Donnerstag 13. Dezember 2018
Pfarre Kopfing

Herbergsuchen

Erstellt von Johann Gschwendtner

 

Bei den Heimstunden im Pfarrhof wurde unter anderem auch viel gesungen.

Dabei erkannte Pfarrer Alois Heinzl sehr bald, wer gut singen konnte und stellte daher noch im selben Jahr (1955) eine Herbergsuchergruppe zusammen. Die Lieder und Texte wurden eifrig eingelernt. Als die Probenarbeiten abgeschlossen waren und der Advent angebrochen war, konnten sie losziehen, dabei chauffierte Pfarrer Alois Heinzl sie mit seinem VW Käfer.

Sie besuchten die Familien in ihren Häusern und führten die einstudierte Herbergsuche auf. Bei ihren Gesang wurden sie von Pfarrer Alois Heinzl mit der Gitarre begleitet.

Als Aushilfen fungierten Helga Körner, Franz Reisenberger und Johann Schatzberger.

 

 

Herbergsuche damals in der Pfarre Kopfing
Herbergsuche damals in der Pfarre Kopfing

 

 

 

Zu dieser ersten Gruppe gehörten:

Fanni Bogner (vereh. Eichinger), Pauline Hamedinger (vereh. Schauer), Paul Wagnermair, Josef Ertl und Pfarrer Alois Heinzl mit der Gitarre.

 

 

 

Später folgten noch weitere drei Gruppen:

2.) Maria Plöckinger (vereh. Roßgatterer), Berti Unger (vereh. Strasser), Johann Braid und Martin Strasser.

3.) Herta Osterkorn (vereh. Gruber), Maria Osterkorn (vereh. Braid), Anton Greiner und Johann Braid.

4.) Berti Unger (vereh. Strasser), Herta Osterkorn (vereh. Gruber), Anton Greiner und Martin Strasser.

Ab den beiden letztgenannten Gruppen wechselten sie sich täglich ab und teilten sich so das Pfarrgebiet auf.

 

Bei den Herbergsuchern war es nicht gleich ersichtlich wer die Geldkassette in den Händen hielt. So war es für die Darsteller (Körner Helga) hin und wieder peinlich wenn die Hausleute das bereitgestellte Geld schon vor der Darbietung hinein geben wollten und dann bis zum Schluss mit der Spende warten mussten.

 

 

Herbergsuche damals in der Pfarre Kopfing
Gruppe der Herbergsucher ende der 1990er
Gruppe der Herbergsucher ende der 1990er

 

 

 

 

 

Ein Glück, wenn man im Alter nicht allein ist

Die aktuelle Ausgabe der KirchenZeitung zeigt Beispiele aus oberösterreichischen Pfarren, die sich ganz besonders um ihre alten Mitmenschen kümmern.

 

 

Wenn alte Menschen nicht mehr in die Kirche kommen können, ist das ein gravierender Einschnitt in das Leben. Aufmerksame Pfarren haben einen besonderen Sinn für ihre Kranken und Alten. So haben die Frauen des Besuchsdienstes der Pfarre Ebensee die Vorbereitungen für ihre Adventbesuche bereits getroffen: Jeder Stern ein Besuch. Die Sterne müssen nur noch verziert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier:

 

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Aktuelle Empfehlung der Kirchenzeitung

 

 

An den „Grundfesten“ der Kirche müsse man bauen, meinte die neue Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) in Oberösterreich, Maria Hasibeder bei ihrem Amtsantritt am 30. November. 

 

Im Interview mit der Kirchenzeitung nimmt Maria Hasibeder Stellung zur Zukunft der Katholischen Aktion und zur Rolle als kritische Opposition in der Kirche und der Gesellschaft.

 

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Streiten muss man, solange man sich gerne hat

 



 

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