Mittwoch 13. Dezember 2017
Pfarre Kopfing
Adventkonzert Klangviertel 2015
Pfarrcaritaskindereinrichtung
Am 8. Dezember werden auch heuer wieder Herbergsuchebilder ausgegeben. Diese sollen jeden Tag bis zum 24. Dezember an eine andere Familie weitergereicht werden – es sind auch Hauskirchehefte dabei - so kann ein Tag des Advents auf besondere Weise in der Familie...
Adventkonzert Klangviertel 2015 eistet werden. Vielen Dank für Ihre Spende! Das Chorensemble „Klangviertel“ lädt nächsten Sonntag, 17. Dez. (3. Adventsonntag) sehr herzlich um 15.00 Uhr zum Kopfinger Adventsingen in die Pfarrkirche ein – es steh
Die Roratemessen im Advent beginnen am Montag bis Donnerstag um 19.00 Uhr, am Freitag um 15.30 Uhr und am Samstag um 8.00 Uhr mit dem „Engel des Herrn“.

Pfarrhof Kopfing

geschichtlich betrachtet

 Pfarrhof Kopfing

Pfarrhof um ca. 1900

 

Kopfing wird 1125 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort bestand ursprünglich nur aus der Kirche (zum Hl. Johannes Baptist und Hl. Johannes Evange- list), als Filialkirche von Münzkirchen, und einem Edelsitz (Pfarrhof).Das eigentliche Dorf Kopfing war die Ortschaft Kopfingerdorf.

 

Der erste bekannte Pfarrer von Kopfing, der als Zeuge in einer Urkunde vom 5. März 1299 genannt wird, ist „her Ot Pfarrer von Chopfing.

 

Um 1260 wird Kopfing von Münzkirchen getrennt und ist dann bis 1785 ein Vikariat des Domstiftes Pas- sau. Die Domherren von Passau hatten sich Kopfing zum Sommersitz erwählt und neben der Kirche den jetzigen Pfarrhof, Kopfing Nr. 1, das älteste Haus des Dorfes, gebaut (Ludwig Körner).

 

Bei der Visitation von Kopfing im Jahr 1558 wird der Pfarrhof als mit „teilweise feuchten Mauern“ beschrieben.

 

1690 – 1692 (Pfarrer Mathias Maißlinger) erfolgte der Neubau des Pfarrhofes durch den Zimmermeister Hans Hörtreiter aus Schärding.

 

1765 ist dieser Pfarrhof jedoch bereits derart baufällig, dass ein neuerli- cher Pfarrhofbau nötig ist. Dieser wird dann 1780/81 unter dem damaligen Pfarrer Michael Kagerbauer durchgeführt (→ heutiger Pfarrhof).

 

Die Kapläne von Kopfing wohnten bis 1780 nicht im Pfarrhof sondern in einem eigenen Gebäude, dem sogenannten „Kaplanstöckl“, welches 1780 dem Neubau des Pfarrhofes weichen musste und abgetragen wurde.

 

Obwohl das Innviertel bereits 1779 von Bayern zu Österreich kam, wurde der Bau noch vom geistigen kurbayerischen Rat genehmigt. 

 

Pfarrhof Kopfing

Alte Postkarte um ca. 1900

 

Am 20. Dezember 1863 brach um 2 Uhr früh im Pfarrhof ein heftiges Feuer aus, das bis 6 Uhr früh dauer- te, ...“das nur durch den augenscheinlichen Schutz Gottes und durch die aufopfernde Tätigkeit der Pfarrholden überwältigt wurde. Gott sei gelobt.“ (Pfarrer Franz Zaunmüller) 

 

 

1921 brannte der Pfarrhof erneut. Scheune und Stallung wurden ein Raub der Flammen. Das Wohngebäu- de, der Pfarrhof, konnte gerettet werden. 

 

Bis 1848 war ein Teil der Kopfinger Bauern dem Pfarrhof zehentpflichtig. Bis etwa 1970 gehörte zur Pfarre Kopfing eine große Land- und Forstwirtschaft. Der Pfarrhof war daher auch ein großer Bauernhof, in dem neben dem Pfarrer auch bäuerliche Dienstboten arbeiteten und lebten.

 

Konsulent Johann Klaffenböck

 

 

Die Leistungen der Kirche in der Diözese und in unserer Region

 

Auf dem Gebiet der Diözese Linz sind etwa 2.400 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt –  von der Seelsorge in den Pfarren,  vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

 

Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in OÖ und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes.

 

Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen.

 

Die Kirchenbeiträge sind das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit  nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 75 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 109.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Josef Kohlbauer.

„Schließlich fließt von den Kirchenbeitragseinnahmen mehr als die Hälfte direkt und indirekt in die Pfarren zurück." „Die Kirche und die kirchlichen Einrichtungen sind fester gesellschaftlicher Bestandteil der Gesellschaft“, ergänzt Bernhard Hosner, Regionalleiter-Stellvertreter.

 

 

 

Wir danken allen, die die Kirche in der Vergangenheit mit Ausdauer und Treue, finanziell, sowie mit ihrem persönlichen Einsatz, unterstützt haben. Wir bitten auch für die Zukunft um Ihr Wohlwollen und Ihren finanziellen Beitrag, damit die Kirche weiterhin segensreich für unser Land wirken kann. Vergelt´s Gott!

Pfarre Kopfing
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Katholische Kirche in Oberösterreich
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