Sonntag 22. Juli 2018
Pfarre Kopfing

Obmann Pfarrgemeinderat

2017 - 2022

 

 

Liebe Kopfingerinnen und Kopfinger!

 

PGR Obmann Franz GlasDie Pfarre hat gewählt. Herzlichen Dank an alle, die sich bei der Wahl beteiligt haben.

 

Sie haben die künftigen Pfarrgemeinderäte beauftragt, das Leben in der Pfarre in der neuen Periode von 2017 bis 2022 aktiv mitzugestalten.

 

Herzlichen Dank allen Wählerinnen und Wählern für das ausgesprochene Vertrauen!

 

Dieser neu gewählte Pfarrgemeinderat ist nun zusammen mit unserem Pfarrer für das pfarrliche Leben und damit für die Erfüllung vielfältiger Aufgaben verantwortlich.

Miteinander werden wir in der kommenden Periode zusammen mit unseren MitarbeiterInnen in den Fachausschüssen und mit Euch allen das Pfarrleben gestalten.

 

Der neue PGR startete am 10. April 2017 mit seiner konstituierenden Sitzung. Auch die anderen Ausschüsse und Arbeitskreise nehmen wieder ihre Tätigkeit auf.

Zur Mitarbeit in diesen Ausschüssen und Arbeitskreisen ist jeder Kopfinger und jede Kopfingerin herzlich eingeladen.

Dazu braucht man kein PGR-Mitglied zu sein. Ich freue mich auf die Weiterarbeit mit den Arbeitsgruppen in der Pfarre.

 

 Mit neuer Energie setzen wir uns für die Einheit unserer Pfarrbevölkerung ein – Gemeinschaft in Vielfalt. Es wird immer unterschiedliche Intensitäten des Mitgehens und der Zugehörigkeit geben, aber es braucht die Offenheit, einander in dieser Unterschiedlichkeit zu akzeptieren und zu respektieren.

 

Unseren Blick müssen wir auch auf die Zukunft richten, d. h. Seelsorge in unserer Pfarre auch weiterhin zu gewährleisten. Dabei geht es nicht um ein Aufrechterhalten von Strukturen oder um ein Jammern, dass alles nicht mehr so ist wie früher, sondern um das Suchen nach heutigen Möglichkeiten, den Glauben zu leben, im Heute Christ zu sein.

Menschen haben unterschiedliche Zugänge zum Leben, zur Arbeit, zur Familie und zu Freundschaftsbeziehungen, ebenso wie zu Glaube und Kirche. Es ist eine große Herausforderung, sich auf andere Sichtweisen einzulassen und Vertrautes aufzugeben. 

 

 Die Vernetzung und die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und anderen Pfarren im Seelsorgeraum werden nötig, um bei allen Gruppierungen die zeitlichen und finanziellen Ressourcen zu bündeln.

Auch baulich werden wieder einige Projekte umgesetzt werden müssen, um das Pfarrzentrum mit der Pfarrkirche in seiner Schönheit mitten in Kopfing erhalten zu können und um für die Seelsorge die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu können.

 

 „Die Herrlichkeit Gottes ist der in seiner ganzen Fülle lebendige Mensch“

(David Steindl-Rast).

 

Gott lässt sich finden im Lebendigen. Und unser Auftrag als Pfarrgemeinderäte ist es, an einer lebendigen Pfarre mitzuarbeiten.            

 

Franz Glas PGR-Obmann

Pfarrbrief Juni 2017

Dreifaltigkeit - 1 Gott oder 3 (Bischof Stefan Oster der Diözese Passau)

 

-> zum Video

 

Dreifaltigkeit - Ein Gott oder doch drei Götter? Eine der schwierigsten theologischen Fragen überhaupt, die die 20-jährige Frederica da stellt. In unserem neuen YouTube-Magazin OSTERFRAGEN! hat Bischof Stefan Oster für sie und alle, die diese spannende Frage interessiert, eine Antwort parat.

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

Pfarre Kopfing
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