten übersteigen oder die eine breitere Zusammenarbeit erfordern, über die Lei- tungssitzung auf die Tagesordnung des Pfarrgemeinderates bringen. Die Leitung kann ein anstehendes Thema von einem Fachausschuss für die Plenumssitzung aufbereiten lassen oder den Fachausschuss ersuchen, gleich eine Lösung für ein anstehendes Problem zu erarbeiten und umzu- setzen.  Generell gilt:  Das Plenum hat die Möglichkeit, Facharbeit von Fachleuten leisten zu lassen. Umgekehrt kann der Fachausschuss die Struktur des Pfarrgemeinderates nut- zen, um inhaltlichen Anliegen mehr Gewicht zu geben.


Fachausschüsse einsetzen


• Fachausschüsse (FA) werden für einen wichtigen Bereich der Seelsorge für die Dauer einer Funktionsperiode eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, von sich aus im Auftrag des Pfarrgemeinderates in diesem Aufgabenfeld die Situation zu erheben und die entsprechenden Maßnahmen in Abstimmung mit dem Pfarrgemeinderat zu setzen.

 

• Fachausschüsse sollen vor allem zu den Grundaufgaben (Verkündigung, Liturgie, Diakonie/Caritas) und dem Bereich „Kommunikation / Öffentlich- keitsarbeit“ eingerichtet werden. „Gemeinschaft“ kann auch bei der PGR- Leitung verankert sein. Der FA Finanzen ist verpflichtend einzurichten.

 

• Generell ist es wichtig, bei der Einrichtung der Fachausschüsse einerseits den Bedarf der Pfarrgemeinde bzw. die bisherigen Traditionen im Blick zu haben. Anderseits muss bei der Entscheidung auch berücksichtigt werden, ob sich Personen finden, die diese Aufgabe gern machen. Es macht wenig Sinn, einen Fachausschuss mit Personen zu besetzen, die zur Sache bzw. zum Inhalt keinen Bezug haben. Sie werden zum Erfolg nicht viel beitragen können.

 

• Wenn aus diesem Grund kein Fachausschuss zustande kommt, dann macht es vielleicht Sinn, Bereichsverantwortliche für diese Facharbeit ein- zusetzen. Ihre Aufgabe ist es, das Thema mitzubedenken, die „Post“ der diözesanen Fachstellen zu sichten und Anregungen für die Pfarre auf- zugreifen bzw. an die richtigen Stellen weiterzugeben. Ihre vordringliche Aufgabe ist es aber, andere Personen zur Mitarbeit zu

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Text von Pfarrer Lambert Wiesbauer:

 

Wir freuen uns, wenn wir von einem Mitmenschen sagen können: der hat sein Herz auf dem rechten Fleck, das ist jemand voller Herzlichkeit. Herzlose Worte, Vorgänge, Entscheidungen stimmen uns traurig, tun uns weh, denn in ihnen fehlt es uns an Liebe zu Personen, zur Natur, zur Geschichte von etwas. Mit Herzlichkeit hingegen verbinden wir Einfühlungsvermögen, Rücksicht, Zärtlichkeit, Erbarmen und vieles mehr.

Unsere Welt fehlt weithin die innere Mitte, das gute Herz, von dem das Leben, die Freude, die Anteilnahme usw. ausgehen. Die Hl. Schrift spricht öfters davon, dass Gott uns Menschen das Herz aus Stein austauscht mit einem Herzen aus Fleisch, dass in ihm das Mitleid mit dem Menschen und seiner Schöpfung auflodert, denn sie haben sich von ihm abgewandt. Im Blick darauf dreht sich Gottes Herz um. Gott schickt der Welt seinen Sohn, damit er dieser Welt und uns ein neues Herz gibt. Jesus begegnet den Menschen mit aller Herzlichkeit, sosehr, dass ihn dies den Tod am Kreuz kostet.

Liebe tut weh, das hat Jesus selbst erfahren. Liebe lässt leben, macht warm, schenkt Licht, dazu will uns Jesus mit seiner Liebe führen. Liebe ermöglicht es uns, dass wir uns ganz Gott, einer bestimmten Person oder auch einer Sache hingeben.

Wie das Herz ein Zeichen für die Liebe ist, so ist das dornenumwundene und entflammte Herz Jesu mit dem Kreuz inmitten der Flammen das Zeichen für Gottes Liebe zu uns. Sie und nichts anderes feiern wir mit dem Herzen Jesu.



 

Theologischer Fernkurs für die Pfarren der Diözese Linz

Sie wollen über Ihren und den Glauben der Kirche nachdenken und verstehen, was Sie glauben - und woran Sie zweifeln?

Im Theologischen Kurs findet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben statt: Hintergrundwissen - Einsicht in Zusammenhänge - begründbare Standpunkte.
Für den Kursbesuch brauchen Sie weder einschlägige Vorkenntnisse noch müssen Sie der römisch-katholischen Kirche angehören. Mitzubringen ist die Bereitschaft, sich auf den Prozess des theologischen Nachdenkens einzulassen und sich dafür Zeit zu nehmen.

Im Herbst 2020 starten Fernkurse mit Studienwochenenden in Burgenland und Oberösterreich. Eine Anmeldung ist ab Anfang Juni möglich.

 



 

Pfarre Kopfing
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