Sonntag 19. August 2018
Pfarre Kopfing
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ
Pilgerreise nach Neapel, Amalfi u. Pompeji
 ÖsterreicherInnen-Treffen in St. Paul vor den Mauern
Firmung 2018 in der Pfarre Kopfing Am 23.Juni wurde in der Pfarre Kopfing, durch Probst Markus Grasl aus Reichersberg, das Sakrament der Firmung gespendet.
Zertifikatsverleihung durch Landesrätin Mag. Christine Haberlander und Dr. Barbara Trixner Abteilung Kinderbetreuung Land OÖ Wir Gratulieren unserer Krabbelstuben- und Kindergartenleiterin Frau Bianca Eder herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Leiterinnenschulung des Landes Oberösterreich
Pilgerreise nach Neapel, Amalfi u. Pompeji Pilgerreise nach Pompei, Neapel und Amalfi (Mysterienspiele Kopfing i.I.) Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen
Vergelt’s Gott für alle Spenden, die am Christophorus-Sonntag gegeben wurden. Es konnten 1.000,-- Euro an die MIVA überwiesen werden.

Wirken in Kopfing

Msgr. Alois Heinzl

 

Unser „Dechant“ und ehemaliger Pfarrer Msgr. Alois Heinzl ist in Altschwendt geboren. Er wurde im Dom zu Linz 1949 zum Priester geweiht und war bis 1954 Kooperator in Münzkirchen.

Bis 1955 Kaplan in Ried. Am 1. Juli 1955 kam Alois Heinzl nach Kopfing. Ab 1969 bis 2005 war er Dechant des Dekanats Andorf.

Ihm haben die Kopfinger sehr viel zu verdanken. 1958 lies er den Friedhof Entwässern um der Feuchtigkeit im Hause des Herrn her zu werden. 1960 renovierte Heinzl unsere Pfarrkirche. 1975 vollbrachte er die Streichung des Turmhelms. 1978 wurde die alte Glatzinger Bründlkapelle abgerissen und eine schöne neue Kapelle erbaut. 1990 veranlasste er die Kupfereindeckung des Turmhelms unserer Pfarrkirche.

Auch der Kindergarten (Einweihung 1975) sowie der Parrsaal (1957) wurden unter Alois Heinzl neu errichtet.

1987 wurde Heinzl durch den Papst der Titel MONSIGNORE überreicht.
Am Donnerstag den 29. Juni 1989 feierte er sein 40 Jähriges Priesterjubiläum.
Am Samstag den 1. Juli 1989 feierte er 35 Jahre Pfarrer in Kopfing.
Am 3. Juli 2005 feiert Alois Heinzl sein 50-jähriges Jubiläum Pfarrer in Kopfing.


Alois Heinzl’s Wirken in der Pfarre Kopfing


Am 21. August 1955 wird Alois Heinzl als 34 jähriger, Pfarrer von Kopfing. 
Die Zeremonien der Installation:
Der Dechant übergibt dem neuen Pfarrer Alois Heinzl den Kirchenschlüssel. Dann führt er ihn an der Hand in sein nunmehriges Gotteshaus. Dort übergibt er ihm die Tabanakelschlüssel, das Evangelienbuch; zum Schluss setzt er ihm das Birett, die priesterliche Kopfbedeckung auf. Dann verliest er das bischöfliche Ernennungsdekret und stellt in der anschließenden Predigt den neuen Seelsorger vor. Er spricht über die Bedeutung des Priesteramtes.

Die Anfangsituation in Kopfing war aufgrund der Nachkriegsjahre eher schwierig. Die Friedhofsmauer war eingestürzt, der Pfarrhof war in keinen guten zustand, liturgische Kleider für Ministranten waren nicht vorhanden. Es war noch die Zeit vor dem II. Vatikanischem Konzil, die Hl. Messe wurde damals noch in Latein am Hochaltar gefeiert und es gab auch noch das „ Kommuniongitter“.

Den seelsorgerischen Schwerpunkt legte Alois Heinzl am Anfang in den Aufbau der Katholischen Aktion. Es wurde die Kath. Frauenbewegung, die Kath. Jugend und die Kath. Männerbewegung gegründet.
Ein besonderes Anliegen war ihm der gute Umgang mit den Jugendlichen. So gab es jeden Monat zwei Treffen der Jugend (eine Glaubensstunde und eine kulturelle Veranstaltung). Auch die Leitung eines neuen Jugendchores hat Alois Heinzl in dieser Zeit übernommen, der mit ihm auch jahrelang Herbergesuchen und Sternsingen ging.

Ein Höhepunkt des seelsorgerischen Wirkens von Dechant Heinzl stellen die zahlreichen Aufführungen der drei Mysterienspiele dar, die wesentlich zur Verkündigung des Evangeliums beitrugen.

