Sonntag 18. November 2018
Pfarre Kopfing
Buchausstellung in der Pfrarre Kopfing
Friedhof Pfarre Kopfing
Herzliche Einladung zum Kunsthandwerksmarkt im Stift Reichersberg diesen Samstag und Sonntag!
Buchausstellung in der Pfrarre Kopfing Buchausstellung der Öffentlichen Bücherei im Pfarrsaal Freitag, 16. Nov. (16.30 – 18.00 Uhr) Samstag, 17. Nov. (9.00 – 17.00 Uhr) Sonntag, 18. Nov. ( 8.30 – 17.00 Uhr)

Biografie

Von Altschwendt bis Kopfing
Geboren in Altschwendt am 22. Dezember 1921 als 7. von 10 Kindern, wobei das erste und das letzte bald verstorben sind.

 

 

Seine Eltern Matthias und Juliane Heinzl und seine Geschwister Maria, Juliane, Matthias (im Krieg gefallen) Anton, Franziska, Josef und Resi begleiteten ihn in der ersten Phase seines Lebens. Er sagte bereits mit 6 Jahren, dass er ein Priester werden will, so war er auch als Kind schon ein fleißiger Ministrant. Die ganze Familie musste sich einschränken, damit das Studium finanziert werden konnte, es gab damals noch keine Beihilfe.
 
Nach der Volksschule besuchte er das Petrinum bis zur 4 Klasse, dann hat der 2.Weltkrieg begonnen (1938). Das bischöfliche Petrinum wurde in eine Kaserne umgewandelt und die Schüler wurden nach Hause geschickt. Abgeschlossen hat er das Gymnasium in der Oberschule für Jungen in Ried i.I. (5-7 Klasse). In der 8 Klasse (im November) musste Alois Heinzl in den Krieg einrücken. Das Abschlusszeugnis der 7 Klasse galt dann als Reifeprüfung.
 
Kriegsjahre 1941 bis 1945:
Die Grundausbildung absolvierte er in Pilsen (dreiviertel Jahre). Sein erster Einsatz war in Polen (Warschau). Dann führte der Krieg Heinzl nach Russland – Überreichung des Maturazeugnisses in der Ukraine! – und weiter in Richtung Stalingrad. Vor der „Einkesselung“ Stalingrads fuhr er und seine Kompanie Richtung Kaukasus. Alois Heinzl muss im Krieg unter härtesten Bedienungen Telefonleitungen errichten. 1942 zog er sich eine Hüftverletzung zu, die erst 1996 operiert wurde. Aufgrund dieser Verletzung wurde er in die Vermittlung versetzt. In dieser Zeit erkrankte Alois Heinzl an Malaria und Gelbsucht.
Von Mineralnivodi kam er nach Kislavodsk ins Krankenhaus. Nach der Genesung wurde Heinzl nicht wie fast alle anderen an die Front geschickt, sondern durfte bei seiner Einheit (Telefonvermittlung) bis zur Auflösung bleiben.
Gegen Kriegsende kam er in ein amerikanisches Kriegsgefangenenlager in der Flachau (2500 Mann), dann nach Weilheim in Bayern, von dort nach der Entlassung nach Schärding-Neumarkt und dann am 20.Juni 1945 völlig ausgehungert nach Hause. Sein Vater Matthias Heinzl war inzwischen verstorben.
 
Im September 1945 trat Alois Heinzl, gemeinsam mit 46 Studenten (davon wurden 37 geweiht) ins Priesterseminar ein und studierte Kath. Theologie bis 1949. Am 29. Juni 1949 wurde er zum Priester geweiht. Am 5. Juli 1949 feierte er seine Primiz in seiner Heimatpfarre Altschwendt.
 
 
 
1950 – 1953 war Alois Heinzl Kooperator in Münzkirchen, wo er intensive Jugendarbeit geleistet hat. Der Abschied von Münzkirchen fiel ihm sehr schwer. Als der Pfarrer von Münzkirchen in Pension ging wurde er Kooperator in der Stadtpfarre Ried i.I, wo er sich jedoch nicht so wohl fühlte als im „Sauwald“.
 
1955 wurde die Pfarre Kopfing frei, und da es nicht allzu weit von Altschwendt entfernt ist und Alois Heinzl nicht mehr in Ried bleiben wollte, bewarb er sich um diese Pfarre als Pfarrer in Kopfing.
Buchausstellung 2018

 



 

Tageswallfahrt ins Salzkammergut mit Besuch des Wolfganseer Advents


Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

 



Pfarre Kopfing
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