Sonntag 22. Juli 2018
Pfarre Kopfing
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ
www.praysing.at
# Youth Time Kopfing
Einweihung der neuerrichteten Bründlkapelle
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing Am 23.Juni wurde in der Pfarre Kopfing, durch Probst Markus Grasl aus Reichersberg, das Sakrament der Firmung gespendet.
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ Wir Gratulieren unserer Krabbelstuben- und Kindergartenleiterin Frau Bianca Eder herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Leiterinnenschulung des Landes Oberösterreich
Christopherussammlung Samstag 21.Juli/Sonntag 22.Juli Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen

50 Jahre Pfarrer in Kopfing

 
50 JAHRE – diese Zeitspanne muss man sich zuerst einmal vorstellen!
Nur rund ein Drittel unserer Pfarrbevölkerung kann in dieser Dimension denken, weil sie 50 Jahre oder älter sind.
Vieles wurde schon über Msgr. Alois Heinzl geschrieben. Über sein Leben und seine „Lebensreise“ wurde im Sonderpfarrbrief zu seinem 80. Geburtstag ausführlich berichtet, auch über seine großen Bautätigkeiten.
 
Wir haben daher einige Fragen an ihn gerichtet:

 

 

 
 
 
Lieber Herr Dechant, was bedeutet es für Sie, 50 Jahre Pfarrer in Kopfing zu sein?

 

Das bedeutet für mich eine große Gnade Gottes. Mein ganzes Leben im Seelsorgedienst in dieser Pfarre – zu dieser Lebens(haupt)aufgabe berufen, durch die Sakramente erlöst und geweiht. Ich werde vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Wird mir Kopfing dabei zum Vorwurf oder zur Belohnung werden? In meinen alten Tagen gehen mir diese Gedanken durch den Kopf – wie habe ich diese Berufung erfüllt? Wie schnell sind doch diese 50 Jahre vergangen (wie im Flug). Gott sei deinem Diener gnädig!
 
 
Können Sie uns etwas von Ihrer Erfahrung zum Thema „Kirche vor dem zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil in Kopfing“ berichten?

 

Vor dem Konzil war die Kirche „erstarrt“. Es fehlten noch die Kommunikationsmittel – eine Veränderung war wegen der Kriege und der glaubensfeindlichen Gewaltherrschaft nicht möglich. So blieb alles beim „Alten“ und in der lateinischen Sprache.
Erst als in Europa der Friede einigermaßen wieder eingekehrt war, konnte die Kirche durch das Konzil ihr Leben neu entfalten und aufleben – besonders in der Liturgie und der Katholischen Aktion. Natürlich haben wir jungen Priester damals die Durchführung der Konzilsbeschlüsse eifrig in Angriff genommen. Die Messliturgie und Sakramentespendung in der Muttersprache brachte auch die Umgestaltung der Altarräume mit sich (Volksaltar, Ambo, Priester- und Ministrantensitze - Sedilien), was auch bei uns 1965/66 geschah. Nun gab es die „Gemeinschaftsmessen“ (Volksliturgie) in deutscher Sprache.
 Der „Aufbau“ der Messfeier hat durch das Konzil grundlegende Veränderung gebracht. Eine Reihe von Messgebeten und Gesängen musste in Deutsch neu gelernt und eingeführt werden. Das Gotteslob wurde eingeführt, das Mitsingen und gemeinsame Mitbeten galt es zu fördern und vieles andere mehr.
Der Pfarrgemeinderat musste in allen Pfarren gegründet und die Gruppierungen der Kath. Aktion weiter gefördert werden. Es gäbe noch vieles anzuführen und zu erzählen.
Eines ergab sich für uns Pfarrseelsorgen daraus: Es ist für uns enorm viel Arbeit dazugekommen, die wir alleine, ohne die aktive Mitarbeit der Laien nicht mehr hätten bewältigen können. Gott sei Dank haben sich damals, wie auch heute viele Pfarrmitglieder dafür gefunden. Und so sieht das Pfarrleben heute ganz anders aus, als vor dem Konzil. Voll Dankbarkeit und Genugtuung kann ich sagen: Kopfing hat immer gut mitgemacht, was uns beim Konzilbischof Zauner und bei Bischof Maximilian viel Lob und Anerkennung eingebracht hat.

