Sonntag 22. Juli 2018
Pfarre Kopfing
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ
www.praysing.at
# Youth Time Kopfing
Einweihung der neuerrichteten Bründlkapelle
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing Am 23.Juni wurde in der Pfarre Kopfing, durch Probst Markus Grasl aus Reichersberg, das Sakrament der Firmung gespendet.
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ Wir Gratulieren unserer Krabbelstuben- und Kindergartenleiterin Frau Bianca Eder herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Leiterinnenschulung des Landes Oberösterreich
Christopherussammlung Samstag 21.Juli/Sonntag 22.Juli Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen

Biografie

Von Altschwendt bis Kopfing
Geboren in Altschwendt am 22. Dezember 1921 als 7. von 10 Kindern, wobei das erste und das letzte bald verstorben sind.

 

 

Seine Eltern Matthias und Juliane Heinzl und seine Geschwister Maria, Juliane, Matthias (im Krieg gefallen) Anton, Franziska, Josef und Resi begleiteten ihn in der ersten Phase seines Lebens. Er sagte bereits mit 6 Jahren, dass er ein Priester werden will, so war er auch als Kind schon ein fleißiger Ministrant. Die ganze Familie musste sich einschränken, damit das Studium finanziert werden konnte, es gab damals noch keine Beihilfe.
 
Nach der Volksschule besuchte er das Petrinum bis zur 4 Klasse, dann hat der 2.Weltkrieg begonnen (1938). Das bischöfliche Petrinum wurde in eine Kaserne umgewandelt und die Schüler wurden nach Hause geschickt. Abgeschlossen hat er das Gymnasium in der Oberschule für Jungen in Ried i.I. (5-7 Klasse). In der 8 Klasse (im November) musste Alois Heinzl in den Krieg einrücken. Das Abschlusszeugnis der 7 Klasse galt dann als Reifeprüfung.
 
Kriegsjahre 1941 bis 1945:
Die Grundausbildung absolvierte er in Pilsen (dreiviertel Jahre). Sein erster Einsatz war in Polen (Warschau). Dann führte der Krieg Heinzl nach Russland – Überreichung des Maturazeugnisses in der Ukraine! – und weiter in Richtung Stalingrad. Vor der „Einkesselung“ Stalingrads fuhr er und seine Kompanie Richtung Kaukasus. Alois Heinzl muss im Krieg unter härtesten Bedienungen Telefonleitungen errichten. 1942 zog er sich eine Hüftverletzung zu, die erst 1996 operiert wurde. Aufgrund dieser Verletzung wurde er in die Vermittlung versetzt. In dieser Zeit erkrankte Alois Heinzl an Malaria und Gelbsucht.
Von Mineralnivodi kam er nach Kislavodsk ins Krankenhaus. Nach der Genesung wurde Heinzl nicht wie fast alle anderen an die Front geschickt, sondern durfte bei seiner Einheit (Telefonvermittlung) bis zur Auflösung bleiben.
Gegen Kriegsende kam er in ein amerikanisches Kriegsgefangenenlager in der Flachau (2500 Mann), dann nach Weilheim in Bayern, von dort nach der Entlassung nach Schärding-Neumarkt und dann am 20.Juni 1945 völlig ausgehungert nach Hause. Sein Vater Matthias Heinzl war inzwischen verstorben.
 
Im September 1945 trat Alois Heinzl, gemeinsam mit 46 Studenten (davon wurden 37 geweiht) ins Priesterseminar ein und studierte Kath. Theologie bis 1949. Am 29. Juni 1949 wurde er zum Priester geweiht. Am 5. Juli 1949 feierte er seine Primiz in seiner Heimatpfarre Altschwendt.
 
 
 
1950 – 1953 war Alois Heinzl Kooperator in Münzkirchen, wo er intensive Jugendarbeit geleistet hat. Der Abschied von Münzkirchen fiel ihm sehr schwer. Als der Pfarrer von Münzkirchen in Pension ging wurde er Kooperator in der Stadtpfarre Ried i.I, wo er sich jedoch nicht so wohl fühlte als im „Sauwald“.
 
1955 wurde die Pfarre Kopfing frei, und da es nicht allzu weit von Altschwendt entfernt ist und Alois Heinzl nicht mehr in Ried bleiben wollte, bewarb er sich um diese Pfarre als Pfarrer in Kopfing.
Dreifaltigkeit - 1 Gott oder 3 (Bischof Stefan Oster der Diözese Passau)

 

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Dreifaltigkeit - Ein Gott oder doch drei Götter? Eine der schwierigsten theologischen Fragen überhaupt, die die 20-jährige Frederica da stellt. In unserem neuen YouTube-Magazin OSTERFRAGEN! hat Bischof Stefan Oster für sie und alle, die diese spannende Frage interessiert, eine Antwort parat.

Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
Pfarrer Hufnagl-Straße 1
Telefon: 07763/2204
Telefax: 07763/2204-34
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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http://www.pfarre-kopfing.at/
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