Samstag 23. Juni 2018
Pfarre Kopfing
Unsere Firmlinge zu Besuch im Schloss Hartheim
Unsere Firmlinge in der SpiriNight- Andorf
Pfingsttreffen 2018  in Salzburg
Firmlinge der Pfarre Kopfing besuchen Stift Reichersberg
# Youth Time Kopfing
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Pfingsttreffen 2018  in Salzburg PFINGSTFEST 2018 in Salzburg - Auch einige Kopfinger waren dabei Was vor 19 Jahren mit 100 Jugendlichen begann entwickelte sich heuer zum Großereignis >> Bericht siehe weiter unten
Firmlinge der Pfarre Kopfing besuchen Stift Reichersberg Ein paar Tage vor dem Fest der Firmung besuchte rund die Hälfte unserer Firmlinge das Augustiner Chorherrenstift Reichersberg. Näheres können Sie im Artikel weiter unten lesen.
Am Samstag, 23.Juni ist nach der Abendmesse JugendGebetsKreis im Festsaal.

Pfarrhof Kopfing

geschichtlich betrachtet

 Pfarrhof Kopfing

Pfarrhof um ca. 1900

 

Kopfing wird 1125 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort bestand ursprünglich nur aus der Kirche (zum Hl. Johannes Baptist und Hl. Johannes Evange- list), als Filialkirche von Münzkirchen, und einem Edelsitz (Pfarrhof).Das eigentliche Dorf Kopfing war die Ortschaft Kopfingerdorf.

 

Der erste bekannte Pfarrer von Kopfing, der als Zeuge in einer Urkunde vom 5. März 1299 genannt wird, ist „her Ot Pfarrer von Chopfing.

 

Um 1260 wird Kopfing von Münzkirchen getrennt und ist dann bis 1785 ein Vikariat des Domstiftes Pas- sau. Die Domherren von Passau hatten sich Kopfing zum Sommersitz erwählt und neben der Kirche den jetzigen Pfarrhof, Kopfing Nr. 1, das älteste Haus des Dorfes, gebaut (Ludwig Körner).

 

Bei der Visitation von Kopfing im Jahr 1558 wird der Pfarrhof als mit „teilweise feuchten Mauern“ beschrieben.

 

1690 – 1692 (Pfarrer Mathias Maißlinger) erfolgte der Neubau des Pfarrhofes durch den Zimmermeister Hans Hörtreiter aus Schärding.

 

1765 ist dieser Pfarrhof jedoch bereits derart baufällig, dass ein neuerli- cher Pfarrhofbau nötig ist. Dieser wird dann 1780/81 unter dem damaligen Pfarrer Michael Kagerbauer durchgeführt (→ heutiger Pfarrhof).

 

Die Kapläne von Kopfing wohnten bis 1780 nicht im Pfarrhof sondern in einem eigenen Gebäude, dem sogenannten „Kaplanstöckl“, welches 1780 dem Neubau des Pfarrhofes weichen musste und abgetragen wurde.

 

Obwohl das Innviertel bereits 1779 von Bayern zu Österreich kam, wurde der Bau noch vom geistigen kurbayerischen Rat genehmigt. 

 

Pfarrhof Kopfing

Alte Postkarte um ca. 1900

 

Am 20. Dezember 1863 brach um 2 Uhr früh im Pfarrhof ein heftiges Feuer aus, das bis 6 Uhr früh dauer- te, ...“das nur durch den augenscheinlichen Schutz Gottes und durch die aufopfernde Tätigkeit der Pfarrholden überwältigt wurde. Gott sei gelobt.“ (Pfarrer Franz Zaunmüller) 

 

 

1921 brannte der Pfarrhof erneut. Scheune und Stallung wurden ein Raub der Flammen. Das Wohngebäu- de, der Pfarrhof, konnte gerettet werden. 

 

Bis 1848 war ein Teil der Kopfinger Bauern dem Pfarrhof zehentpflichtig. Bis etwa 1970 gehörte zur Pfarre Kopfing eine große Land- und Forstwirtschaft. Der Pfarrhof war daher auch ein großer Bauernhof, in dem neben dem Pfarrer auch bäuerliche Dienstboten arbeiteten und lebten.

 

Konsulent Johann Klaffenböck

 

 

Pfarre Kopfing
4794 Kopfing im Innkreis
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