Montag 21. Januar 2019
Pfarre Kopfing

Kreuzweg bei der Bründlkapelle

Johann Gschwendtner

 

 

 



 

 

 

 

Geschichtliches zum Kreuzweg bei der Bründlkapelle

Johann Gschwendtner

Bründl - Kreuzweg:

Durch die initiative von Kons. Martin Strasser wurde ein neuer Kreuzweg mit Spenden der Bevölkerung aufgestellt und am 24. September 2000 anlässlich eines Pfarrgottesdienstes um 9.15 Uhr eingeweiht.

Bei einem Bildungswerkleitertreffen in Linz bei der Herr Kons. Martin Strasser anwesend war, wurde ein Projekt eines Kreuzweg aus Mettmach vorgestellt. Dabei kam Herrn Kons. Martin Strasser auf die Idee, dass auch im Glatzinger Bründl wieder ein Kreuzweg aufgestellt werden könnte, da auch früher ein Kreuzweg vorhanden war. Die Kosten für einen Kreuzweg, wie den aus Mettmach vorgestellten, würden sich auf ca. 80.000 bis 85.000 Schilling belaufen. Eine Kreuzwegstation würde daher um die 6.000 Schilling kosten. Es fand darauf hin im Vereinsgebäude (10. März 2000), im kleinen Pfarrsaal und beim Bründlwirt Informationsveranstaltungen statt, bei der ein Kreuzweg aus Mettmach gezeigt wurde und dabei ein neuer Kreuzweg für die Bründlkirche reges Interesse fand. Aufgrund dessen, wurde bei den örtlichen Geldinstituten ein Spendenkonto eingerichtet, das offenherzig angenommen wurde, sogar der Betrag einer einzelnen Station wurde einbezahlt. An Spenden aus der Bevölkerung und diversen Vereinen sowie von der Gemeinde (3.000 Schilling) gingen 85.185 Schillinge ein. Herr Herwig Scheuringer beteiligte sich ebenfalls bei diesem Projekt indem er das Eichenholz für die Kreuzwegstationen zur Verfügung stellte. In der Lehrwerkstätte der Firma JOSKO wurden die Kreuze kostenlos angefertigt. Die Bildtafeln wurden von der Spenglerei Johann Burgstaller aus Mettmach angefertigt. Anschließend bemalte der Kunstmaler Herr Walter Paulusberger aus Kirchheim diese Tafeln. Die Farbe wurde hinterher eingebrannt um sie wetterfest zu machen. Die Löcher für die Fundamente wurden von Herr Alfred Zauner mit einem Erdbohrer gemacht. Er hat die Fundamente ausbetoniert und die Halterungen, die ebenfalls von der Firma JOSKO gespendet, von Herrn Martin Strasser zugeschnitten und gebohrt wurden, mit einbetoniert. Aufgestellt und mit dem Fundament verschraubt wurden die Kreuzwegstationen von Berta und Martin Strasser.

Nähere Angaben und Unterlagen besitzt Herr Martin Strasser.

 

 

 

Beschreibung:

Die Kreuzwegstationen (Höhe 1,98 m, Querbalkenbreite 0,58 m) sind aus Eichenholz gefertigt und auf einem Betonsockel befestigt. In der Mitte der Kreuze ist je eine Blechtafel mit der jeweiligen Kreuzwegstation (Höhe 600 mm, Breite 360 mm) montiert und darüber ein aus Blech gefertigtes Kreuz (Höhe 100 mm) angebracht.

Standort:

Der Kreuzweg beginnt bei der Bründlkirche und führt den Fußweg in den Wald Richtung Matzelsdorf wo er sich, im Jahre 2000 aufgestellt, zu beiden Seiten des Weges befindet.

Katastralgemeinde: Entholzen 48005

Parzellen Nr.: 1502, 1505/6, 1505/1, 1520/1, 1509/2, und 1509/1

 

 

 

Das Glatzinger Bründl besaß auch früher einen Kreuzweg.

Der erste Kreuzweg (Höhe ca. 1,5 m) bestand aus Dachholzkreuzen auf denen eine Blechtafel mit der jeweilig aufgemalten Kreuzwegstation befestigt war.

Die Bildtafel selbst hatte oben über der Rundung ein Blechüberdach (Blechbreite ca. 80 – 100 mm) das an den Enden eingerollt und nach unten gezahnt war.

 


(Muster Bildtafel aus Natternbach )


 

 

Der zweite Kreuzweg (Höhe ca. 1,55 m) bestand aus Eichenholz und hatte in der Mitte ein elypsenförmiges Eichenbrett in der die Kreuzwegstation eingeschnitzt war. Diesen Kreuzweg ließ Herr Dechant Alois Heinzl aufstellen.

 

 

 



 

 

Ökumene: Gebetswoche für die Einheit der Christen 2019 18. – 25.Jänner

Das Thema der diesjährigen Gebetswoche lautet: "Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst du nachjagen (vgl. Deuteronomium/5 Mose 16,20a)". Die Gebetswoche wird weltweit jedes Jahr  gefeiert.

 

 

Die Gebetswoche macht deutlich, dass ökumenische Bemühungen ohne die Hilfe des Heiligen Geistes keine Aussicht auf Erfolg haben. Die Gebetswoche bedeutet nicht Beten „um" die Einheit, sondern Beten „für" die Einheit, die den Christen in Jesus Christus bereits geschenkt ist und deren Pflege und Sichtbarmachung ihnen anvertraut ist.

Bibeltexte,  kurze Meditationen, Gebete für jeden der acht Tage und ein Entwurf für einen ökumenischen Gottesdienst und weitere Arbeitshilfen stehen zur Verfügung.

 



 

Diözesane Bibelwoche 25. – 31.Jänner 2019

 

„Mit biblischen Wirten im Alltag leben“

 

In den Familien und pfarrlichen Runden soll die Bibel bewusst in den Mittelpunkt gestellt werden.

Es geht um Zugänge zu den biblischen Texten und neue Perspektiven aus ihnen.

 

Wir feiern in unserer Pfarre den Sonntag, 27.Jänner als Bibelsonntag.

 



 

Aktuelle Empfehlung aus der Kirchenzeitung - Leben ohne Gott und Himmel

Kirchenaustritte machen auch den Seelsorgerinnen und Seelsorgern in den Pfarren zu schaffen. In der aktuellen Ausgabe der KirchenZeitung sprechen einige von ihnen über ihre Erfahrungen dazu.

 

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