Wednesday 17. July 2019
Pfarre Kopfing
Kirchturmsanierung
100 jähriges Gründungsfest FF Engertsberg -Totengedenken
100 jähriges Gründungsfest FF Engertsberg - Festgottesdienst
Marktfest Kopfing 2019 - Ehrung Waltraud Mayrhuber
Das Hortjahr 2018/2019
Jungschar Abenteuernachmittag im Ikuna/Indianerdorf Natternbach
Kirchturmsanierung Am Dienstag den 2.Juli 2019 wurde mit der Aufstellung des Gerüstes die Kirchturmsanierung gestartet Fotos siehe Artikel weiter unten
100 jähriges Gründungsfest FF Engertsberg -Totengedenken 100 jähriges Gründungsfest FF Engertsberg - Totengedenken Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen
100 jähriges Gründungsfest FF Engertsberg - Festgottesdienst 100 jähriges Gründungsfest FF Engertsberg -Festgottesdienst mit Fahnenweihe Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen.
Am Sonntag, 21. Juli findet um 19.00 Uhr bei guter Witterung die Segnung des erneuerten Kreuzes bei Fam. Mair in Glatzing statt. Die Nachbarn sind dazu herzlich eingeladen! Bei schlechtem Wetter wird ein Ersatztermin im August gesucht.
Marktfest Kopfing 2019 - Ehrung Waltraud Mayrhuber Für ihre Verdienste als Leiterin der Öffentlichen Bücherei seit 22 Jahren wird Frau Waltraud Mayrhuber beim Marktfest das Ehrenzeichen in Gold der Marktgemeinde Kopfing i.I. verliehen.
Jungschar Abenteuernachmittag im Ikuna/Indianerdorf Natternbach Jungschar Abenteuernachmittag im Ikuna - Indianerdorf Natternbach

Biografie

Von Altschwendt bis Kopfing
Geboren in Altschwendt am 22. Dezember 1921 als 7. von 10 Kindern, wobei das erste und das letzte bald verstorben sind.

 

 

Seine Eltern Matthias und Juliane Heinzl und seine Geschwister Maria, Juliane, Matthias (im Krieg gefallen) Anton, Franziska, Josef und Resi begleiteten ihn in der ersten Phase seines Lebens. Er sagte bereits mit 6 Jahren, dass er ein Priester werden will, so war er auch als Kind schon ein fleißiger Ministrant. Die ganze Familie musste sich einschränken, damit das Studium finanziert werden konnte, es gab damals noch keine Beihilfe.
 
Nach der Volksschule besuchte er das Petrinum bis zur 4 Klasse, dann hat der 2.Weltkrieg begonnen (1938). Das bischöfliche Petrinum wurde in eine Kaserne umgewandelt und die Schüler wurden nach Hause geschickt. Abgeschlossen hat er das Gymnasium in der Oberschule für Jungen in Ried i.I. (5-7 Klasse). In der 8 Klasse (im November) musste Alois Heinzl in den Krieg einrücken. Das Abschlusszeugnis der 7 Klasse galt dann als Reifeprüfung.
 
Kriegsjahre 1941 bis 1945:
Die Grundausbildung absolvierte er in Pilsen (dreiviertel Jahre). Sein erster Einsatz war in Polen (Warschau). Dann führte der Krieg Heinzl nach Russland – Überreichung des Maturazeugnisses in der Ukraine! – und weiter in Richtung Stalingrad. Vor der „Einkesselung“ Stalingrads fuhr er und seine Kompanie Richtung Kaukasus. Alois Heinzl muss im Krieg unter härtesten Bedienungen Telefonleitungen errichten. 1942 zog er sich eine Hüftverletzung zu, die erst 1996 operiert wurde. Aufgrund dieser Verletzung wurde er in die Vermittlung versetzt. In dieser Zeit erkrankte Alois Heinzl an Malaria und Gelbsucht.
Von Mineralnivodi kam er nach Kislavodsk ins Krankenhaus. Nach der Genesung wurde Heinzl nicht wie fast alle anderen an die Front geschickt, sondern durfte bei seiner Einheit (Telefonvermittlung) bis zur Auflösung bleiben.
Gegen Kriegsende kam er in ein amerikanisches Kriegsgefangenenlager in der Flachau (2500 Mann), dann nach Weilheim in Bayern, von dort nach der Entlassung nach Schärding-Neumarkt und dann am 20.Juni 1945 völlig ausgehungert nach Hause. Sein Vater Matthias Heinzl war inzwischen verstorben.
 
Im September 1945 trat Alois Heinzl, gemeinsam mit 46 Studenten (davon wurden 37 geweiht) ins Priesterseminar ein und studierte Kath. Theologie bis 1949. Am 29. Juni 1949 wurde er zum Priester geweiht. Am 5. Juli 1949 feierte er seine Primiz in seiner Heimatpfarre Altschwendt.
 
 
 
1950 – 1953 war Alois Heinzl Kooperator in Münzkirchen, wo er intensive Jugendarbeit geleistet hat. Der Abschied von Münzkirchen fiel ihm sehr schwer. Als der Pfarrer von Münzkirchen in Pension ging wurde er Kooperator in der Stadtpfarre Ried i.I, wo er sich jedoch nicht so wohl fühlte als im „Sauwald“.
 
1955 wurde die Pfarre Kopfing frei, und da es nicht allzu weit von Altschwendt entfernt ist und Alois Heinzl nicht mehr in Ried bleiben wollte, bewarb er sich um diese Pfarre als Pfarrer in Kopfing.
28. Juli: Pfarrfest 2019

 



 

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