Sonntag 19. August 2018
Pfarre Kopfing
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ
Pilgerreise nach Neapel, Amalfi u. Pompeji
 ÖsterreicherInnen-Treffen in St. Paul vor den Mauern
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing Am 23.Juni wurde in der Pfarre Kopfing, durch Probst Markus Grasl aus Reichersberg, das Sakrament der Firmung gespendet.
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ Wir Gratulieren unserer Krabbelstuben- und Kindergartenleiterin Frau Bianca Eder herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Leiterinnenschulung des Landes Oberösterreich
Pilgerreise nach Neapel, Amalfi u. Pompeji Pilgerreise nach Pompei, Neapel und Amalfi (Mysterienspiele Kopfing i.I.) Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen
Vergelt’s Gott für alle Spenden, die am Christophorus-Sonntag gegeben wurden. Es konnten 1.000,-- Euro an die MIVA überwiesen werden.

Bründlkapelle

Leidende kamen zu der im 18. Jahrhundert errichteten Kapelle, da das Quellwasser im Glatzinger Bründl für heikräftig gehalten wurde. Sie ist heute eine beliebte Hochzeitskirche. Ursprünglich stand bei der Quelle ein Marienbildnis. Später wurde eine Holzkapelle errichtet.

 

Auf Grund der von Josef II 1785 verfügten Schließung der außerhalb des Friedhofes erbauten Filialkirche Maria Bründl (1753 - 1756), im Volksmund "Rotbründl" genannt, wurde das Kirchlein mit samt dem Patrozinium "Maria Heimsuchung" zum Glatzinger Bründl verlegt.

 

Hier in der Nähe soll 1755 ja auch die wundersame Erscheinung des vierstrahligen Sterns zu beobachten gewesen sein.

 

 

1978 wurde wegen Baufälligkeit der alten Kapelle mit dem Neubau der Kirche begonnen.

Die im selben Jahr von Weihbischof Dr. Alois Wagner am 15.10.1978 eingeweiht wurde.


In der alten Bründlkapelle waren echte Votiv- und Ölbilder, da aber der bauliche Zustand der Kapelle einer dringenden Renovierung bedurfte, brachte Fam. Löckinger die Bilder in Sicherheit.

 

Beim Besitzer, dem benachbarten Bründlwirt, fanden sich auf dem Dachboden zerbrochene Krücken und Gehstöcke, ein Zeichen für Heilungen.

 

Diese Wallfahrtskirche Maria Bründl - auch Glatzinger Bründl genannt - hat eine Länge von 18,34 m, eine Breite von 11,97 m und eine Firsthöhe von 7,2 m. Der Glockenturm hat ein spitzes Dach mit einem Kreuz (Höhe: 11,70 m). Über dem Eingang ist das Sgraffito "Maria Heimsuchung" aufgebracht.

 

Nach dem Eingang ist das aus der alten Kapelle stammende Absperrgitter befestigt. Die Kirche ist mit 14 Bänken ausgestattet, die ca. 100 Personen einen Sitzplatz bieten. Der Altar, der Ambo, die Tabernakelsäule, der Priestersitz und die Ministrantenbänke sind aus dem eichenen Glockenstuhl der Pfarrkirche angefertigt worden.

 

Die beiden Fenster wurden in der Glasmalerei des Stiftes Schlierbach hergestellt. An der Altarwand ist der Schrein mit der Mutter Gottes angebracht. Links und rechts vom Schrein befinden sich die Statuen des Heiligen Johannes Nepomuk und des Heiligen Pfarrers von Ars - Johannes Maria Vianney und zwei Engelköpfe.

 

Über dem Schrein ist der Heilige Geist als Taube dargestellt. Links und rechts der Altarwand befinden sich noch zwei spitzförmige Arbeiten aus dem alten Altar der Kapelle. Auch die "Ewige Lichtampel" stammt noch aus der alten Kapelle.

Die Kirche besitzt eine Orgel. An der Orgelbrüstung hängen die Votivbilder aus der ehemaligen Kapelle, über den Bildern befindet sich ein Gitter, das bei der alten Kapelle auf dem Absperrgitter vor dem Altar befestigt war.Auch der Kreuzweg stammt noch aus dieser Kapelle.

 

Vor dem Eingang zur Kirche ist links eine Stiege zu sehen, die zur Sakristei und zum Brunnen für die Augenwaschung führt. Im Eck befindet sich die Marienstatue hinter Glas, die auch bei der alten Kapelle über der Quelle gestanden ist.

 

Auf der Turmfassade stellt ein Sgraffito Maria dar, wie sie, Jesus unter dem Herzen tragend, über das Gebirge zu Elisabeth eilt. An der Stirnseite außen grüßt schon von weitem ein Kreuzsgraffito, dessen Balken in Lilienform enden.

 

Am Samstag, den 22.April 2006 zum Fest der Göttlichen Barmherzigkeit, wurde das Bildnis der Hl.Sr.Faustina in die Bründlkapelle überbracht.

Vor der Bründlkirche führt rechts ein Fußweg in den Wald Richtung Matzelsdorf, wo sich der zu beiden Seiten des Weges im Jahre 2000 neu aufgestellte Kreuzweg befindet.

 

 

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
Pfarrer Hufnagl-Straße 1
Telefon: 07763/2204
Telefax: 07763/2204-34
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
http://www.pfarre-kopfing.at/
Darstellung: