Montag 11. Dezember 2017
Pfarre Kopfing
Adventkonzert Klangviertel 2015
Pfarrcaritaskindereinrichtung
Am 8. Dezember werden auch heuer wieder Herbergsuchebilder ausgegeben. Diese sollen jeden Tag bis zum 24. Dezember an eine andere Familie weitergereicht werden – es sind auch Hauskirchehefte dabei - so kann ein Tag des Advents auf besondere Weise in der Familie...
Adventkonzert Klangviertel 2015 eistet werden. Vielen Dank für Ihre Spende! Das Chorensemble „Klangviertel“ lädt nächsten Sonntag, 17. Dez. (3. Adventsonntag) sehr herzlich um 15.00 Uhr zum Kopfinger Adventsingen in die Pfarrkirche ein – es steh
Die Roratemessen im Advent beginnen am Montag bis Donnerstag um 19.00 Uhr, am Freitag um 15.30 Uhr und am Samstag um 8.00 Uhr mit dem „Engel des Herrn“.

Bründlkapelle

Leidende kamen zu der im 18. Jahrhundert errichteten Kapelle, da das Quellwasser im Glatzinger Bründl für heikräftig gehalten wurde. Sie ist heute eine beliebte Hochzeitskirche. Ursprünglich stand bei der Quelle ein Marienbildnis. Später wurde eine Holzkapelle errichtet.

 

Auf Grund der von Josef II 1785 verfügten Schließung der außerhalb des Friedhofes erbauten Filialkirche Maria Bründl (1753 - 1756), im Volksmund "Rotbründl" genannt, wurde das Kirchlein mit samt dem Patrozinium "Maria Heimsuchung" zum Glatzinger Bründl verlegt.

 

Hier in der Nähe soll 1755 ja auch die wundersame Erscheinung des vierstrahligen Sterns zu beobachten gewesen sein.

 

 

1978 wurde wegen Baufälligkeit der alten Kapelle mit dem Neubau der Kirche begonnen.

Die im selben Jahr von Weihbischof Dr. Alois Wagner am 15.10.1978 eingeweiht wurde.


In der alten Bründlkapelle waren echte Votiv- und Ölbilder, da aber der bauliche Zustand der Kapelle einer dringenden Renovierung bedurfte, brachte Fam. Löckinger die Bilder in Sicherheit.

 

Beim Besitzer, dem benachbarten Bründlwirt, fanden sich auf dem Dachboden zerbrochene Krücken und Gehstöcke, ein Zeichen für Heilungen.

 

Diese Wallfahrtskirche Maria Bründl - auch Glatzinger Bründl genannt - hat eine Länge von 18,34 m, eine Breite von 11,97 m und eine Firsthöhe von 7,2 m. Der Glockenturm hat ein spitzes Dach mit einem Kreuz (Höhe: 11,70 m). Über dem Eingang ist das Sgraffito "Maria Heimsuchung" aufgebracht.

 

Nach dem Eingang ist das aus der alten Kapelle stammende Absperrgitter befestigt. Die Kirche ist mit 14 Bänken ausgestattet, die ca. 100 Personen einen Sitzplatz bieten. Der Altar, der Ambo, die Tabernakelsäule, der Priestersitz und die Ministrantenbänke sind aus dem eichenen Glockenstuhl der Pfarrkirche angefertigt worden.

 

Die beiden Fenster wurden in der Glasmalerei des Stiftes Schlierbach hergestellt. An der Altarwand ist der Schrein mit der Mutter Gottes angebracht. Links und rechts vom Schrein befinden sich die Statuen des Heiligen Johannes Nepomuk und des Heiligen Pfarrers von Ars - Johannes Maria Vianney und zwei Engelköpfe.

 

Über dem Schrein ist der Heilige Geist als Taube dargestellt. Links und rechts der Altarwand befinden sich noch zwei spitzförmige Arbeiten aus dem alten Altar der Kapelle. Auch die "Ewige Lichtampel" stammt noch aus der alten Kapelle.

Die Kirche besitzt eine Orgel. An der Orgelbrüstung hängen die Votivbilder aus der ehemaligen Kapelle, über den Bildern befindet sich ein Gitter, das bei der alten Kapelle auf dem Absperrgitter vor dem Altar befestigt war.Auch der Kreuzweg stammt noch aus dieser Kapelle.

 

Vor dem Eingang zur Kirche ist links eine Stiege zu sehen, die zur Sakristei und zum Brunnen für die Augenwaschung führt. Im Eck befindet sich die Marienstatue hinter Glas, die auch bei der alten Kapelle über der Quelle gestanden ist.

 

Auf der Turmfassade stellt ein Sgraffito Maria dar, wie sie, Jesus unter dem Herzen tragend, über das Gebirge zu Elisabeth eilt. An der Stirnseite außen grüßt schon von weitem ein Kreuzsgraffito, dessen Balken in Lilienform enden.

 

Am Samstag, den 22.April 2006 zum Fest der Göttlichen Barmherzigkeit, wurde das Bildnis der Hl.Sr.Faustina in die Bründlkapelle überbracht.

Vor der Bründlkirche führt rechts ein Fußweg in den Wald Richtung Matzelsdorf, wo sich der zu beiden Seiten des Weges im Jahre 2000 neu aufgestellte Kreuzweg befindet.

 

 

Die Leistungen der Kirche in der Diözese und in unserer Region

 

Auf dem Gebiet der Diözese Linz sind etwa 2.400 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt –  von der Seelsorge in den Pfarren,  vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

 

Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in OÖ und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes.

 

Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen.

 

Die Kirchenbeiträge sind das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit  nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 75 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 109.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Josef Kohlbauer.

„Schließlich fließt von den Kirchenbeitragseinnahmen mehr als die Hälfte direkt und indirekt in die Pfarren zurück." „Die Kirche und die kirchlichen Einrichtungen sind fester gesellschaftlicher Bestandteil der Gesellschaft“, ergänzt Bernhard Hosner, Regionalleiter-Stellvertreter.

 

 

 

Wir danken allen, die die Kirche in der Vergangenheit mit Ausdauer und Treue, finanziell, sowie mit ihrem persönlichen Einsatz, unterstützt haben. Wir bitten auch für die Zukunft um Ihr Wohlwollen und Ihren finanziellen Beitrag, damit die Kirche weiterhin segensreich für unser Land wirken kann. Vergelt´s Gott!

Pfarre Kopfing
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