Auch die Neugründung der Kopfinger Musikkapelle stellte einen großen Meilenstein dar, der von Alois Heinz gesetzt wurde. Durch einen Kanzelaufruf von ihm wurde die für Musik interessierte Jugend am 24. Oktober 1967 in das Pfarrheim eingeladen. 50 Jugendliche kamen und es wurden die Instrumente verteilt und die Blasproben gemacht. Der erste Auftritt war bereits bei der Erstkommunion am 26, Mai 1968.

Weitere große Ereignisse des seelsorgischen Wirkens von Dechant Alois Heinzl:
·         Alle 10 Jahre die Volksmission (1. Mission 1956)
·         Priminz von Hubert Schmidbauer 1967
·         Glockenweihe der neuen Glocken
·         Übergabe des Christbaums in Rom

 
Große Bauten:

 

1955 – 1959 Pfarrhofsanierung – Einrichtung, Pfarrheimausbau
1958 – 1964 Pfarrsaalbau
1958 – 1961 Errichtung der Friedhofsmauer und Friedhofsdrainage
1966 – 1967 Kirchen Innenrenovierung und Kirchenheizungsinstallation
1971 – 1973 Leichenhallenrestaurierung
1973 Friedhofsmauerfertigstellung
1974 Anschaffung von drei Glocken
1973 – 1975 Bau des Pfarrcaritaskindergartens
1977 – 1978 Kirchenaußenrenovierung
1978 Ferienheimausbau
1978 – 1979 Bau der Bründlkapelle
1980 Orgelsanierung
1981 – 1982 Sanierung des Pfarrhofes
1982 Altarwandgestaltung
1983 Trockenlegung Pfarrkirche
1984 – 1985 Pfarrsaalerweiterung
1987 Innenrenovierung Pfarrkirche
1990 Neueindeckung des Kirchturms
1993 – 1994 Neue Weihnachtskrippe
1995 – 1997 Renovierung der Deckengemälde in der Pfarrkirche
1999 – 2000 Kirchendachsanierung und Kirchen Außenrestaurierung
2001 Installation einer indirekten Beleuchtung für die Deckengemälde
2004 Renovierung des Pfarrcaritas Kindergarten
Neu: Caritas betreibt ein Krankenzimmer für Obdachlose
Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Doch diese gibt es für wohnungslose Menschen de facto nicht. Die Caritas OÖ bietet deshalb seit kurzem in Linz ein Krankenzimmer an, wo bis zu vier Obdachlose medizinisch nachbetreut und gesund gepflegt werden. Dank einer Großspende wurde der Start des österreichweit einzigartigen Projekts ermöglicht.
Durch das Leben auf der Straße können bei Obdachlosen Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen. „Oft verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Betroffenen so sehr, dass einfache Krankheiten lebensgefährlich werden“, weiß Caritas-Projektleiterin Mag.a (FH) Michaela Haunold aus ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit Obdachlosen. „In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Menschen von Krankenhäusern entlassen werden, bei denen uns mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden. Das Krankenhaus kann aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen.“ Daher startete die Caritas jetzt das Projekt „Krankenzimmer“ in einer Wohnung, in der bis zu vier Personen von Caritas-MitarbeiterInnen und auch Ehrenamtlichen betreut und gepflegt werden. „Ich bin sehr glücklich, dass ich im Krankenzimmer sein kann. Hier ist es mir möglich, dass ich wieder gesund werden kann, das wäre auf der Straße schwierig gewesen“, sagt Fabrizio, der zu den ersten gehört, der sich im Krankenzimmer auskurieren kann. Das Angebot der Caritas ist für die Menschen kostenlos. Es ist spendenfinanziert und der Start wurde durch eine Großspende von Dr. Werner Lawugger ermöglicht.
Bedarf bei Frauen ist groß

„Was uns selbst etwas überrascht hat: Die Hälfte der Betten sind von Frauen belegt. Täglich schauen SozialarbeiterInnen und diplomiertes Pflegepersonal vorbei und kümmern sich um die medizinische Versorgung“, sagt Michaela Haunold. Ein Arzt macht bei Bedarf ehrenamtlich Dienst. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt. „Eine Verlängerung ist nach Absprache mit dem Krankenhaus möglich“, sagt Michaela Haunold.

Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Menschen, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden. Wer das Caritas-Krankenzimmer zur Genesung braucht, entscheiden die behandelnden Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus. Die Vermittlung kann aus allen Krankenhäusern in Oberösterreich erfolgen.

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
Pfarrer Hufnagl-Straße 1
Telefon: 07763/2204
Telefax: 07763/2204-34
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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