 

 


Festgottesdienst 1996
 
Manche wissen vielleicht, dass sich in der Vergangenheit Bischöfe aus Passau und Linz in Kopfing getroffen haben. Was fällt Ihnen dazu ein „Kopfing ein Ort zwischen Passau und Linz“?

 

Diese herzlichen Treffen bis 2002 (einmal im Jahr Ende Juli) kamen immer zustande, weil sich unser Bischof und die Bischöfe von Passau mit Pater Schasching bei uns im Pfarrhof treffen wollten. Bei diesen Treffen waren immer auch anwesend der Innviertler Regionaldechant Prälat Ludwig, Dechant Sinzinger (Regionaldechant von Simbach-Bayern) und Propst Eberhard von Reichersberg. Ich habe sie nach Kopfing eingeladen und meine Haushälterin Maria und ihre Nachfolgerinnen haben sie immer mit einer guten Jause bewirtet. Das Bier („Hacklbräu“) hat dazu immer der Bischof von Passau mitgebracht. Alle kamen gerne nach Kopfing und es war stets ein unterhaltsamer und hochinteressanter Nachmittag.

 

In unserer Pfarre gibt es auf Ihre Initiative hin seit 30 Jahren auch einen Kindergarten. Was hat Sie dazu bewogen, den Pfarrcaritas-Kindergarten zu gründen und zu bauen?
Bewogen haben mich 2 Umstände: Von Seiten der damaligen Schulleitung bestand der große Wunsch einen Kindergarten zu gründen. Bei uns standen die landwirtschaftlichen Gebäude (Ställe und Scheune) leer. Nachdem die Finanzierung durch Pfarre, Land und Gemeinde aufgrund der Kostenvoranschläge gesichert war, wurde 1973 mit den Bauarbeiten begonnen und 1975 wurde der Kindergarten von Bischof Wagner eingeweiht und in Betrieb genommen. 1975 bis 2005 – wie viele Kinder konnten in dieser Zeit den Kindergarten besuchen, welcher Segen für die Pfarre!
 
Herr Dechant, Sie waren auch 10 Jahre Regionaldechant. Welche Bedeutung hatte das für die Kopfinger Pfarrbevölkerung?

 

Das müssten wir die Pfarrbevölkerung selber fragen. Ich war 28 Jahre Dechant, die letzten 10 Jahre auch Regionaldechant des Innviertels. Sicher konnte ich dadurch manches für die Pfarre leichter durchsetzen. Ich denke vor allem an die Erweiterung des Pfarrsaales. Auch an die Werbung für unsere Mysterienspiele in den Dechantenkonferenzen , wodurch Kopfing einschließlich dem Glatzinger Bründl in der Diözese viel an Ansehen gewonnen hat.
 
Die Ortsentwicklung in Kopfing war wesentlich vom Verkauf von Pfarrgründen abhängig. Was können Sie dazu sagen?

 

Die schwersten Probleme und Belastungen, die ich in Kopfing durchzustehen hatte, waren die Grundverkäufe, da ich mich hier immer in einer unguten Zwickmühle befand. Da war einerseits Diözesanbischof Zauner, der die Pfründengründe verkaufen („versilbern“ - wie er es nannte) wollte, und andererseits die alten Direktoren der Diözesanfinanzkammer, die strikt gegen die Grundverkäufe waren. So musste jeder Grundverkauf und Verkaufspreis erkämpft, ja schriftlich und mündlich „ertrotzt“ werden, was meine Nerven arg strapazierte und die Akten für die insgesamt 78 Grundverkäufe eine Reihe von Ordnern füllten. Dabei galt mein Bestreben vor allem auch, dass der Verkaufserlös möglichst in der Pfarre, im Ort blieb, und verschiedene Bauvorhaben überhaupt möglich wurden: Pfarrhofrestaurierung, Pfarrsaal- und Kindergartenbau, Schulbauten (Volks- u. Hauptschule), Sport- und Parkplatzanlagen u. v. a. m.
 
