Montag 11. Dezember 2017
Pfarre Kopfing

Herbergsuchen

Erstellt von Johann Gschwendtner

 

Bei den Heimstunden im Pfarrhof wurde unter anderem auch viel gesungen.

Dabei erkannte Pfarrer Alois Heinzl sehr bald, wer gut singen konnte und stellte daher noch im selben Jahr (1955) eine Herbergsuchergruppe zusammen. Die Lieder und Texte wurden eifrig eingelernt. Als die Probenarbeiten abgeschlossen waren und der Advent angebrochen war, konnten sie losziehen, dabei chauffierte Pfarrer Alois Heinzl sie mit seinem VW Käfer.

Sie besuchten die Familien in ihren Häusern und führten die einstudierte Herbergsuche auf. Bei ihren Gesang wurden sie von Pfarrer Alois Heinzl mit der Gitarre begleitet.

Als Aushilfen fungierten Helga Körner, Franz Reisenberger und Johann Schatzberger.

 

 

Herbergsuche damals in der Pfarre Kopfing
Herbergsuche damals in der Pfarre Kopfing

 

 

 

Zu dieser ersten Gruppe gehörten:

Fanni Bogner (vereh. Eichinger), Pauline Hamedinger (vereh. Schauer), Paul Wagnermair, Josef Ertl und Pfarrer Alois Heinzl mit der Gitarre.

 

 

 

Später folgten noch weitere drei Gruppen:

2.) Maria Plöckinger (vereh. Roßgatterer), Berti Unger (vereh. Strasser), Johann Braid und Martin Strasser.

3.) Herta Osterkorn (vereh. Gruber), Maria Osterkorn (vereh. Braid), Anton Greiner und Johann Braid.

4.) Berti Unger (vereh. Strasser), Herta Osterkorn (vereh. Gruber), Anton Greiner und Martin Strasser.

Ab den beiden letztgenannten Gruppen wechselten sie sich täglich ab und teilten sich so das Pfarrgebiet auf.

 

Bei den Herbergsuchern war es nicht gleich ersichtlich wer die Geldkassette in den Händen hielt. So war es für die Darsteller (Körner Helga) hin und wieder peinlich wenn die Hausleute das bereitgestellte Geld schon vor der Darbietung hinein geben wollten und dann bis zum Schluss mit der Spende warten mussten.

 

 

Herbergsuche damals in der Pfarre Kopfing
Gruppe der Herbergsucher ende der 1990er
Gruppe der Herbergsucher ende der 1990er

 

 

 

 

 

Die Leistungen der Kirche in der Diözese und in unserer Region

 

Auf dem Gebiet der Diözese Linz sind etwa 2.400 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt –  von der Seelsorge in den Pfarren,  vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

 

Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in OÖ und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes.

 

Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen.

 

Die Kirchenbeiträge sind das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit  nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 75 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 109.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Josef Kohlbauer.

„Schließlich fließt von den Kirchenbeitragseinnahmen mehr als die Hälfte direkt und indirekt in die Pfarren zurück." „Die Kirche und die kirchlichen Einrichtungen sind fester gesellschaftlicher Bestandteil der Gesellschaft“, ergänzt Bernhard Hosner, Regionalleiter-Stellvertreter.

 

 

 

Wir danken allen, die die Kirche in der Vergangenheit mit Ausdauer und Treue, finanziell, sowie mit ihrem persönlichen Einsatz, unterstützt haben. Wir bitten auch für die Zukunft um Ihr Wohlwollen und Ihren finanziellen Beitrag, damit die Kirche weiterhin segensreich für unser Land wirken kann. Vergelt´s Gott!

Pfarre Kopfing
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