Sunday 12. July 2020
Pfarre Kopfing

60 Jähriges Pristerjubiläum


Festliche Stimmung herrschte am 18.Oktober 2010 bei einem Gottesdienst in Kopfing. Altpfarrer Monsignore Alois Heinzl feierte sein 60-jähriges Pristerjubiläum. Auch das Chorensemble "Klangviertel" gratulierte dem Jubilar, der sich nicht nehmen ließ, der Messe - bei der Werke von Haydn aufgeführt wuren als Hauptzelebrant vorzustehen

 

 
Ein Diamantenes Priesterjubiläum zu feiern, war nicht nur für den Jubilar, Msgr. Alois Heinzl, ein besonderer Tag, sondern auch für die ganze Pfarrgemeinde Kopfing.

Alt-Bischof F. X. Eder aus Passau, den eine langjährige Freundschaft mit dem Jubilar verbindet, kam am Sonntag, 5. Juli 2009 nach Kopfing, um diesen Tag und den Festgottesdienst mitzufeiern. Ebenso kamen die Musikkapelle, der Kirchenchor, Abordnungen der Vereine und viele Gläubige, um dem Jubilar zu gratulieren.

 

Wünsche sind für den Alt-Pfarrer aus Kopfing auf jeden Fall in Erfüllung gegangen, wie er selber betonte. So konnte er nach schwerer Krankheit die Weihe des neuen Marienaltares, den er als Votivgabe gespendet hatte, im Jahr 2008 miterleben und am 4. Juli 2009 bei der Konsekration und Weihe des Altares mit der Reliquie des Hl. Apostels Andreas dabei sein. Ein weiterer Wunsch ging für Msgr. Heinzl in Erfüllung, kann er doch seit 2005 seinen Ruhestand genießen, da Kopfing mit MMag. Andreas Skoblicki einen guten Nachfolger als Priester bekommen hat.

Msgr. Alois Heinzl wurde am 22. Dezember 1921 in Altschwendt geboren. 1949 wurde er im Dom zu Linz zum Priester geweiht. 34 Priester wurden mit ihm geweiht, sieben davon leben noch, von denen er der älteste mit 87 Jahren ist, so der rüstige Pfarrer. Er war bis 1954/55 Kooperator in Münzkirchen und Ried. 1955 kam Alois Heinzl als 34-jähriger nach Kopfing und war dort 50 Jahre lang als Pfarrer tätig. Ab 1969 war er auch Dechant des Dekanates Andorf.

60 Jahre – Nur ein Drittel der Pfarrbevölkerung kann in dieser Dimension denken, weil sie 60 Jahre oder älter sind. Vieles wurde über ihn geschrieben, über sein Leben und Wirken in der Pfarre. Großes hat er in der Pfarre an Baulichkeiten und auch für die Jugend in der Pfarre geleistet, nicht zu vergessen die Neugründung der Musikkapelle, die Aufführungen der Mysterienspiele.
Die Kopfinger haben ihrem Alt-Pfarrer sehr viel zu verdanken. 1960 wurde unter Alois Heinzl die Pfarrkirche renoviert. 1975 vollbrachte er die Streichung des Turmhelms. 1978 wurde die alte Glatzinger Bründlkapelle abgerissen und eine schöne neue Kapelle erbaut. 1990 veranlasste er die Kupfereindeckung des Turmhelms. Auch der Kindergarten (Einweihung 1975) sowie der Pfarrsaal (1957) wurden unter Alois Heinzl neu errichtet.
 
 
Zeitungsartikel 1987:

Corona Verhalten in der Pfarrkirche
Caritas OÖ - wir sind für Sie da !
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Herz Jesu Monat Juni – Herz Jesu Fest (heuer am Freitag, 19.Juni)
Altarbild der Pfarrkirche Kopfing

 

Text von Pfarrer Lambert Wiesbauer:

 

Wir freuen uns, wenn wir von einem Mitmenschen sagen können: der hat sein Herz auf dem rechten Fleck, das ist jemand voller Herzlichkeit. Herzlose Worte, Vorgänge, Entscheidungen stimmen uns traurig, tun uns weh, denn in ihnen fehlt es uns an Liebe zu Personen, zur Natur, zur Geschichte von etwas. Mit Herzlichkeit hingegen verbinden wir Einfühlungsvermögen, Rücksicht, Zärtlichkeit, Erbarmen und vieles mehr.

Unsere Welt fehlt weithin die innere Mitte, das gute Herz, von dem das Leben, die Freude, die Anteilnahme usw. ausgehen. Die Hl. Schrift spricht öfters davon, dass Gott uns Menschen das Herz aus Stein austauscht mit einem Herzen aus Fleisch, dass in ihm das Mitleid mit dem Menschen und seiner Schöpfung auflodert, denn sie haben sich von ihm abgewandt. Im Blick darauf dreht sich Gottes Herz um. Gott schickt der Welt seinen Sohn, damit er dieser Welt und uns ein neues Herz gibt. Jesus begegnet den Menschen mit aller Herzlichkeit, sosehr, dass ihn dies den Tod am Kreuz kostet.

Liebe tut weh, das hat Jesus selbst erfahren. Liebe lässt leben, macht warm, schenkt Licht, dazu will uns Jesus mit seiner Liebe führen. Liebe ermöglicht es uns, dass wir uns ganz Gott, einer bestimmten Person oder auch einer Sache hingeben.

Wie das Herz ein Zeichen für die Liebe ist, so ist das dornenumwundene und entflammte Herz Jesu mit dem Kreuz inmitten der Flammen das Zeichen für Gottes Liebe zu uns. Sie und nichts anderes feiern wir mit dem Herzen Jesu.



 

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