Wie wir wissen, waren Sie zu Beginn Ihres Wirkens in Kopfing nicht nur Pfarrer sondern auch Bauer. Können Sie, besonders für die junge Generation, einiges darüber erzählen?

 

Kopfing war eine der wenigen Pfarren in der Diözese, wo noch der ganze frühere Grundbesitz zum Pfarrhof gehörte und der Pfarrhof fast der größte Bauernhof in der Gemeinde war. So blieb mir in den ersten Jahren nichts anderes übrig, als die Selbstbewirtschaftung. Zum Glück hatte ich gute Wirtschafter gefunden, dem letzten verpachtete ich dann die Gründe. Nach und nach wurden viele Gründe als Baugründe verkauft. Ein Gutes hatte die Bewirtschaftung: Ich brauchte ständig Hilfsarbeiter, auch Mädchen für die Landwirtschaft. Daraus rekrutierte sich auch immer mehr die Pfarrjugend. Die Mädchenschaft, etwa 70 an der Zahl, war von Anfang an (1956) begeistert bei der Pfarrjugend, auch die Burschenschaft folgte.

 

 

 
Herr Dechant, wie haben Sie mit der Jugendarbeit begonnen, wie haben Sie die Jugend motiviert?

 

Wir hatten als Rückgrad einen Jugendvorstand, genannt Aktivistenkreis der Burschen- und der Mädchen. Schriftlesung, Glaubensgespräche, Meditation und Programmgestaltung (Planung) für den nächsten Monat waren die Themen. Wir hatten monatlich zwei Veranstaltungen für die gesamte Jugend: 1.) eine Glaubensstunde zur Weiterbildung und Vertiefung des religiösen Lebens und 2.) eine kulturelle und unterhaltsame Veranstaltung, wo wir auch das Brauchtum integrierten. Dazu kamen auch Exerzitien, Einkehr- und Bekenntnistage (Dreifaltigkeitssonntag und Christkönigfest), Faschingsball, Maibaumstellen, Maibaumkraxeln, Sonnwendfeuer, Erntedankfest, Herbergsuchen, Sternsingen (das wir schon pflegten, bevor es in der Diözese für die Jungschar eingeführt wurde).
Weiters gab es noch den jährlichen Jugendausflug, Wanderungen, Diözesan- und Dekanatsjugendfeste. Wir haben auch einen Jugendchor und eine Theatergruppe gegründet, die erstaunlich gut gedeihten. Die Theateraufführungen fanden vor allem in den Wintermonaten statt.
 
 
Es herrschte also ein reges Leben in der Jugend das ganze Jahr hindurch, auch schon deshalb, weil diese Veranstaltungen vorbereitet werden mussten. So wuchs auch der Gemeinschaftsgeist in der Jugend. Der Heilige Geist war voll am Werk.
 
Sie haben auch eine Jugendmusikkapelle gegründet – wie kam es eigentlich dazu?
Um 1965 ist die alte Musikkapelle (5-6 Männer) „eingegangen“. 1967 hatten wir eine Primiz (Schmidbauer Hubert) ohne Blasmusik! Nur eine kleine Jungbläser-Schülergruppe und ein Ziehharmonikaspieler unter der Leitung von HS-Dir. Neisser aus Enzenkirchen begleitete den Festzug – und weiterhin keine Musikkapelle bei den kirchlichen Festen. „Das halte ich nicht aus“, sagte ich mir, und entschloss mich – wohl wissend, was ich mir auferlegen würde, bzw. dass es ohne Geld keine Musik gibt – aus der Pfarrjugend, wie sie damals noch hieß, eine Musikkapelle zu gründen.
Vorsichtshalber teilte ich dieses Vorhaben Bischof Zauner mit und bat ihn um Rat. Der Bischof war über meinen Entschluss sehr erfreut und machte mir Mut. Nun tat ich mich mit Direktor Neisser zusammen, der mir seine tatkräftige Mithilfe zusicherte. Ich lud alle Jugendlichen, auch die ältere Schuljugend, die ein Blasinstrument erlernen wollten, für Dienstag, 24. Okt. 1967, um 18.30 Uhr ins Pfarrheim ein.
Dir. Neisser und ich waren sehr gespannt, ob und wie viele Jugendliche kommen würden. Es waren 56, davon 8 Mädchen. Es wurden sogleich die ersten Musikinstrumente vergeben und die Probenarbeit im Pfarrhof begann (die ersten 2 Jahre dreimal , ab dem 3. Jahr zweimal wöchentlich). Da die Jugend an Eifer und Ausdauer nicht nachließ, erblühte, zur Freude aller, unsere „Jugendkapelle“ – wir hatten wieder eine Musikkapelle!
 
