Sonntag 17. Dezember 2017
Pfarre Kopfing

Kreuzweg bei der Bründlkapelle

Johann Gschwendtner

 

 

 



 

 

 

 

Geschichtliches zum Kreuzweg bei der Bründlkapelle

Johann Gschwendtner

Bründl - Kreuzweg:

Durch die initiative von Kons. Martin Strasser wurde ein neuer Kreuzweg mit Spenden der Bevölkerung aufgestellt und am 24. September 2000 anlässlich eines Pfarrgottesdienstes um 9.15 Uhr eingeweiht.

Bei einem Bildungswerkleitertreffen in Linz bei der Herr Kons. Martin Strasser anwesend war, wurde ein Projekt eines Kreuzweg aus Mettmach vorgestellt. Dabei kam Herrn Kons. Martin Strasser auf die Idee, dass auch im Glatzinger Bründl wieder ein Kreuzweg aufgestellt werden könnte, da auch früher ein Kreuzweg vorhanden war. Die Kosten für einen Kreuzweg, wie den aus Mettmach vorgestellten, würden sich auf ca. 80.000 bis 85.000 Schilling belaufen. Eine Kreuzwegstation würde daher um die 6.000 Schilling kosten. Es fand darauf hin im Vereinsgebäude (10. März 2000), im kleinen Pfarrsaal und beim Bründlwirt Informationsveranstaltungen statt, bei der ein Kreuzweg aus Mettmach gezeigt wurde und dabei ein neuer Kreuzweg für die Bründlkirche reges Interesse fand. Aufgrund dessen, wurde bei den örtlichen Geldinstituten ein Spendenkonto eingerichtet, das offenherzig angenommen wurde, sogar der Betrag einer einzelnen Station wurde einbezahlt. An Spenden aus der Bevölkerung und diversen Vereinen sowie von der Gemeinde (3.000 Schilling) gingen 85.185 Schillinge ein. Herr Herwig Scheuringer beteiligte sich ebenfalls bei diesem Projekt indem er das Eichenholz für die Kreuzwegstationen zur Verfügung stellte. In der Lehrwerkstätte der Firma JOSKO wurden die Kreuze kostenlos angefertigt. Die Bildtafeln wurden von der Spenglerei Johann Burgstaller aus Mettmach angefertigt. Anschließend bemalte der Kunstmaler Herr Walter Paulusberger aus Kirchheim diese Tafeln. Die Farbe wurde hinterher eingebrannt um sie wetterfest zu machen. Die Löcher für die Fundamente wurden von Herr Alfred Zauner mit einem Erdbohrer gemacht. Er hat die Fundamente ausbetoniert und die Halterungen, die ebenfalls von der Firma JOSKO gespendet, von Herrn Martin Strasser zugeschnitten und gebohrt wurden, mit einbetoniert. Aufgestellt und mit dem Fundament verschraubt wurden die Kreuzwegstationen von Berta und Martin Strasser.

Nähere Angaben und Unterlagen besitzt Herr Martin Strasser.

 

 

 

Beschreibung:

Die Kreuzwegstationen (Höhe 1,98 m, Querbalkenbreite 0,58 m) sind aus Eichenholz gefertigt und auf einem Betonsockel befestigt. In der Mitte der Kreuze ist je eine Blechtafel mit der jeweiligen Kreuzwegstation (Höhe 600 mm, Breite 360 mm) montiert und darüber ein aus Blech gefertigtes Kreuz (Höhe 100 mm) angebracht.

Standort:

Der Kreuzweg beginnt bei der Bründlkirche und führt den Fußweg in den Wald Richtung Matzelsdorf wo er sich, im Jahre 2000 aufgestellt, zu beiden Seiten des Weges befindet.

Katastralgemeinde: Entholzen 48005

Parzellen Nr.: 1502, 1505/6, 1505/1, 1520/1, 1509/2, und 1509/1

 

 

 

Das Glatzinger Bründl besaß auch früher einen Kreuzweg.

Der erste Kreuzweg (Höhe ca. 1,5 m) bestand aus Dachholzkreuzen auf denen eine Blechtafel mit der jeweilig aufgemalten Kreuzwegstation befestigt war.

Die Bildtafel selbst hatte oben über der Rundung ein Blechüberdach (Blechbreite ca. 80 – 100 mm) das an den Enden eingerollt und nach unten gezahnt war.

 


(Muster Bildtafel aus Natternbach )


 

 

Der zweite Kreuzweg (Höhe ca. 1,55 m) bestand aus Eichenholz und hatte in der Mitte ein elypsenförmiges Eichenbrett in der die Kreuzwegstation eingeschnitzt war. Diesen Kreuzweg ließ Herr Dechant Alois Heinzl aufstellen.

 

 

 



 

 

Die Leistungen der Kirche in der Diözese und in unserer Region

 

Auf dem Gebiet der Diözese Linz sind etwa 2.400 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt –  von der Seelsorge in den Pfarren,  vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

 

Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in OÖ und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes.

 

Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen.

 

Die Kirchenbeiträge sind das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit  nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 75 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 109.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Josef Kohlbauer.

„Schließlich fließt von den Kirchenbeitragseinnahmen mehr als die Hälfte direkt und indirekt in die Pfarren zurück." „Die Kirche und die kirchlichen Einrichtungen sind fester gesellschaftlicher Bestandteil der Gesellschaft“, ergänzt Bernhard Hosner, Regionalleiter-Stellvertreter.

 

 

 

Wir danken allen, die die Kirche in der Vergangenheit mit Ausdauer und Treue, finanziell, sowie mit ihrem persönlichen Einsatz, unterstützt haben. Wir bitten auch für die Zukunft um Ihr Wohlwollen und Ihren finanziellen Beitrag, damit die Kirche weiterhin segensreich für unser Land wirken kann. Vergelt´s Gott!

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