Sonntag 19. August 2018
Pfarre Kopfing

10 Tipps für Eltern

Handy - Computer - Internet

 

 

 

1.Geräte altersangemessen auswählen

Zur Orientierung kann folgende Empfehlung dienen:

Ein eigenes Handy nicht vor dem 9. Lebensjahr, eigene Smartphone und eigener Computer nicht vor dem 12. Lebensjahr.

 

2.Begleitung besonders am Anfang

Auch der Umgang mit Computer und Internet muss gelernt werden:

Wie finde ich, was ich suche? Welchen Seiten kann ich vertrauen? Wo muss ich aufpassen?

Helfen Sie Ihrem Kind, einen sicheren Umgang mit Medien zu erlernen.

Für jüngere Kinder können zudem Kindersicherungen hilfreich sein.

 

3.Datenschutz ist wichtig

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es vorsichtig beim Weitergeben von persönlichen Daten sein soll, keine peinlichen Fotos veröffentlichen und keine Fotos von anderen ungefragt verschicken oder ins Netz stellen soll.

 

4.Sichere Handy-Einstellungen

Über ihren Handyanbieter können Sie nicht-jugendfreie Seiten und kostenpflichtige Mehrwertnummern sperren lassen.

Um nicht unbeabsichtigt in Kostenfallen zu tappen, ist außerdem günstig regelmäßig die Telefonrechnung zu überprüfen.

 

5.Umgangsregeln vermitteln

Auch für das Internet und Kommunikation über Handy gilt:

Respektvoll miteinander umgehen, niemanden verleumden, beleidigen oder beschämen.

 

6.Interessieren Sie sich dafür, was Kinder am Computer und in Internet machen

Lassen Sie sich zeigen, was ihrem Kind gefällt.

Versuchen Sie zu verstehen, was Ihr Kind daran begeistert.

Werten Sie die Interessen Ihres Kindes nicht ab. Bleiben Sie im Gespräch

 

7.Geeignete Computerspiele

Altersfreigaben sind ein erster Anhaltspunkt.

Ob ein Spiel für Ihr Kind geeignet ist, wissen Sie am besten, wenn Sie das Spiel kennen lernen und dadurch selbst beurteilen können.

 

8.Hilfe bei negativen Erfahrungen

Wenn Kinder oder Jugendliche mit verstörenden Bildern oder Erlebnissen (Mobbing, Pornographie, Gewalt) konfrontiert werden, brauchen sie jemanden, der für sie da ist und gegebenenfalls Hilfe holt.

 

9.Medienzeiten

Damit die Beschäftigung mit Medien nicht ausufert, ist es sinnvoll, zeitliche Regelungen zu vereinbaren.

Für jüngere Kinder kann ein Wecker eine gute Idee sein.

Mit älteren Kindern und Jugendlichen kann eine wöchentliche Gesamtmedienzeit vereinbart werden, die sich die Kinder und Jugendlichen dann frei einteilen können.

 

10.Abschalten, Handyfreie Zeiten

Handyfreie Zeiten sind langfristig gut fürs Familienklima sowie für Entspannung und Konzentration, z.B. beim Essen, beim Hausübungen machen und Schlafengehen

 

Andrea Schrattenecker

Institut Suchtprävention, Fachbereich Familie-Kinder

 

 

 

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Tips: Sicheres Internet

 

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Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

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