 
1957
 
 
Was fällt Ihnen zum Thema „Schöne Momente in Kopfing“ ein?

 

Schöne Momente durfte ich wohl viele in Kopfing erleben. Schon die Feier der Installation am 21. August 1955 hat mich sehr gefreut und beeindruckt. Ich denke auch an die vielen Feierstunden und Jugendausflüge, die Palm- und Fronleichnamsprozessionen (seit wir wieder eine Musikkapelle hatten), das Mettenamt mit dem Weihnachtsschmuck (seit der Zeit nach dem Konzil im neu gestalteten Altarraum).
Schöne Momente waren die Aufführungen der Mysterienspiele über den Hl. Pfarrer von Ars, den Hl. Franz v. Assisi und den Hl. Diözesanpatron Severin und der bewunderswerte Einsatz der Spielgemeinschaft. Unvergesslich ist auch die Feier meines silbernen Priesterjubiläums in Verbindung mit der Glockenweihe 1974, die Einweihungsfeiern der Volks- und Hauptschule, des Kindergartens und des Pfarrsaalbaues, sowie auch die Feier meines 40-jährigen und 50-jährigen Priester Jubiläums und meines 80. Geburtstages.
Ein großer Glückstag für mich und sicher auch für die ganze Pfarrgemeinde war die Begrüßungsfeier unseres neuen Pfarrseelsorgers Andreas Skoblicki (im Hinblick auf meine Pensionierung). Beglückend war für mich stets der verlässliche Eifer der Ministrantenschar und nicht zuletzt des Kirchenchores, wenn sie auch meine Vertonungen sangen. Tausendfacher Dank dem lieben Gott und Euch allen – anstrengend, oft mühselig, aber schön war es hier in Kopfing.
 
Wenn Sie an Kopfing denken, was glauben Sie ist für Kopfing für die nächsten 50 Jahre wichtig?
Dass wir einen guten Seelsorger mit treuen Laienmitarbeitern haben, dass uns weiterhin Friedenszeiten geschenkt seien, damit die Kraft des Hl. Geistes zum Glück und Segen der Gläubigen wirken kann – und, dass wieder geistliche Berufe aus unserer Pfarre hervorgehen mögen.
 
Zum Abschluss würden wir gerne noch Ihre persönlichen Wünsche für die Zukunft erfahren
Ich wünsche mir, dass meine Seelsorgetätigkeit nicht vergeblich war. Dass ich in halbwegs guter Gesundheit meinen Lebensabend in Kopfing, das meine zweite Heimat geworden ist, verbringen kann und im Vertrauen auf Jesus in die ewige Heimat im Himmel gelangen möge, wo ich meine Pfarrkinder hoffentlich alle wieder sehen werde.
 
Die Pfarre Kopfing ist Ihnen, lieber Herr Dechant, für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihr seelsorgliches Wirken in den vergangenen 50 Jahren zu großem Dank verpflichtet. Diesen Dank möchten wir auf diesem Wege aussprechen. Gleichzeitig wünschen wir Ihnen, dass Ihre persönlichen Wünsche für die Zukunft in Erfüllung gehen mögen und wir Sie noch lange in unserer Mitte haben werden!
Dreifaltigkeit - 1 Gott oder 3 (Bischof Stefan Oster der Diözese Passau)

 

-> zum Video

 

Dreifaltigkeit - Ein Gott oder doch drei Götter? Eine der schwierigsten theologischen Fragen überhaupt, die die 20-jährige Frederica da stellt. In unserem neuen YouTube-Magazin OSTERFRAGEN! hat Bischof Stefan Oster für sie und alle, die diese spannende Frage interessiert, eine Antwort parat.

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
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